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Archiv für die ‘Meine Meinung’ Kategorie

Was essen wir in 20 Jahren?

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Heute, nämlich um den 31. Oktober 2011 herum, wird ein Mensch geboren, der anders ist. Er oder sie wird die Anzahl der Erdbewohner auf 7.000.000.000 festlegen. Zum Vergleich: noch 1960 waren wir nur 3 Milliarden, aber schon 2045 werden wir über 9 Milliarden sein. Wenn man weiß, dass bereits heute mindestens 1 Milliarde Menschen nicht täglich etwas zu essen findet, ist die Diskussion in Deutschland um deutlich mehr Nachwuchs kaum verständlich. Obwohl aktuell nur noch ein Zehntel der Weltbevölkerung in Europa lebt, müssen wir alle umdenken - denn sehr viel mehr Menschen kann unsere Erde unter den heutigen Bedingungen in 20 Jahren nicht mehr ernähren…

Problem Beispiel: Schon heute reicht die Ackerfläche in vielen Ländern nicht mehr aus. Also gingen viele Spekulanten und Investoren einkaufen, weltweit 22-50 Millionen Hektar! Riesige Landflächen, überall dort, wo es fruchtbares Ackerland gibt. Man höre und staune, auch in Äthiopien. Einem der ärmsten Länder der Welt, wo man für 5 Mrd Dollar jährlich Lebensmittel importieren muss und jeder 2. Bewohner unterernährt ist. Die vom Staat Äthiopien ersatzlos enteigneten Kleinbauern bekamen bei den neuen Besitzern keine Arbeit und keine Lebensmittel, sondern die Erträge werden vorwiegend an Spekulanten auf den Weltmärkten verkauft. Dadurch wurde der indische Unternehmer zu einem der reichsten Männer der Welt - nebenbei bemerkt, vorwiegend mit dem Anbau von Rosen für Europa, angebaut auf den fruchtbarsten Böden in Äthiopien.

Es geht also wie so oft nicht darum, ob die Erde die vielen Menschen verkraftet, sondern es geht um gerechtere Verteilung. Von Land, von Lebensmitteln, von Wasser. Aber es geht auch um unser Essverhalten. Jeder Deutsche z.B. verspeist in seinem Leben 33 Schweine, 8 Kühe und 720 Hühner. Das wird in 20 Jahren kaum noch möglich sein, wir müssen uns an anderes Essen gewöhnen.

Fest steht, dass schon 2030 Fleisch unbezahlbar wird. Nur noch wirklich reiche Menschen werden sich in nur 20 Jahren (!) Schnitzel, Steak und Huhn leisten können. Ein Luxus. Allein deswegen, weil die Anbauflächen schon jetzt verschwinden und die verbleibenden Reste für den riesigen Fleischbedarf nicht reichen. Rinder brauchen große Weideflächen und die werden für die immer schneller wachsende Bevölkerung genutzt (Infrastruktur). Aber auch für jene, die das schnelle Geld machen wollen und riesige Ländereien weltweit in Monokultur zur Gewinnung von AgroSprit aufkaufen [Biosprit macht Hunger >> hier], weshalb heute schon den Argentiniern die Landfläche für Rinderzucht ausgeht.

Beispiel Lösung: Die Welternährungsorganisation (FAO) hat Forscher beauftragt, herauszufinden, welche Ernährungsmöglichkeiten die kleinen Tiere bieten. Gemeint sind Insekten! Die Wissenschaftler sind sich darüber bewusst, dass sich viele Menschen davor ekeln, Insekten zu essen. Doch sei dies nur eine Ernährungsgewohnheit, sagt der Entomologe Prof. Arnold van Huis von der Uni Wageningen, NL. “Aber es ist schlicht irrational: Wenn Sie sich die Nährwerte anschauen, sind Insekten exzellentes Essen - vergleichbar mit Fisch, mit Schwein oder Rind.” Besonders in Holland werden jetzt schon tonnenweise Zophobas, ‘Riesenmehlwürmer‘ gezüchtet und angeboten.

