Archiv für die ‘Lohas Firmen’ Kategorie

Reflection – The power of choice ist die Umsetzung einer leidenschaftlichen Idee, basierend auf einem modernen, von Yoga geprägten Lebensgefühl und der Überzeugung, dass alle Menschen in der Lage sind, mit Hingabe und Verantwortungsbewusstsein die Welt zu verändern. Gegründet von Kim Steeb, einer vierzigjährigen, zweifachen Mutter, 21 Jahre verheiratet und voller Power, trotz großer Rückschläge.
“Die Plattform trägt ihren Anspruch bereits im Namen: Die Reflexion unserer inneren Werte, und Überzeugungen reflektieren sich in unserem Handeln. Wir haben die freie Wahl, diese Überzeugungen auch bei unserem Konsum zugrunde zu legen. Die Online-Plattform Reflection – The power of choice bietet Produkte an, die einen Teil dazu beitragen, uns und unsere Welt achtsam zu behandeln, zu schützen und wertzuschätzen. Anspruchsvolle, zielbewusste, nachhaltige Mode und Kosmetika, frei von schädlichen Stoffen, aus naturbelassenen Materialien, mit transparenter Herkunft – fair gehandelt mit direktem Kontakt zu den Menschen, die an der Entstehung der Waren beteiligt sind.“, schreibt Kim auf ihrer schönen Homepage. Auch die Stories drumrum sind lesenswert!
Noch ist Firma und Website im Aufbau, aber es lohnt sich bereits jetzt aufmerksam hinzuschauen <<<
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Bizzlounge Lohas Beitrag #215/2010 © Det Mueller
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Fakten: In Augsburg sitzt die Gero Gode UG und die betreibt die Plattform Biodeals. Geschäftsführer eines siebenköpfigen Teams ist Gero Gode, der sich aber gern vorsorglich schon mal CEO nennt, weil er Großes plant und damit klar seine Zielvorstellung nennt: Geldverdienen! “Biodeals.de soll zur größten Bio-Bewegung im aufstrebenden Biomarkt Deutschlands werden.”, sagt Gode…
Klappen soll das mit der Idee, unterschiedlichste Öko-Produkte ins Internet zu stellen, eines täglich und jeweils nur mit begrenzter Angebotsmenge und Angebotszeit. Diese künstliche Verknappung von Angebot und Handelszeit auf Basis einer Rabattgebung kennen viele meiner Leser schon. Ich hatte hier schon vor langer Zeit über andere berichtet, die dieses Prinzip wesentlich leidenschaftlicher, aber dennoch erfolglos, versucht haben. Ob diese Geschäftsidee unter Godes Regie eine gute ist, werden wieder die Verbraucher entscheiden.
Kritik: Für mich ist Biodeals bisher nichts weiter als ein seelenloses Vertriebskonzept. Austauschbar. Keinerlei neue, oder wichtige Informationen zur Idee der Nachhaltigkeit sind dort zu finden. Das ohnehin magere Textangebot auf der Homepage liest sich zudem, wie eine von Chinesen übersetzte Gebrauchsanleitung, mit vielen Fehlern und Ungereimtheiten. Der Leser kann leicht den Eindruck gewinnen, hier schreibe jemand über Dinge, von denen er nur wenig Ahnung hat, geschweige denn Wertschätzung empfindet. Beispiel Footer (Originaltext):
“Bio online günstig testen
Biodeals.de ist deutschlands erste Internetseite für Bio-Rabatte, Fairtrade-Rabatte, Energiesparen-Rabatte für jeden. Biodeals bietet tägliche Angebote auch zum Lohas-Trend und zum Lohas Livestyle. Bio Angebote und Fairtrade Angebote sind besonders günstig, preiswert bzw. billig. Unsere Produkte besitzen häufig das Bio-Logo oder andere Bio-Zertifikate, Bio-Zertifizierungen oder Öko-Zertifizierungen. Ökologische Waren billiger kaufen wollen wir möglich machen. Wenn Sie Bio in Berlin oder Bioladen in Berlin finden möchten, dann können Sie auch bei uns die teilnehmenen Bio-Shops ansehen. Auch Bio in Hamburg oder ein Bioladen in Hamburg finden Sie…“
