Archiv für die ‘Menschen’ Kategorie
Nachhaltigkeit hat Hochkonjunktur und doch ist das dahinter stehende Konzept längst nicht allen bekannt. In diesem Zusammenhang ist es von Interesse, wie (ausgewählte) Medien das Nachhaltigkeitsleitbild kommunizieren, zur Aufklärung beitragen und Verhaltensänderungen von Konsumenten unterstützen. Zur Analyse des Ist-Zustands medialer Nachhaltigkeitskommunikation in Deutschland führte Caroline Glathe eine qualitative Untersuchung durch.
Sie wertete 34 Fernsehsendungen aus dem Jahr 2009 und 18 Weblogs ( …besten Dank - nämlich auch meinen Lohas-Blog.de) aus, um die gegenwärtig angewandten Methoden und Formen der Vermittlung aufzudecken…
Das Buch wendet sich vorwiegend an Dozierende und Studierende der Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie an Interessierte am Nachhaltigkeitskonzept.
Broschiert: 157 Seiten
Verlag: Vs Verlag; Auflage: 1 (Neuerscheinung ab 13. August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 353117603X
ISBN-13: 978-3531176031
Mir selbst liegt das Buch noch nicht vor, ich habe nur einen Blick auf einige ausgewählte Seiten werfen können (Amazon.de). Anders als andere Bücher zum Thema Nachhaltigkeit als Teiloption der Lohas Kultur, wird dieses Buch vermutlich kein Publikumsrenner. Aber dafür ist es auch gar nicht angelegt, sondern für Fachleute geschrieben. Es ist sehr sorgfältig recherchiert, wissenschaftlich strukturiert und - offenbar frei von jeglichen Emotionen zu dem Thema - sachlich kühl und informativ geschrieben. Pragmatisch. Praktisch. Gut! Ich werds auf jeden Fall kaufen und wieder berichten…
Bleiben Sie wertschätzend informiert: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #176/2010 © Det Mueller
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Was Spiritualität ist, erklärt Wikipedia nüchtern und sachlich so: “Spiritualität (v. lat.: spiritus = Geist, Hauch) bedeutet im weitesten Sinne eine Form von Geistigkeit als Gegensatz zum rein rationalen Denken und einer materiellen Körperlichkeit. Sie steht für die gelebte Verbindung zum Formlosen, göttlichen, transzendenten oder der Unendlichkeit.”
Nun machen sich Menschen gerne die Dinge leicht, die sie nicht sofort vollständig verstehen können, oder verstehen wollen - und packen sie in Schubladen. Die zwei am häufigsten verbreiteten sind diese beiden Polarisierungen:
Gruppe 01: “Diese Menschen weigern sich vehement das Vorhandensein von geistigen Wesen anzuerkennen. Oftmals lehnen sie auch alles ab, was ihrer Ansicht nach, nicht nach streng wissenschaftlichen Regeln bewiesen ist. Sie akzeptieren nur eine rational begründete Welt - alles Irrationale wird verdrängt und verleugnet.”
Nur beiläufig sei erwähnt, dass solche Personen mit derselben Begründung eigentlich auch die Existenz von vielen alltäglichen “Vorkommnissen”, wie z.B. Zu- oder Abneigung, Liebe, Hass oder Angst, abstreiten müssten, denn die lassen sich ebenfalls kaum endgültig wissenschaftlich begründen.
Gruppe 02: “Umgekehrt gibt es aber auch Personen, welche das ganze Leben und sämtliche Ereignisse auf der Erde mit irrationalen, mystischen Erklärungen begründen wollen. Alles ist schon lange vorbestimmt und anhand von Sternen, Karmas, der Bibel oder was auch immer erklärbar. Häufig haben diese Menschen die Bodenhaftung zumindest zeitweise verloren und leben wie in einer Parallelwelt.”
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Allerdings gibt es ja noch andere Definitionsmöglichkeiten, Betrachtungen oder Innensichten und mit der von Karl Gamper (Autor, Speaker, Coach aus Österreich) kann ich sehr gut leben:
“Spiritualität ist nichts anderes als das ganz persönliche, intime Verhältnis des einzelnen zum Göttlichen. Religionen sind Gemeinschaften von Menschen, die Ähnliches glauben.