Junge Leute sollten sich schon mal an die neuen Rezepte der baldigen Zukunft gewöhnen:

  • Zophobas in Kokosmilch (Rezept)
  • Zaziki und Zophobas (Rezept)
  • Süßsaure Heuschrecken mit Ananas (Rezept)
  • Schweinemedaillons mit Bienenlarven in Honig (Rezept)

Guten Appetit! Und trösten Sie sich - Tausende von Menschen auf der Welt essen bereits heute Insekten. Und leben.

Übrigens: Nur 10% aller Erdbewohner leben in Europa. Ein Privileg, welches wir deutlich falsch genutzt haben. Wir können Afrikanern oder Asiaten nicht vorwerfen, dass sie zu viele sind. Nach Berechnungen der ‘Stiftung Weltbevölkerung‘ gibt es mehr als 200 Mio Paare auf der Welt, die gern verhüten würden, aber keinen Zugang zu entsprechenden Informationen oder Verhütungsmitteln haben. Statt diese Länder mit Öl, Diamanten und anderen Bodenschätzen nach unseren Regeln auszubeuten, hätten wir ihnen Bildung und damit Hilfe zur Selbsthilfe zurück geben müssen. Die vielen hundert Flüchtlinge im Mittelmeer sind nur die hungernden Vorboten…

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Bizzlounge Beitrag #070/2011 © www.lohas-blog.de, Köln

Det Mueller (Montag, der 31. Oktober 2011 / 18:07) | Keine Kommentare | Permalink

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Motivation : Zielgruppe Kleinunternehmer und Einzelkämpfer

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Der klinische, Schweizer Psychologe Dr. Hans-Peter Zimmermann hat schon eine ungewöhnliche Sicht auf die Welt und das ist gut so. Seit vielen Jahren ist er sehr erfolgreich unterwegs, als Autor und Unternehmensberater, vorwiegend für andere Coaches, heilende Berufe, aber vor allem auch für den Mittelstand und Kleinbetriebe. Seit einigen Jahren nutzt er auch Video Podcasts als Kommunikationsmittel und nimmt diese auf, während er tatsächlich im Auto oder auf seinem Boot unterwegs ist…

Im heutigen Beispiel “HPZ unterwegs: Route Nr. 15” erzählte er uns von seinem Selbstversuch der geplanten Auszeiten: 5 Sommer-Wochen mal nur vormittags zu arbeiten. Kleinunternehmer können in aller Regel keine 3 oder 4 Wochen am Stück Ferien machen. Der Chef als Kraftquelle des Unternehmens muss aber funktionieren und sollte Wege finden, seine Power und Kreativität dauerhaft zu erhalten und zu erneuern. Aber hören und schauen Sie selbst, vielleicht eine Anregung auch für Sie?

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Bizzlounge Beitrag #066/2011 © www.lohas-blog.de, Köln

Det Mueller (Dienstag, der 27. September 2011 / 13:17) | Keine Kommentare | Permalink

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Supergau: Mein Tipp, bleiben Sie gelassen!

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In den letzten Tagen mehren sich die Hinweise, dass überängstliche Deutsche bereits mit Vorratshaltungen von Geigerzählern oder Jobtabletten beginnen und der Kauf von Frischfisch zurückgegangen sei.

Für derartige Verhaltensweisen gibt es keinerlei Anlass - bleiben Sie aber kritisch bei Fisch aus asiatischen Aquakulturen!

01_Japan ist nicht Russland! Beim Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986, trennten uns nur 1.365 km vom Reaktor, Japan liegt aber mehr als das 6,5-fache entfernt, nämlich über 9.000 km.