Fazit: Geldverdienen ist völlig in Ordnung, fehlendes Fachwissen aber nicht! Ich bin der Meinung, die professionelle Beschäftigung mit ökorrekten Produkten sollte mindestens die gute Kenntnis der Qualitätssiegel und der Szene voraussetzen. Außerdem müssen alle Produkte eine Eco-Kennzeichnung tragen, wenn das Geschäftsversprechen “Biodeals” heißt - “häufig” reicht nun wirklich nicht! Riecht sonst nach “Greenwashing”! Unprofessionell finde ich, dass sie spezielle Produkte für den Lohas Trend, aber auch für den Lohas Lifestyle anbieten wollen. Diese Differenzierung in diesem Zusammenhang ist ziemlicher Unsinn, genauso, wie die Tatsache nach 6 Jahren Lohas in Deutschland immer noch nur von einem “Trend” zu sprechen. Der Wertewandel ist längst eingetreten!
Mittlerweile gibt es zahlreiche Bücher, tausende von Zeitungskommentaren, Magazine, Blogs und Portale zu diesem Thema! Unzählige Studenten schrieben bereits ihre Master-Thesis über Lohas oder die Nachhaltigkeit. Tausende von deutschen Unternehmen integrierten Lohas-Gedanken in ihren Geschäftsalltag. Lohas ist längst angekommen, auch wenn viele Menschen diesen Begriff nicht kennen oder ihn verwenden. Aber seine Synonyme Kulturell Kreative, Nachhaltigkeit, Strategischer Konsum, Ökologie, Umwelt- und Artenschutz, Tierschutz, Wertschätzung, Dankbarkeit und viele mehr, die kennen Millionen von Menschen und leben damit.
Nachdem Gode mit seiner Teambon-Firma (Groupon Methode) bereits gescheitert ist, wird er das vermutlich im “grünen Markt” auch. Denn wer sich erkennbar für Menschen und das tiefere Anliegen des Lebensstils Lohas nicht wirklich interessiert, ist bei dieser Zielgruppe absolut falsch. Die Kernzielgruppe der Lohas Protagonisten zeichnet sich nämlich besonders dadurch aus, dass sie überdurchschnittlich gebildet ist, meist über ein gutes bis sehr gutes Einkommen verfügt und - das Wichtigste überhaupt - nach einem Werte- und Sinnkodex lebt.
Wer sich dennoch für Biodeals interessiert, hier gehts zur Website <<<
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Bizzlounge Lohas Beitrag #208/2010 © Det Mueller
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“Aus Liebe zum Klima” hat Ecogood einen Geschenkgutschein aufgelegt, mit dessen Hilfe angeblich 588 kg CO2 neutralisiert werden sollen. “Dies entspricht den Emissionen, die eine durchschnittliche 4-köpfige Familie in Deutschland in den 3 Weihnachtstagen verursachen würde. Der Empfänger des Gutscheins kann frei wählen, welches Projekt er unterstützen möchte…“, so der Text auf der Ecogood Homepage. Mit der Bewertung dieser Idee lasse ich Sie jetzt mal allein, denn ich hab so meine Zweifel an den sozio-demographischen Parametern. Das die Absicht der jungen Ecogood Leute hingegen eine wertschätzende ist, daran hab ich wenig Zweifel…
Hintergundinfos finden Sie >>> hier
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Bizzlounge Lohas Beitrag #206/2010 © Det Mueller
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natuderm®botanics stellt innovative Naturkosmetik auf der Basis von Ginkgo her, dem ältesten Baum der Welt, Symbol für Friede und Harmonie und seit 4000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Die Produkte sind nicht nur BDIH zertifiziert sondern viele von ihnen tragen sogar das NaTrue Siegel – alle pflanzlichen Inhaltsstoffe kommen aus kontrolliert biologischem Anbau.
