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Das geht uns alle an: Unterstütze die Kämpfer für gute Lebensmittel!

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Das Gespenst der Ampel hat endgültig seinen Schrecken verloren“, oder “der Vuvuzela Terror der Ampelbefürworter” sei endlich gescheitert. So feiert das Branchenblatt der Lebensmittelindustrie, die “Lebensmittelzeitung“, die Niederlage der Ampelbefürworter im Europäischen Parlament am 16. Juni diesen Jahres - ich hatte davon berichtet.

Warum aber freuen ausgerechnet die sich so, die uns Verbrauchern täglich das Essen und die Energie auf die Teller liefern sollen? Ganz einfach: es geht um viel viel Geld, das jene nicht verdienen würden, wenn die Ampel gekommen wäre!

Mindestens eine Milliarde Euro sind nach eigenen Angaben der Konzerne in ihre Lobbyarbeit geflossen! Diese Summe muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!!! Eine Milliarde Euro, um eine sinnvolle, von den Verbrauchern gewünschte, Lebensmittelkennzeichnung zu Fall zu bringen! Eine Milliarde Euro, um Beamte und Abgeordnete in Brüssel mit so absurden Argumenten, wie z.B. dass die Ampel zu Fehlernährung führe, gegen die Ampel zu mobilisieren!

Foodwatch schreibt: Ohne Zweifel, der Sieg der Konzerne ist ein Rückschlag für die Verbraucherrechte. Die Ampel hätte die Konsumenten auf einen Blick erkennen lassen, ob ein Produkt viel, mittel oder wenig Salz, Zucker oder Fett enthält. Über zwei Drittel der Verbraucher hatten deshalb folgerichtig die leicht verständliche Ampelkennzeichnung gefordert. Auch Krankenkassen, Herz- und Kreislaufspezialisten, Kinderärzte und Diabetesverbände in ganz Europa hatten sich öffentlich für die Ampel ausgesprochen. Kein Wunder. Allein in Deutschland belasten die Kosten ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck das Gesundheitssystem mit 70 Milliarden Euro!

Was also konnte den Siegeszug der Ampel noch aufhalten? Wer konnte ein Interesse daran haben, diesen durch und durch sinnvollen Vorschlag zur Lebensmittelkennzeichnung zu verhindern? Die Antwort liegt auf der Hand: Die Lebensmittelkonzerne und ihre politischen Steigbügelhalter, darunter auch das deutsche “Verbraucherministerium“. Denn die Ampel hätte vermeintlich gesunde Fitness-Flakes als Zuckerbomben und angeblich wertvolle Kinderdrinks als heimliche Dickmacher entlarvt!

Aber wir, das “Verbraucherimperium” schlagen zurück! Foodwatch bittet um kleine Spenden, damit jeder von uns Förderer wird und die Macht der Lebensmittelkonzerne in die Schranken verweist. Kann man sich nicht mehr auf den Staat verlassen, müssen wir uns selbst helfen. Mehr als 17.000 Förderer gibt es schon! Aber wir brauchen mehr! Machen auch Sie mit, mit 5, 10 oder 20 Euro monatlich, so wie Sie es können!

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Zur Anmeldung der Fördermitgliedschaft
bei Foodwatch geht es hier <<<

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Und wer es immer noch nicht weiß: Foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet von Dr. Thilo Bode, dem ehemaligen deutschen und später internationalen Greenpeace Chef, zur kritischen Kontrolle aller Lebensmittel in Deutschland. Foodwatch hat es sich als politisch aktive Organisation zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Sinne der Verbraucher zu ändern. Damit wir uns nicht länger durch irreführende Lebensmittel-Kennzeichnungen an der Nase herumführen lassen müssen!

