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blog:BIZZLOUNGE LOHAS
“Ecological Intelligence”

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“Bio-”, “Öko-” oder “natürliche” Produkte im Einkaufswagen - und die Welt wird heil? Der Psychologe und Wissenschaftsautor Daniel Goleman hat eine ernüchternde Antwort: Kein industriell hergestelltes Produkt verdient den Namen “umweltfreundlich”, so das Credo, das er in seinem Buch “Ecological Intelligence” zieht. Goleman, Autor des Bestsellers “Emotionale Intelligenz” wirbt darin um einen kritischen Blick auf die Welt der (vermeintlichen) Öko-Produkte. Denn in ihr ist bei weitem nicht alles das, was scheint oder sein könnte…

Beispiel Baumwolle: Der Begriff “ökologisch” bezieht sich nur auf den Anbau, nicht aber auf die Weiterverarbeitung. Baumwollgarn wird so gut wie immer gebleicht, gefärbt oder veredelt. Chromverbindungen, Chlor und Formaldehyd - allesamt giftig - werden dabei häufig verwendet und können über das Abwasser in die Umwelt gelangen…

Mehr davon online bei Süddeutsche.de /Wissen im Artikel “Öko-Morgana” von Berit Uhlmann hier

Sicher ein Beitrag, über den es lohnt nachzudenken. Insgesamt aber scheint hier eher Jemand das Sommerloch auf seine eigene Art mit “greenwashing” zu nutzen. Kritisches Denken ist häufig gut, aber zu viel davon bringt gute Ideen auch zum Stillstand: Wenn jede Baumwollproduktion für die Erde schädlich ist, ist mir die ökorrekt produzierte allemal lieber, weil sie mindestens Kinderarbeit und andere kritische Faktoren weitestgehend ausschließt. Jede Medaille hat zwei Seiten - das kleinere Übel ist immer noch das beste und besser, als überhaupt gar nichts zu tun! Dann würden wir nämlich immer noch in Höhlen wohnen…

Bleiben Sie wertschätzend: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #064/2009 © muellerkonzept
Agentur für wertschätzende Kommunikation | Köln

Gefällt Ihnen mein Foto? Mehr davon auf Flickr:
MvM_a touch of lies | © 2009 Mario van Middendorf auf Flickr

Det Mueller (Donnerstag, der 16. Juli 2009 / 17:26) | Permalink

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