Außerdem engagiert sich das Unternehmen für die Organisation „Terres des Femmes“ und spendet einen Teil der Erlöse ausgewählter Aktionsprodukte. Derzeit gehen 1 € vom Verkaufspreis (€ 6,99) der natuderm®botanics Augenpflege unter dem Motto „Augen sind das Fenster zur Seele“ an die gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen…
Die Abbildung oben zeigt die Pflegeserie Ginkgo + mikrosilber, eine effektive Kombination aus antibakteriellen und regenerativen Wirkstoffen für sensible und gestresste Haut. Mehr dazu gibts auf der wirklich schönen Homepage >>> hier.
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Bizzlounge Lohas Beitrag #196/2010 © Det Mueller
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Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. hat bei ihrem diesjährigen Umfrageprojekt „Umwelt- und Sozialverantwortung in Handelsunternehmen - Mehr Transparenz durch Verbraucherinformation“ feststellen müssen, dass nur wenige der angeschriebenen Unternehmen überhaupt bereit waren, Auskunft über ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zu geben.
Ich kann mir gut vorstellen warum! Viele tun nämlich immer noch nichts!
Der Spielzeugversand D-Toy aus Krefeld, war anders: er antwortete nicht nur, sondern bekam auch noch eine besondere Auszeichnung. Das junge Unternehmen, welches mit dem Slogan „Spielen Sie auf der sicheren Seite“ wirbt, hat sich auf Spielzeug aus deutscher Produktion spezialisiert. Bei der Umfrage hat D-Toy im Segment „Förderung des nachhaltigen Konsums“ daher auch überdurchschnittlich gut abgeschnitten und darf sich über die Auszeichnung „Nachhaltiges Einzelhandelsunternehmen 2010“ sehr freuen. Glückwunsch!
Gegründet wurde das Unternehmen vor dem Hintergrund sich häufender Schlagzeilen um giftiges Spielzeug aus Asien. „Wir wollen, dass unsere Kunden ihren Kindern ohne Bedenken zuschauen können, wenn diese mal wieder die Holzbausteine in den Mund nehmen“, so David Pennartz, Gründer und Inhaber von D-Toy. Beim Thema Nachhaltigkeit muss sich der Krefelder Spielzeughändler keineswegs verstecken. Durch die Unterstützung lokaler Produktionen trägt nämlich D-Toy dazu bei, lange Transportwege von Gütern zu vermeiden und bei der Auswahl der Lieferanten wird sehr darauf geachtet, dass auch diese sich im Bereich Umweltschutz und Ressourcenschonung besonders engagieren.
Die Homepage gewinnt vermutlich keinen Design-Preis, aber das spielt auch keine Rolle, entscheidend ist das Tun und die Fakten. Schauen Sie doch selbst in den Shop >>> hier
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Bizzlounge Lohas Beitrag #195/2010 © Det Mueller
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Blumenwiese und Teiche, Solarlabor und Energiewerkstatt, Weidenzelte und Vogelbeobachtungshaus: Das klingt nach Freizeit und Abenteuer – und nicht nach Schule oder Lernen. Doch genau darum geht es auf dem NaturGut Ophoven.
Nicht weit vom Bahnhof Opladen (unweit von Köln) entfernt liegt die denkmalgeschützte ehemalige Wasserburg Ophoven, umgeben von einer 60.000 m² großen naturnah gestalteten Biotopanlage. Hier bietet die Stadt Leverkusen gemeinsam mit dem Förderverein NaturGut Ophoven Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Mit viel Fantasie und pädagogischem Geschick haben die Mitarbeiter Erlebnisprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickelt, um sie für den nachhaltigen Umgang mit der Natur und unseren natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren.