02_Den Kauf von Geigerzählern können Sie sich sparen! Einmal sind die Dinger teuer - sie kosten für den Privatnutzer zwischen 300 und 500 Euro! Aber der Kauf ist völlig überflüssig, denn seit Tschernobyl ist Deutschland unter ständiger Kontrolle von IMIS. Aufgabe von IMIS ist es, die Umwelt kontinuierlich zu überwachen, um bereits geringfügige Änderungen der Umweltradioaktivität flächendeckend schnell und zuverlässig erkennen sowie langfristige Trends erfassen zu können. An diesem Routinemessprogramm zur Überwachung der Umwelt sind mehr als 60 Laboratorien in Bund und Ländern beteiligt. Im Routinebetrieb werden bundesweit mehr als 10.000 Einzelmessungen pro Jahr in Luft, Wasser, Boden, Nahrungs- und Futtermittel durchgeführt.

03_Jodhamsterkäufe sind nicht nur unsinnig, sondern auch schädlich. Deutsche Apotheken verzeichnen eine starke Nachfrage nach Jodtabletten, weil viele Bundesbürger sich bereits jetzt vor Strahlenschäden schützen wollen – egal, ob durch Fallout aus Japan oder einen Reaktorunfall in Europa. „Völliger Unsinn“, erklärt Edmund Lengfelder, Strahlenbiologe und Leiter des Otto-Hug-Strahleninstituts. Denn die in Apotheken und Drogerien verkauften Jodprodukte enthalten nur 100 bis 150 Mikrogramm des Spurenelements. Die medizinisch wirksame Dosis zur Jodblockade der Schilddrüse beträgt jedoch 50 bis 100 Milligramm, also das Tausendfache. Experten raten ausdrücklich von einem solchen Schritt ab, da sich dadurch das Risiko für Schilddrüsenerkrankungen sogar erhöhen kann. Nur eine radioaktive Wolke direkt über Deutschland würde die Einnahme von hochdosierten Jodpräparaten rechtfertigen!

04_Genießen Sie weiterhin frischen Fisch aus dem Atlantik! Abgesehen von dem, von mir verfluchten Pangasius, der allüberall angeboten wird und der lediglich aus verdreckten, verschlammten, mit Kot, Bakterien und Medikamenten verseuchten Aquakulturen aus Vietnam stammt, sollten Sie jeden weiteren Frischfisch, natürlich mit der üblichen Skepsis, verzehren können, wenn er aus dem Atlantik stammt. Der größte Prozentsatz des weltweiten echten Fischfanges stammt nämlich aus dem Atlantik und NICHT aus dem Pazifik, an dem Japan liegt. Allerdings ist ja wegen weltweiter Überfischung, der Fang auf normale Art drastisch zurückgegangen und der Bedarf durch Fischzuchten (Aquakulturen) ersetzt worden, weshalb mittlerweile die VR China über 80% aller Aquakulturerzeugnisse liefert. China aber ist ein direkter Nachbar von Japan - Zweifel sind also durchaus angebracht!

Bleiben Sie wertschätzend: | Det Mueller |
Bizzlounge Lohas Beitrag #023/2011 © Det Mueller

Det Mueller (Mittwoch, der 16. März 2011 / 14:29) | Keine Kommentare | Permalink

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E10: Lebensmittelindustrie schlägt Alarm

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Es ist keine (!) Verordnung der EU sondern eine Entscheidung unserer Regierung: Seit Januar 2011 wird an deutschen Tankstellen Kraftstoff mit zehn Prozent Ethanol verkauft. Aber keiner will ihn! Und das ist gut so. Lesen Sie warum…

Die Politiker wollen uns weismachen, dass sogenannte Bio-Kraftstoffe das Klima schonen. Doch längst haben Berichte über die umweltzerstörerischen Produktionsverfahren das vermeintliche Bio-Image des Agrosprits zerstört. [Anmerkung von mir: Im TV erklärte gestern ein ADAC Sprecher, dass bei Stichproben immer nur maximal 5% "Bioanteil" im Benzin gefunden wurden - die 10% sind also nur eine vorerst angestrebte obere Grenze].

