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blog:BIZZLOUNGE LOHAS
LOHAS als Rettung.

In Köln gibt es einen Blumenhändler, Rudolf Rosinski, alteingesessen, der hatte ein kniffliges Problem: Entweder geht das traditionelle Generationengeschäft nach 150 Jahren bald den “Rhein runter”, oder er erfindet etwas Neues, das er dem Trend zu Billigblumen aus dem Supermarkt oder der Tafel Schokolade als Gastgeschenk entgegensetzen könnte…

So kam er bei seinem Brainstorming auf die Idee, nur noch Bio & Fair Trade Blumen zu verkaufen. LOHAS Blumen? Ja - stabilere, farbintensivere und vitalere Blumen zum Preis von herkömmlichen Blumen überzeugen einfach!

Von der Rose bis zur Dahlie werden Rosinskis angebotene 20 Blumensorten

* auf unbehandelten Böden,
* nur mit organischem Dünger,
* und ohne Schädlingsgifte

in Biogärtnereien in den Niederlanden, Ecuador und Indien herangezüchtet.

Was aber diese Blumen tatsächlich zu LOHAS macht ist Rosinskis weiterdenkende Handlung:

Zusätzlich beauftragte Rosinski das Unternehmen My Climate, das ihm für 4000 Euro berechnet hat, wie viel Kohlendioxid beim Transport der Bioblumen und dem Beleuchten der Gewächshäuser entsteht. Derzeit sind es 260 Tonnen pro Jahr. Rosinskis Konsequenz: Er hat für rund 4500 Euro Zertifikate gekauft, mit denen etwa in Indien der Ausstoß an Kohlendioxid durch unterschiedliche Maßnahmen reduziert wird, exakt um 260 Tonnen. Rosinski bezeichnet seine Blumen daher mittlerweile als „klimaneutral“. [Zitat brand eins Magazin]

Zu seinen Kunden zählen natürlich Menschen, die LOHAS leben. Daneben kommen aber auch vermehrt Unternehmer zu ihm - Althippie Rosinski vermutet lächelnd, dass sich Bioblumen gut im Firmen-Umweltbericht machen - wie auch Restaurants und Konditoreien. Diese schätzen seine klimaneutralen Bioblumen zur dekorativen Garnierung oder sogar für ihre Salate.

Herzlichst Det Mueller

Det Mueller (Freitag, der 17. Oktober 2008 / 13:00) | Permalink

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