Während viele noch über den Weg zu einem angemessenen Klimaschutz diskutieren, hat sich das Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven in Leverkusen bereits klimaneutral zertifizieren lassen.
Seit Frühjahr 2010 sind sie Deutschlands:
- erstes klimaneutrales Umweltinformationszentrum
- erstes klimaneutrales Kinder- und Jugendmuseum
- erstes klimaneutrales BioBistro
- erste klimaneutrale Biologische Station.
Herzlichen Glückwunsch, kann ich nur sagen und freu mich sehr, soviel Engagement ganz in der Nähe von Köln zu wissen. Wer mitmachen möchte - helfende Hände sind immer von Nöten - oder sich einfach weiter informieren will, als Ausflugsziel oder Veranstaltungsort kann das auf der wirklich informativen Website tun, hier <<<
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Bizzlounge Lohas Beitrag #188/2010 © Det Mueller
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REWE goes Green. Wussten alle Nichtberliner, dass die REWE Gruppe in Berlin Zeichen beim Thema Energieeffizienz gesetzt hat? In Berlin-Rudow öffneten sie bereits im November 2009 das deutschlandweit erste Green Building, das von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) als erster Supermarkt mit dem Prädikat Gold ausgezeichnet wurde. In Mainz haben sie gerade in diesen Tagen ein ähnliches Gebäude realisiert, es geht also weiter…
Aber damit nicht genug, denn mit dem Projekt “Best Alliance” beschreitet die REWE Group neue Wege auch im Lebensmittelhandel: Im Zuge von Vertragsanbau-Projekten in Spanien und Italien übernimmt die Unternehmensgruppe beim Anbau von Trauben, Erdbeeren und Paprika noch früher Verantwortung für die Produktionskette, sowie deren ökologische und soziale Nachhaltigkeit.
Und damit scheinen sie es wirklich ernst zu meinen, denn jetzt haben sie auch noch Joschka Fischer ins Boot geholt! Ab sofort berät der ehemalige Außenminister und Experte für globale Nachhaltigkeitstrends, die REWE Group bei der zukünftigen Ausrichtung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Joschka Fischer als Berater für die nachhaltige, zukunftssichere Aufstellung unseres Unternehmens gewonnen haben. Als ausgewiesener Experte für weltweite Nachhaltigkeitstrends genießt er einen ausgezeichneten internationalen Ruf“, erklärte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group, heute anlässlich des Auftaktes zur Aktionswoche der Nachhaltigkeit in Mainz. Für die Zukunft sehe man Fischer als einen kritischen Begleiter auf dem weiteren Weg der REWE Group zu mehr Umwelt und Sozialverträglichkeit. „Ich bin überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit ihm und seinem Beraterteam der Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie wichtige neue Impulse gibt“, so Caparros.
Sie wissen liebe Leser, dass ich oftmals an dieser Stelle mit Hilfe von Dr. Thilo Bodes Foodwatch entschieden für eine bessere Lebensmittelindustrie eintrete. Aber Meckern allein ist sicher nicht mein Stil, deshalb sollte Gutes auch genauso intensiv gelobt werden. Die REWE Bemühungen finde ich gut und verbinde sie mit der Hoffnung, dass andere Konzerne hier gerne nachahmen werden. Wenn alle jetzt noch soweit gehen würden, die miesen Produkte aus den Regalen zu werfen, werde ich der Erste sein, der hier davon berichtet. Also cool bleiben und die Dinge wachsen lassen. Wie sagt man im Zen: “Hast Du es eilig, mach kleine Schritte…”
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Bizzlounge Lohas Beitrag #181/2010 © Det Mueller
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FAHRER aus Berlin ist eine kleine, aber feine Manufaktur für praktisches Radzubehör.