Selbst das Bundesumweltamt äußerte sich kritisch und das Institute for European Environment Policy (IEEP) bezeichnet Agrosprit sogar als Klimakiller. Womöglich ist er doppelt so schädlich wie herkömmlicher Kraftstoff. Die “nachwachsenden Rohstoffe”, die E10 und Biodiesel ein ökologisches Image verleihen sollen, werden auf riesigen Plantagen angebaut. Für diese Monokulturen werden Regenwälder, Feuchtgebiete und anderen wertvolle Ökosysteme vernichtet.

Die Lebensmittelindustrie schlägt auch Alarm. Der Agrosprit verdrängt den herkömmlichen Anbau und lässt die Preise für Nahrungsmittel steigen. Aktuell ist der Nahrungsmittelpreis-Index der Vereinten Nationen schon auf dem höchsten Stand seit 21 Jahren.

Zu einer Protestnote an Frau Merkel und mehr Hintergründen gehts direkt >> [hier] via “Rettet den Regenwald”.

Fahren Sie wertschätzend langsam und wenig: | Ihr Det Mueller |
Bizzlounge Lohas Beitrag #020/2011 © Det Mueller

Det Mueller (Freitag, der 11. März 2011 / 07:56) | 2 Kommentare | Permalink

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Ein kraftvolles Ja! zu neuen Chancen.

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Heute ist Montag. Anfang einer Woche. Einer ersten von 52 folgenden. Der Beginn eines neuen Jahres. Keiner kann jetzt wissen was kommt. Was wir aber wissen ist, dass 365 neue Chancen vor einem jedem von uns liegen. 365 x morgens aufstehen und Ja! sagen, zum neuen Tag, zu einer neuen Herausforderung, die ganz allein in unseren Händen liegt. Neues annehmen, Veränderungen zulassen, im Flow sein mit der Umgebung, sich nicht gegen etwas stemmen, sondern für etwas sein. Position beziehen. Struktur aufbauen. Klar sehen.

Hilfreich dabei kann sein, innere Widerstände nicht klein machen, sondern sich zu unterhalten mit den eigenen, inneren Stimmen. Nachfragen warum etwas in uns gegen etwas ist. Zwiegespräch erlauben. Den Kern erfassen und klären. Widerstand umdrehen in positives Handeln. Warum bin ich gegen den neuen Chef? Warum soll ich mit dem Rauchen aufhören? Warum will ich nicht auf das angebotene Seminar? Warum kann ich nicht abnehmen? Oftmals spiegelt eine solche Situation lediglich andere Ursachen, die mit dem Ursprung der Ablehnung nichts zu tun haben! Sprich mit Deinem Unterbewußtsein, aktiv und freundschaftlich. Es ist Dein bester Kumpel und es weiß Bescheid und es kennt alle Antworten! Mach was aus dem Neuen Jahr!

Willst Du das Leben lieben musst Du bei Dir selbst anfangen! Komm mit Dir ins Reine, dann klappts auch mit anderen Menschen und Situationen. Dabei ist es ganz einfach, wenn man sich selbst ernst nimmt und sich selbst wertschätzt! Wer jetzt denkt, ach, das ist doch lächerlich, ich soll mit mir selbst sprechen, mit meinem Unterbewußtsein, hat sich schon große Chancen ad hoc vergeben - weil er sich selbst nicht würdigt. Setzt Dich hin, machs Dir gemütlich, werde ruhig. Und dann fragst Du still oder hörbar: Was hab ich gegen den neuen Chef? Lass alles zu und höre zu!