Bleiben Sie wertschätzend aktiv: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #166/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Dienstag, der 20. Juli 2010 / 13:51) | Permalink

5 Antworten zu “Das geht uns alle an: Unterstütze die Kämpfer für gute Lebensmittel!”

  • Heike_Ruehmling Heike Rühmling sagt:

    Sehr geehrter Herr Müller,
    ich denke nicht, dass die Bürger spenden sollten, damit irgendeine Organisation sich um Kennzeichnung der Lebensmittel kümmert.
    Jeder Bürger, der sich ernsthaft für Gesundheit interessiert, wird sich schon von Haus aus mit den Inhalten der Lebensmittel beschäftigen und vom Laien irgendwann zum Profi werden. Es beginnt einfach nur im Kopf und damit, dass man immer mehr offen wird für die entsprechenden Informationen, von denen sowohl das Internet sowie unzählige geschriebene bzw. gedruckte Artikel uns bereits eine riesige Fülle bieten. Wir brauchen keinen, der sagt, wieviel Salz im Fertigprodukt drin ist, denn das hier erwähnte Salz ist ja kein Salz, sondern Gift. (mehr dazu nur bei Interesse). Auf Kopfsalat, Kartoffeln, Äpfeln aus gesundem Anbau braucht kein Mensch die Angaben über Zucker, Salz etc. Wir sollten uns ernsthaft mit unser NAHRUNG beschäftigen und nicht damit, ob wir uns an der Nase herumführen lassen wollen durch Angaben auf irgendwelchen industriellen Produkten. Denke ICH. Da ist aber jeder für sich selbst verantwortlich. Schokolade bleibt nun mal Schokolade, egal, was daruf steht oder nicht. (trotzdem esse ich die neben meiner gesunden Nahrung - und muss nicht wissen, was da sonst noch alles drin ist - ich muss sie nur weglassen, wenn ich alles richtig machen will.. :-) )
    Natürlich bleibe ich trotzdem wertschätzend und aktiv.., Herr Müller.
    Herzliche Grüße,
    Heike Rühmling

  • Rainer_Hoegner Rainer Högner sagt:

    Verbraucherinformation kann eine sinnvolle Sache sein, muss es aber nicht. Eine sinnvolle und objektive Verbraucherinformation kommt ohne Manipulationskomponenten aus, ganz gleich, ob diese nun von der Lebensmittelindustrie oder von selbsternannten „Essensrettern“ stammen.

    „Die Ampel hätte die Konsumenten auf einen Blick erkennen lassen, ob ein Produkt viel, mittel oder wenig Salz, Zucker oder Fett enthält.“ Toll, ich wäre begeistert, wenn mich der „durch und durch sinnvolle Vorschlag“ eines, besser zweier roter Ampelaufkleber zukünftig davor gewarnt hätte, Bananen zu essen, die ja einen deutlich höheren Zuckeranteil aufweisen als das bekannteste - und ja sicherlich vom ehemaligen Chef des multinationalen Multimillionen-Dollar-Konzerns Greenpeace fachmännisch geleiteten „Verbraucherimperium“ für eine rote Kennzeichnung vorgesehene - Cola-Getränk …

    (Übrigens … die wahren Ampelverhinderer waren nicht die Lebensmittelkonzerne, sondern die Sozialisten. Sie haben befürchtet, das antrainierte Verbraucherverhalten „Rot ist schädlich“ würde sich auch auf künftige Wahlergebnisse auswirken. :-)) )

  • Heike_Ruehmling Heike Rühmling sagt:

    Hallo Herr Högner, nehmen Sie lieber weiterhin Bananen mit ihrem natürlichen Fruchtzucker zu sich als Coca - Cola, welche Sie in ihrem Haushalt auch als prima Reinigungsmittel verwenden können, z.B. für die intensive Toilettenreinigung (1 Ds. C-C ins Becken, 1 Std. ziehen lassen, dann spülen..). Oder Sie entfernen damit die Korrosion an Ihrer Autobatterie, Schmierfett aus Kleidung. Der tolle Wirkstoff drin heißt Phosporsäure mit einem ph- Wert von 2,8. Deshalb benötigen die Tankwagen von Coke ja auch die Gefahrengut- Plakette… Da könnnen wir uns doch glatt den Ampelaufkleber der Essens- (und Trinkens)-Retter erpsaren.. Leider ist die Banane da nicht so vielseitig, die kann man nur essen. Sie fällt aber in unserer Nahrung unter die Basenbildner - d.h. sie gleich ein wenig die Säuren in unserem Körper aus.. (z. B. die von Cola..).
    Was die Sozialisten und die Bananen betrifft, so kann ich nur bestätigen, dass bei uns in der DDR die Bananen unter die rote Ampel gefallen wären, denn es gab sie ja nur einmal im Jahr (und dann natürlich auch gleich nicht zuviel davon für jeden Haushalt). :-)
    LG Heike Rühmling

