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blog:BIZZLOUNGE LOHAS
Lohas Praxis: Das Täglichlaufen im Flow.

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Lohas, der Lebensstil, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert, führt eben auch das Ansinnen mit sich, den eigenen Körper und damit auch die eigene Seele wertschätzend zu behandeln. Gemeint ist nach meiner Auffassung damit nicht nur gesundes Essen, Meditation oder Yoga, sondern eben auch viel Bewegung. Da sehr viele Menschen mit ausreichender Bewegung auch Abnehmen verbinden, landen irgendwann die meisten doch beim Joggen oder Radfahren.

Dass das Joggen zeitweilig auch eine moderne Form der Meditation sein kann, wissen Ausdauerläufer nur zu gut - sie erreichen irgendwann, nach deutlicher Überschreitung ihrer persönlichen Schmerzgrenze den “Runner´s High”, diesen Zustand innerer Zufriedenheit, der durch vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Endorphin verursacht wird. Das leichtes “Schweben im Wohlfühlmodus” aber auch anders erreicht werden kann, wenn man sich z.B. überwindet und täglich ein wenig läuft, habe ich bei einer Blogrundschau in den letzten Tagen heraus gefunden…

Denn ich hab den Blog “Ideenlese” <<< der Pädagogin und Autorin Christine Jendrike aus Werther entdeckt. Und war sofort begeistert. Eine Frau die schreibt und läuft, beides offenbar sehr regelmäßig, das hat was! Besonders deswegen, weil sie unterhaltend und sehr offen über Rückschläge und Erfolge schreibt, die das Täglichlaufen und seine Randerscheinungen oder Beobachtungen - wie etwa die amüsante Beschreibung ihrer Ablehnung des “Walkens”- so mit sich bringen…

Aber auch deswegen, weil Liebe ein zentrales Thema für sie ist - sie hat sogar mehrere Bücher zu diesem Thema geschrieben und eines, mit dem interessanten Titel “So läuft die Liebe” ist gerade in Arbeit.

Hier mal eine Leseprobe ihres Blogs:

Hinter mir liegen mehr als 20 Jahre Erfahrung als Hobbyläuferin. Und noch ein paar Jahre mehr als Mensch, für den die Liebe ein zentrales Thema ist.

Während meiner vielen Läufe habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es bestimmte Voraussetzungen und Einstellungen sind, die mich letztlich dazu bewogen, dabei zu bleiben, auch wenn es schwer wurde. Situationen während eines Laufes, die mir vor Glück die Tränen in die Augen trieben. Trainingsläufe, die einfach purer Spaß waren. Läufe, die ich nur unter großen Anstrengungen und nach ausgiebigen Kämpfen mit meinem inneren Schweinehund lief und mich danach dermaßen wohl und ausgeglichen fühlte, dass ich überhaupt nicht mehr verstand, warum ich so mit dem Anfangen haderte. Aber auch Läufe, die ich verkrampft und unter großem Druck mehr absolvierte als lief; bei denen nichts lief, die jeden „Flow“ im Keim erstickten und nichts als Zweifel an der richtigen Sportart zurück ließen.

Viel Spaß beim Entdecken, vielleicht steckt es Sie auch an - ich jedenfalls werde jetzt sofort meine Laufschuhe anziehen und mir überlegen, ob ich tatsächlich für mich auch ein 7-Tage-Laufprogramm beginne, denn die Meinung, jeden zweiten Tag eine Schonpause einzulegen ist wohl altbacken…

Bleiben Sie gesund wertschätzend: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #145/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Mittwoch, der 2. Juni 2010 / 14:50) | Permalink

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