Da kommen die unterschiedlichsten Argumente! Von “ich find ihn einfach nur doof” bis hin zu “ich fühle mich übergangen”. Und dann frag weiter, warum übergangen? Na, weil ich selbst doch für den Posten im Gespräch war. Aha! Und warum glaubst Du, hast Du den Posten nicht bekommen? Von “keine Ahnung”, über “er ist ein Schleimer” bis ” er ist wirklich besser als ich” darf man alles zulassen und kommt der Wahrheit immer näher. Es kann sogar herauskommen, dass man selbst zwar gerne den Job gehabt hätte, aber in seinem Innersten der tatsächlichen Überzeugung war, noch gar nicht bereit dafür gewesen zu sein! Das wäre völlig in Ordnung und legitim. Wichtig dabei ist, dass man selbst feststellt, dass der Neue gar nichts für die von mir kommende Ablehnung kann. Und wenn ich das jetzt selbst weiß, kann ich ihm freundlicher begegnen, gut mit ihm arbeiten und habe mindestens ein Jahr Zeit meine eigenen Stärken in beruhigter Umgebung neu zu definieren. Allen ist geholfen. Das war der Sinn des Gespräches mit sich selbst! Die Wogen zu glätten und sich selbst zu besseren Voraussetzungen für gute Leistungen zu verhelfen!

(Dieses Fallbeispiel lässt sich natürlich auf viele Lebenssituationen übertragen, nicht nur auf den scheinbar ungeliebten, neuen Chef…)

Geben Sie Ihrem Leben ein kraftvolles Ja!

Bleiben Sie wertschätzend: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #001/2011 © Det Mueller

Det Mueller (Montag, der 3. Januar 2011 / 13:27) | Keine Kommentare | Permalink

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Auf Wiedersehen im Neuen Jahr!

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Einem anonymen Text zufolge kann ein Mensch in seinem Leben 2 Dinge tun: bauen oder pflanzen.

Diejenigen, die bauen, brauchen manchmal Jahre, um ihr Ziel zu erreichen, aber eines Tages ist ihre Arbeit beendet. Dann sind sie untätig und die Wände, die sie gebaut haben, engen sie ein. Das Leben verliert seinen Sinn, wenn der Bau errichtet ist.

Aber es gibt auch diejenigen, die pflanzen. Sie leiden manchmal unter Unwettern, unter den Jahreszeiten und ruhen selten aus. Doch anders als ein Gebäude hört der Garten nie auf zu wachsen. Und da er die Aufmerksamkeit des Gärtners immer fordert, kann für denjenigen, der pflanzt, das Leben ein großes Abenteuer sein. Die Gärtner werden einander erkennen, denn sie wissen, dass jede Pflanze die Geschichte der ganzen Erde enthält.

Natürlich sind mit “die, die bauen” nicht Architekten gemeint und mit “die, die pflanzen” nicht Gärtner oder Landwirte. Es ist ja eine Parabel und dabei geht es immer um Synonyme, um Spiegelungen des Lebens. Denken Sie mal drüber nach, welcher Typ Sie selbst sind. Ich denke, in jedem von uns stecken zu Anteilen beide. Wie immer kommt es auch hier auf die Dosierung und den Mix an. Baut man etwas auf und versteckt sich hernach in seinen Erfolgen, oder pflanzt man sein Wissen an und gibt es zur Vermehrung weiter. Nehmen und Geben, konsumieren und teilen. Mehr von dieser Geisteshaltung wünsche ich mir für unser Land im neuen Jahr!

Blicken Sie wertschätzend ins Neue Jahr 2011!
Ihr Det Mueller

PS: Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich von Ihnen ins Neue Jahr und wünsche Ihnen allen einen guten Rutsch! 218 Beiträge habe ich für Sie in diesem Jahr geschrieben und freue mich sehr, wenn ich dem einen oder anderen damit wertvolle Informationen liefern oder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte! Bis Januar 2011!

Foto: Mario van Middendorf © 2009
Bizzlounge Lohas Beitrag #218/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Donnerstag, der 30. Dezember 2010 / 14:31) | Keine Kommentare | Permalink

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Weihnachtswochenende mehr als eine Last-Minute Pause?

