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König von Bhutan: Uns genügt, was wir haben oder “Die Suche nach dem Glück”.

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Seit November 2008 ist Jigme Khesar Namgyel Wangchuck neuer König von Bhutan und mit 28 Jahren jüngster Monarch der Welt. Der Mann, der für ungeübte Augen ausschauen mag wie ein bunter Paradiesvogel, ist allerdings ausgezeichneter Oxford Absolvent und weiß genau, was in der Welt vor sich geht. Bhutan liegt mit 600.000 Bewohnern im Himalaya, zwischen China und Indien, überwiegend auf über 3.000 Metern. Dem Himmel sehr nah. Und die Menschen dort sind sehr glücklich!

Vielleicht liegt die Klarheit der Gedanken der Regierenden in dieser Hochlage begründet: Der neue König hat seinen Untertanen zugesagt, an der Philosophie seines 52-jährigen Vaters festzuhalten, nämlich das “Brutto-National-Glück” (bei uns Bruttosozialprodukt) zu mehren, anstatt sich um nüchterne Wirtschafts-Indikatoren zu kümmern. Und noch eine Neuerung war dem Vater versprochen: Im März wählten die Bhutanesen in den ersten demokratischen Wahlen ein neues Parlament und einen Regierungschef - der König bleibt oberster Repräsentant.

Was mich an dem Geschehen sehr fasziniert hat, ist das Denken dieser Menschen: Man stelle sich blos vor, Frau Merkel würde als neue Staatsmaxime das “Bruttoinlandsglück” festschreiben, vermutlich würde man sie ihres Amtes entheben. Dabei ist es genau das, was wir alle suchen, jeder auf seine Weise. Fürst Karma Ura, Leiter des Insitutes für Bhutan Studien brachte es auf den Punkt, warum die Suche nach dem Glück so einfach sei: Gute Politik und klare Werte! Und da sind sich die Bhutanesen so einig wie alle Lohas Befürworter: Wertschätzung, Dankbarkeit und Demut sind diese Werte. Er fügt noch hinzu: “Ich dachte die weltweite Krise zwingt die Regierenden zum Umdenken. Aber nein, als Stimulus bieten sie noch mehr Geld auf, für die selbe kranke Art des Wachstums. Wir hier machen das anders!”

Auch in unseren Reihen wird es Viele geben, die jetzt lächelnd denken, solche Dinge sind nur in exotischen Ländern zu finden und nicht übertragbar auf uns. Aber genau diese westlich arrogante Haltung ist jene, die uns auch auf Randgruppen oder Andersdenkende amüsiert herabschauen läßt und unseren Staat in grenzenlose Verschuldung geführt hat. Das Lachen bestimmter Bankmanager gilt hierfür als offizielles Symbol.

Wenn Sie meiner Meinung sind, habe ich eine Liebeserklärung an das persönliche Glück vorbereitet: In meiner T-Shirt Sammlung der Wertschätzung gibt es ab sofort zwei neue Motive. Aussage: “spirituell bereit fürs bruttoinlandsglück”

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Beide kann man hier ganz leicht bestellen und der Welt zeigen, was man selbst denkt!

Bleiben Sie wertschätzend und stark: Ihr Det Mueller

Die Suche nach dem Glück: ZDF Video vom Beitrag 28.04.2009 unbedingt ansehen hier.
Wer lieber lesen will, bitte auf presse.com hier.

Foto oben: © REUTERS (Desmond Boylan)
Lohas Beitrag Bizzlounge #039/2009 © muellerkonzept

Det Mueller (Sonntag, der 3. Mai 2009 / 12:42) | Permalink

Eine Antwort zu “König von Bhutan: Uns genügt, was wir haben oder “Die Suche nach dem Glück”.”

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