  • Det_Mueller Det Mueller sagt:

    Liebe Frau Rühmling, lieber Herr Högner,

    danke für Ihre wertgeschätzte Meinung, die ich durchaus respektiere. Bin aber persönlich sehr froh, dass es Institutionen wie Greenpeace oder Foodwatch gibt. Beide sind nicht “irgendeine selbsternannte” Organisation, sondern sicherlich weltweit anerkannt und brachten und bringen der Menschheit sehr viel Nutzen, der allgemein unumstritten ist!

    Leider bin ich gar nicht Ihrer Meinung, dass viele Menschen selbst wissen, was für sie gut ist. Anders sind viele Krankheiten (Diabetes) und die sehr vielen stark Übergewichtigen kaum zu erklären. Entscheidend dabei ist ja doch, dass viele Unternehmen der Lebensmittelbranche aus reiner Profitgier Etikettenschwindel betreiben, der nur von engagierten Menschen und Organisationen aufgedeckt werden kann…

    Liebe Grüße: Det Mueller

  • Rainer_Hoegner Rainer Högner sagt:

    Hallo Frau Rühmling,

    nein, die Toilette sollte man doch besser mit dem Saft von Zitrusfrüchten reinigen. Aus ökologischem Anbau natürlich. Ist doch viel gesünder für die Kanalratten.

    Und Bananen sind gar nicht so gesund. Nicht nur, dass Einfachzucker ernährungsphysiologisch problematischer ist als der vielgeschmähte Industriezucker: In der krummen Frucht findet sich nicht nur Phosphor, sondern z. B. auch Ascorbinsäure, ein von der Lebensmittelindustrie viel verwendetes Konservierungsmittel. Außerdem Eisen, was auch vermutlich die Ursache dafür ist, dass die Banane nach dem Öffnen so schnell rostet … Auch das Calcium kann, in den Arterien abgelagert, zu Demenz, Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Und nicht zu vergessen unzählige Kalorien. Und Wasser. Wissen Sie, wie viele Menschen jedes Jahr durch Wasser ums Leben kommen?

    Dagegen eignen sich diese Früchte hervorragend zum kreativen Spielen für Kleinstkinder - entstehende Flecken lassen sich leicht mit Cola entfernen - und die Schalen lassen sich hervorragend einsetzen, um schwere Möbel darauf zu verschieben oder Zeugen Jehovas und GEZ-Beauftragte davon abzuhalten, noch einmal wiederzukommen.

    Aber da ich, obwohl ich mich ungesund ernähre, schon seit mehr als drei Jahrzehnten keine ärztliche Behandlung mehr benötigt habe und Blutdruck und -werte immer noch im grünen Bereich sind, werde ich ohne Rücksicht auf die schlimmen Folgen weiterhin ab und zu Bananen essen, um nicht allzu sauer zu sein, wenn ich unterwegs auch mal eine koffeinhaltige Limonade trinke. Zumindest entgehe ich mit dieser ignoranten Einstellung den Neurosen, die offenbar bei vielen Ballaststoffjunkies und Kalorienzählern die Folge allzu gesundheitsbewusster Ernährung sind.

    Mit besten Grüßen und einem Zitat von Schweinchen Dick:

    “… und immer schön fröhlich bleiben!”

    Rainer Högner

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