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Allen Freunden und Lesern wünsche ich eine wunderschöne und fröhliche Weihnachtszeit. Man kann ja dieses Jahr fast schon sagen, ein fröhliches Weihnachtswochenende, denn Montag ist alles schon wieder vorbei.

Was mir in diesem Jahr besonders auffällt, ist die Tatsache, dass die vielen TV-Sendungen zum Thema Weihnachten fast ausschließlich die Berichte und die Freude des Einzelhandels thematisieren. “Umsatz” und “Stress” sind die häufigsten Worte, die gefallen sind. Und bis heute erreichen mich täglich lästige Mails in üppiger Menge, die mir versprechen, wenn ich heute noch bestelle, wird bis Freitag geliefert und Rabatte bis 50% gibt es auch! Ich finde das lächerlich und mittlerweile unverschämt! Grotesk zudem, wenn man die Wetterbedingungen berücksichtigt und bedenkt, dass die Logistiker auch Menschen sind, die irgendwann mit ihren Familien Weihnachten feiern wollen…

Auch wenn ich kein praktizierender Kirchgänger bin, frag ich mich, gab es da nicht noch etwas anderes, was wichtig war? Frieden? Ruhe? Besinnlichkeit? Nachdenken? Kräftesammeln? Jesu Geburt? Gott? Spiritualität? Wertschätzung? Gemeinschaft? Lebenslust? Freude? Versöhnung? Wiedersehen? Freunde? Stille? Gespräche? Einkehr? Liebe???

Vielleicht bin ich wertekonservativ - auf jeden Fall wünsche ich Ihnen wenigstens einen friedlichen Weihnachtsabend, im Kreise von Menschen, die Sie lieben und mit denen Sie gerne zusammen sind. Es liegt ganz allein an Ihnen, was Sie draus machen…

Herzlichst: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #216/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Donnerstag, der 23. Dezember 2010 / 18:14) | Keine Kommentare | Permalink

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Mehr Bizzlounge Freunde gesucht: Der Widerstand wächst schnell!

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Gestern waren es noch 6700 begeisterte Menschen, heute schon fast dreihundert mehr! Und einige meiner Leser und Freunde sind auch dabei!!! Freude! Toll, weiter so! Immer noch können Sie in nur 3 Minuten Ihre Stimme abgeben, hier <<<

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Bleiben Sie wertschätzend: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #213/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Donnerstag, der 16. Dezember 2010 / 13:33) | Keine Kommentare | Permalink

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Appell: Was 250 deutsche Professoren vorleben, sollten auch Sie hinbekommen

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“Wir haben als private Initiative von vier Leuten einen Appell gegen Massentierhaltung ins Leben gerufen. Dieser soll demonstrieren, dass es in der deutschen Öffentlichkeit einen breiten Widerstand gegen die Missstände in der Tierwirtschaft gibt und dass das Thema nicht nur radikale Ökos und Tierliebhaber umtreibt.”, diesen Satz schrieben mir heute Eva Mahnke (Leipzig), Eugen Pissaarskoi (Berlin), Friederike Schmitz (Heidelberg) und Christian Voigt (Berlin), allesamt wissenschaftliche Mitarbeiter deutscher Universitäten.

Ich denke, das Thema ist leider nicht neu, es beschäftigt wertschätzende Menschen seit vielen Jahrzehnten. Traurig macht mich, dass wir auch in diesem Jahrtausend immer noch miterleben müssen, dass die Politik kaum etwas unternommen hat, um profitgeilen Züchtern, die sich einen Dreck scheren um die Qualen der Tiere, das schmutzige, lebensverachtende Handwerk zu legen.