Auf der schönen Homepage erfährt man dann, was FAHRER mit Lohas zu tun haben könnte - abgesehen davon, das Radfahren natürlich die umweltfreundlichste Fortbewegung überhaupt ist, neben zu Fuß gehen…
Die Betreiber von FAHRER nutzen ausschließlich recycelte Rohstoffe für ihre Produkte. Jedes Produkt, hat eine Seriennummer und gibt Informationen über seine Herkunft. Denn die Geschichte des Rohmaterials macht jedes Exemplar zu einem wertvollen Einzelstück und gibt oftmals das Design vor: FAHRER arbeitet nämlich ausschließlich mit gebrauchten Materialien, wie Riesenpostern, LKW-Planen und Bootspersennings. Die verfügbaren Rohstoffe bestimmen also die Oberflächen und Farben, in denen die Produkte entstehen. Sicher ist: Jede Modellreihe ist limitiert, denn wenn das Material aufgebraucht ist, ist es weg…
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Sicherlich ein Eyecatcher auf der goodgoods in Hamburg: Öko-Sportwagen von Tesla
Premiere in Hamburg: Vom 27. bis 29. Mai 2011 veranstaltet die Hamburg Messe und Congress GmbH in ihren Hallen die erste große Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum in Deutschland. Unter dem Namen „goodgoods“ präsentieren Unternehmen auf 8.000 Quadratmetern die innovativsten und attraktivsten nachhaltigen Produkte, Dienstleistungen und Projekte, die sie heute oder in unmittelbarer Zukunft anbieten können. Die Besucher finden auf der Messe Angebote aus allen Bereichen des täglichen Lebens – darunter Wohnen, Mode, Technologie, Mobilität, Business, Ernährung, Gesundheit und Wellness.
Ziel der goodgoods ist es, Ökologie und Verantwortungsbewusstsein mit Qualität, Funktionalität und Design zu vereinen. Im Mittelpunkt steht neben dem vielfältigen Produktangebot ein Rahmenprogramm mit interessanten Vorträgen und Diskussionsforen. Unter den Ausstellern sind sowohl große als auch kleine Unternehmen sowie Nischenanbieter und Non-Governmental Organisations (NGOs). Ein Fachbeirat aus unabhängigen Experten gewährleistet, dass Produkte und Aussteller den hohen ökologischen und sozialen Ansprüchen genügen.

Meinungen von Experten:
Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung, Hamburg Messe und Congress: „Nachhaltigkeit hat sich zu einem bedeutenden gesellschaftlichen Thema entwickelt, das alle Branchen und Konsumfelder verändert. Die Zeit ist reif für eine Messe, die den Verbrauchern umfangreiche Informationen und Orientierung ermöglicht. Mit der goodgoods möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, noch mehr Menschen für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu begeistern.“
Peter Kowalsky, Geschäftsführer, Bionade: „Wo, wenn nicht in Deutschland. Wir haben den richtigen Markt und die richtigen Unternehmen für eine Nachhaltigkeitsmesse.”
Ulrich Sieg, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Hamburger Hochbahn: „Eine gezielte Veranstaltung für nachhaltigen Konsum in Hamburg war längst überfällig und passt hervorragend zu unserer Stadt, die in 2011 European Green Capital wird. Nachhaltigkeit spielt heute in allen Bereichen unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle – gerade oder insbesondere auch in der Mobilität. Die Hochbahn engagiert sich deshalb für die Erprobung und den Einsatz neuester umwelt- und ressourcenschonender Techniken in ihren Bussen und Bahnen.“
Andreas Streubig, Bereichsleiter Corporate Responsibility, Otto Group: „Die goodgoods kann einen Beitrag dazu leisten, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen stärker in den Massenmarkt hineinzutragen und Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft zu verankern.”
Craig Davis, Geschäftsführer, Tesla Motors: „Die innovativsten grünen Marken unter einem Dach. Eine wirklich gute Idee. Wir sind dabei!”