Spiritualität hingegen kann nur ein Teilen sein. Ein Angebot. Ein Offenbaren von Ein-Sichten ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Ohne Glauben im herkömmlichen Sinn.
Die Erfahrung des Einzelnen ist der rigorose Punkt, der Evolution praktisch macht und Spiritualität alltagstauglich.”
Für mich persönlich käme noch die Liebe dazu, die Karl Gamper nicht explizit erwähnt, obwohl ich weiß, dass er sie mit einschließt, in den Begriffen “Teilen” und “Angebot”. Für mich ist sie aber das Wichtigste im Leben und ich meine nicht nur die wertschätzende Liebe zwischen zwei achtsamen Partnern, sondern die allumfassende Liebe, zu allem, was lebt auf diesem Planeten. Ohne Forderungen. Ohne Erwartungen…
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Eine weitere, wertvolle Betrachtung dieses Themas liefert auch Dr. Simone Meller, eine erfahrene Psychologin und Psychotherapeutin aus Hamburg für ihre tägliche Arbeit:
“Alle Manifestationen der materiellen und geistigen Welt, die mir begegnen, sind nichts weiter als Geschichten, verschiedene Variationen ein- und derselben Energiequelle. Deswegen sind mir wissenschaftliche und mystische Erkenntnisgewinnung trotz ihres unterschiedlichen Vorgehens auch völlig gleichwertig, keins von beidem steht über dem jeweils anderen. Das einzige, was in meinen Augen jeweils führen darf, ist das als subjektiv wahr Empfundene.”
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Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Ansatzmöglichkeiten zur Integration von Spiritualität in das eigene Leben, die aber ein Blog Post nicht abhandeln kann. Dennoch hoffe ich, den ein oder anderen Leser, etwas von seinen Vorannahmen befreit zu haben. Vielleicht konnte ich sogar einen Anreiz vermitteln, der zu weiterem Nachdenken anregt. Wir leben in einer Epoche - ich nenne sie mal - Zeit der “Neuen Aufklärung”. Alte Glaubenssätze in Wissenschaft und Leben, sind in den letzten 50 Jahren massenhaft über Bord gegangen und durch zeitgemäße, neue Erkenntnisse ersetzt worden. Lohas - nun bald 7 Jahre in unserem öffentlichen Leben, gehört auch dazu. Wer Lohas leben will, undogmatisch und selbstbestimmt, kann nun verstehen, warum “Spiritualität” unbedingt als Teilbereich dazu gehört.
Viel zu oft wird von zahlreichen Menschen Lohas nur als moderner “Einkaufsführer”, und “Konsumberater” betrachtet. Oftmals wird dabei völlig vergessen, warum und wie wir all diese Dinge tun sollten, oder manche eben auch besser lassen. Beispiel: Einen Porsche Cayenne zu fahren ist zunächst sicher eine Konsumentscheidung, auch abhängig vom Einkommen. Auf der anderen Seite ist aber gerade dieses Fahrzeug wegen seines enorm hohen Verbrauchs und der damit verbundenen Emissionen, auch ein Symbol. Und zwar eines GEGEN das Leben in Gemeinschaft. Der Fahrer mag damit ausdrücken, ich lebe mein Leben und ihr anderen seid mir völlig gleichgültig. Rücksichtsloser Egoismus ist aber im laufenden Paradigmenwechsel nicht mehr vorgesehen und steht auf der No-Go Liste. Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt verstehen allmählich die globalen Zusammenhänge und ihre Folgen. Gute, wie negative. Es geht nur gemeinsam oder auf Dauer schief.
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Die Liebe zu sich selbst und die Liebe zu anderen ist der Schlüssel für ein friedliches Leben. Eine uralte Weisheit, heute aber wichtiger als je zuvor. Und den Zugang dazu findet man in der Spiritualität. Auch eine uralte Weisheit, aber so lebendig wie selten zuvor. Warum glauben Sie, rennen Menschen heute so häufig wie nie in Seminare, Coachings oder Lebensberatungen. Warum schießen Autoren passender Bücher wie Pilze aus dem Boden? Warum machen Millionen in Deutschland Yoga oder meditieren täglich? Warum boomen Wellness Angebote, Ernährungsberatungen, Ferien mit Ayurveda Angeboten? Weil all diese Dinge zusammengehören, einen sinnvollen Kreislauf ergeben und nur einem einzigen Ziel dienen: der Liebe! Der Liebe zu einem Leben in Frieden, der von innen kommt. Wertschätzend, nachhaltig, spirituell, achtsam und nährend.