Aber ich frage mich auch, wieviel Mitschuld wir Verbraucher selbst tragen. Muss Fleisch, in welcher Form auch immer, tatsächlich täglich auf den Tisch? Müssen wir Hähnchen für ganz wenige Euro an mobilen Verkaufsstationen erwerben, wie Äpfel oder Kartoffeln? Zwei lächerliche Euro für ein halbes Tierleben?

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Der Appell ist ganz einfach zu unterschreiben, ein Klick von hier entfernt! Machen Sie mit, bieten Sie der Politik die Stirn, wie 6700 andere Aufrechte auch und tun Sie endlich was dagegen - hier <<<

Ernähren Sie sich gut, aber wertschätzend: Det Mueller

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Anmerkung: Die Abbildung ganz oben weist auf eine Demo hin, veranstaltet von der Initiative “Wir haben es satt“. Mehr Infos dazu, finden Sie hier <<<
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Bizzlounge Lohas Beitrag #212/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Mittwoch, der 15. Dezember 2010 / 09:13) | Keine Kommentare | Permalink

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Das Zeitgeschen macht mich zum Lästermaul: Eine kritische Überhöhung.

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Ja, alle Jahre wieder müssen wir uns erinnern, dass nur wenig ist, wie es sein könnte. Wir werden belogen, so sehr und so offensichtlich, dass sich die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft gar nicht mehr die Mühe machen, ihre Fehler zu vertuschen. Im Gegenteil, wer heute “das Maul aufmacht”, wie etwa der Wikileaks Chef Julian Assange, wird unter Vorwand verhaftet. Kein denkender Mensch glaubt die Vergewaltigungstheorie. Die USA lassen schön grüßen. Oder Margot Käßmann, die Bischöffin, die sich traute laut zu kritisieren - macht einen allzu menschlichen, kleinen Fehler und weg ist sie von der Macht! Sicher zur Freude vieler falscher Heiliger.

Es ist nicht mehr lustig, wenn die Mächtigen ihre Zepter schütteln, um ihre persönlichen Pfründe zu sichern. Berlusconi lässt auch im vierten Jahr Neapel verrotten. Die Camorra hat die Hände im Müll-Spiel. Russlands und Frankreichs Polithäupter sitzen alle zufrieden an den internationalen Korruptionstafeln und Frau Merkel, zustimmend mittendrin. Sepp Blatter (FIFA Chef) sitzt sicher auch irgendwo, wie unzählige andere, in “strategisch wichtigen Positionen”. Das System hat sich voll integriert und bestens gewappnet. Brot und Spiele, das hat schon immer funktioniert. Gib ihnen Media-Markt, Bundesliga und den Musikantenstadel - dann meckern sie nicht…

Anders Denkende werden beobachtet und entsorgt. So wie täglich in China, dem Land, dem sich alle momentan heuchlerisch anbiedern, nur, weil dort Geld zu verdienen ist. Deshalb durften die auch Olympia austragen. Widerlich! Aber die Polit-Chinesen selbst, lachen sich ins rote Fäustchen - der Deckmantel des Kapitalismus dämpft offenbar jegliche Kritik und lenkt wunderbar ab, von Menschenrechtsverletzungen und täglichen Todesurteilen. Nur wenige wissen, dass die Regierungs-Chinesen gezielt und mit unglaublicher Power am “Cyber War” arbeiten. Tausende chinesischer Elitesoldaten werden seit Jahren zu Internet-Kämpfern ausgebildet, zu Profi-Hackern, die irgendwann und unerwartet in die wenigen Megarechner der Welt einsteigen und von Strom- bis Wasserversorgung alles bei uns lahm legen. Das Pentagon hat dem bisher wenig bis gar nichts entgegen zu setzen - 43.000 Anschläge auf US-Computer gabs allein in 2007! Tolle Aussichten - vielleicht lohnt es sich doch Chinesisch zu lernen, wie es viele Deutsche bereits tun, damit man seine Peiniger auch versteht, wenn wir in 15 - 20 Jahren vielleicht in chinesischen Umerziehungslagern sitzen. Sie glauben mir nicht? Dann lesen Sie sich doch wissend, z.B. bei Heise online hier…