Nachhaltigkeit bestimmt auch das kreative Gestaltungskonzept für die Messehallen und die Stände der Aussteller. Die goodgoods wird klimaneutral durchgeführt. Die Hamburg Messe und Congress GmbH veranstaltet die goodgoods in Zusammenarbeit mit den Beratungsunternehmen Daniel Dahm Consult und KleeneWöltje. Beide Unternehmen sind auf Nachhaltigkeit spezialisiert und Partner der Hamburg Messe bei der Konzeption und Durchführung.
Weitere Infos auf der schönen Website von goodgoods hier <<<
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Tipp von mir: Wer sich auf dieser Messe im richtigen Licht sehen lassen möchte, sollte unkonventionelle Wege gehen und Neues probieren - arc.mo - aus Köln “fine fair & mobile architecture” kreieren mit neuen Materialien frische Formen für authentische Messekonzepte, jenseits vom Einheitsbrei. Zudem bietet der schwäbische Inhaber Jo Lämmle einen (zumindest mir) bisher völlig unbekannten DIY-Service an, der ihr Geld sparen soll und das Wir-Gefühl ihrer Firma mächtig stärken kann. Tolle Idee! Auf so was kann auch nur ein Schwabe kommen! Zur Website von arc.mo gehts hier <<<
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Bleiben Sie wertschätzend neugierig: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #177/2010 © Det Mueller
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Für alle die es nicht wissen, Flickr ist die weltgrößte Gemeinschaft von Hobby- und Berufsfotografen, die auf dieser Plattform ihre Bilder zeigen. Aktuell befinden sich mehr als vier Milliarden Fotos und Videos im Austausch. Zudem werden alle Bilder (wenn man das will) kommentiert. Auf diese Weise entstehen internationale Kontakte und Freundschaften, zuweilen auch Geschäftsverbindungen. Mir brachte es u.a. die Einladung, in einem renomierten US-Fotodesignmagazin mit 10 Bildern auf 6 Seiten vertreten zu sein…
Ich will jetzt aber hier nicht über Fotografie sprechen, sondern über die Macht der Riesen, wie Yahoo, Google und anderen. Flickr gehört Yahoo und hat 40 Millionen registrierte Mitglieder (!) weltweit. Ich selbst bin seit fast vier Jahren mit mehreren hundert Arbeiten dort vertreten; eine wunderbare entspannende Umgebung, in der ich meine neuesten Arbeiten “testen” lassen kann.
Aber der Spaß ist jetzt vorbei! Flickr hat seit vorgestern das komplette System umgestellt und sehr viele Neuerungen eingeführt, mit denen selbst ein alter Hase wie ich, große Schwierigkeiten hat, klar zu kommen. Frust macht sich breit, User rebellieren und schimpfen und klagen. Dennoch hat Flickr über seine nationalen Administratoren klar machen lassen, dass das alte System nie mehr zurückgeladen wird. Schluss! Basta! Es ist wie es ist und schließlich sei das Fortschritt! Friss oder stirb!
“Heinrich, mir graut´s vor Dir” sagt Gretchen in Goethes Faust - und so ähnlich gehts mir heute auch. Wieder einmal spürt man die unglaubliche Macht von Großkonzernen und seine eigene Hilflosigkeit. Erinnert mich stark an George Orwells Roman “1984” - Big Brother is watching you! Natürlich kann man meckern, man kann mit Austritt bzw. Weggang drohen, man kann facebooken, twittern, alles Mögliche machen - aber nutzen, nutzen wird es nichts! Denn diese Riesen, auch wie Google, der Chemieriese Monsanto, viele Grossbanken und andere, lachen doch über ein paar Hundert Quälgeister nur! Wenn sie es überhaupt wahrnehmen.
Und das macht mir manchmal richtig Angst!
Bleiben Sie wertschätzend kritisch: Det Mueller (alias Mario van Middendorf)
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Zur Abbildung oben: Das ist mein Ausdruck meiner Hilflosigkeit als Upload auf Flickr gestern. Wer meinen Flickr Fotostream besuchen will, kann das hier <<<
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Bizzlounge Lohas Beitrag #173/2010 © Det Mueller
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