Aber Jammern nutzt so wenig, wie die Illusion, auf bessere Regierungen zu hoffen. Ideale sind längst ausgestorben und das Ehrenwort ist in irgendwelchen Badewannen abgesoffen oder beim Sprung aus großer Höhe zerschmettert. Wer heute zielbewusst Politik macht, weiß genau worauf er sich einlässt. Es ist eine Kosten-Nutzenrechnung mit kaltem Kalkül, uns, das Volk zu vertreten. Sonst nichts. “Schauprozesse” sollen uns ruhig stellen. Wissen wir denn, was aus Klaus Zumwinkel wurde? Der sitzt sicher auf irgendeiner Insel und badet in seinen Rest-Millionen, im Gefängnis ist er jedenfalls nicht. Die Steuerbeamten aber, die fleißig an den Enthüllungen mitgewirkt haben, die hat man nicht befördert - nein - man hat sie auf ungefährliche Abstellgleise verschoben. Auch andere, üble Spitzbuben wie der peinliche Martin Schulz (SPD) - Sie wissen schon, das war der, der vor laufenden Kameras unser Deutschland betrogen hat, der ist immer noch Chef der Sozialisten im Euro-Parlament. So ist das heute in Deutschland, dem Land der Dichter und Denker! Ich dichte was dazu und denke, das Abzocken wird schon klappen. Eine Abrechnung kommt fast nie!

Was uns rettet, wenn überhaupt, sind die unzähligen Bürgerinitiativen, die Social Entrepreneurs, die Aufrechten, die Ehrenamtler, oder viele Blogger und Portalbetreiber, die allüberall im Land fleißig schreiben, coachen, aufklären, anpacken oder sonstwie auf ihre Art für Gutes kämpfen. Ob für Nachhaltigkeit oder Frieden, ob für gesunde Lebensmittel oder Bekleidung unter menschenwürdigen Umständen hergestellt, ob gegen Castoren oder gegen Tierversuche, ob für die Hungernden und Obdachlosen - es gibt unzählige Bemühungen für wertschätzendes Leben auf diesem Planeten - jenseits von verlogenen Kirchen und schamlosen Machtmenschen.

Und dafür bin ich dankbar! Jedem Menschen, die irgendwie an diesen positiven Veränderungen mitarbeitet, so, wie er oder sie es kann. Zu seiner Zeit und mit seinen Mitteln, aber zum Wohle aller. Und einen klaren Kopf behält!

Bleiben Sie wertschätzend mit offenen Augen: Det Mueller

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Anmerkung: Natürlich sind nicht alle Chinesen schlecht, bei über einer Milliarde Bewohner auch irrational. Genausowenig wie alle Russen, Iraner, Deutsche oder andere. Ich habe hier bewusst polarisiert, um durch die Überhöhung die Zusammenhänge deutlicher zu machen. Was mir wirklich Angst macht, ist die unglaubliche “Masse Mensch”, die von korrupten, verantwortungslosen Verbrechern angeführt und fehlgeleitet wird. In China genauso wie im Iran, Nord-Korea, Russland und einigen anderen Ländern. Die Welt schaut zu, setzt sich mit diesem Politgesindel an einen Tisch, macht lukrative Geschäfte und denkt sich, “weil Herr Putin einen Anzug mit Krawatte trägt” und wir sein Öl und Gas brauchen, sei alles in Ordnung. Zudem benimmt er sich auf großem Parkett besser, als der Volksverhetzer Ahmadinedshad, aber ist er deshalb ungefährlicher?

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PS: Das wunderbare Video ist wie alle Jahre vom BUND Deutschland.

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Bizzlounge Lohas Beitrag #211/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Montag, der 13. Dezember 2010 / 12:13) | Keine Kommentare | Permalink


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