Ich wünsche Ihnen eine wertschätzende Restwoche: Ihr Det Mueller
Quellen: wendezeit.ch ; meinweg.cc ; wikipedia ; schwungwerk.de ;
Abbildung ganz oben: “Life is a Journey” von Mario van Middendorf.
Bizzlounge Lohas Beitrag #175/2010 © Det Mueller
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Seinen Job aufzugeben und sich seiner Leidenschaft zu widmen, scheint vielen ein unerreichbarer Traum. Doch einige wagen den Schritt und krempeln ihr Leben um. So wie Joanna und Franck, ein junges deutsch-französisches Ehepaar, dem der Umweltschutz am Herzen liegt.
Anfang August 2010 machten sich die beiden auf den Weg, um 18 Monate lang nachhaltige Projekte weltweit zu erkunden. Der erste Teil ihrer Reise führt sie dabei in das Ökodorf Vauban in Freiburg, zu einem auf medizinische Heilkräuter spezialisiertem Kloster in der Schweiz, einem Permakulturkurs in Frankreich und zu Selbstversorgerhöfen in Kanada und Costa Rica.
Auf ihrem Blog www.organicvision.org berichten sie über Ihre Erlebnisse.
Joanna und Franck haben ihre Jobs gekündigt, ihre Wohnung aufgegeben und ihre Möbel verkauft – trotzdem strahlen sie voller Optimismus. Joanna, die vor zwei Wochen noch bei der Europäischen Kommission arbeitete, erklärt Ihre Begeisterung über die Reise so: „Alle Welt redet von Klimawandel und der Zerstörung von natürlichen Ressourcen, aber es gibt auch immer mehr spannende Initiativen weltweit, die zeigen, dass es möglich ist im Einklang mit der Natur zu leben. Diese zu entdecken, das treibt uns an.“
„Wir möchten die Zutaten nachhaltiger Projekte verstehen: Welche Kenntnisse braucht man, welche Weiterbildungen sind nützlich, wie finanziert man solche Projekte, etc. Nach unserer Reise werden wir eine Art Toolbox zusammenstellen, die es für jedermann möglich macht ein nachhaltiges Projekt auf die Beine zu stellen.“, so Franck, der bislang als Controller in einer Bank gearbeitet hat.
Im Rahmen Ihrer Reise wollen die beiden „grünen“ Globetrotter in etwa 30 ausgewählten Projekten auf 5 Kontinenten mitarbeiten und weitere Initativen besuchen, z.B. Transition towns, Ökofarmen und Permakulturgärten.* Für die Nachhaltigkeit ihres eigenen Projekts haben Joanna und Franck sich entschlossen die CO2-Emissionen ihrer Flugreisen zu kompensieren und ein Teil ihres Reisebudgets in Mikrokrediten anzulegen, die Entwicklungsländern zugute kommen. Im Oktober 2009 haben sie außerdem den Verein Organicvision gegründet, mit dem sie ein Netzwerk von Aktivisten und Experten für nachhaltige Lebensweisen aufbauen möchten.
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Joanna Mastalerek (30) kommt ursprünglich aus Polen, ist in Deutschland aufgewachsen und hat in Frankreich, Deutschland und Polen Europäische Studien und Kommunikationswissenschaften studiert. Fünf Jahre lang hat sie in Brüssel gelebt und dort für die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Europäische Kommission, Generaldirektion Haushalt, gearbeitet.
In Brüssel lernte sie vor sieben Jahren Franck Marion (30) kennen. Der gebürtige Franzose aus Dijon arbeitet seit 10 Jahren als Controller, zunächst für ein Bahnunternehmen in der Schweiz, dann für eine französische Großbank in Brüssel. Im Rahmen seiner Arbeit hat Franck im Mai 2010 ein Mikrokredit-Projekt in Senegal geleitet. Im Juni diesen Jahres haben die beiden geheiratet.
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Journalisten, die mehr über die beiden wissen wollen, weiteres Bildmaterial benötigen oder ein Interview ansetzen wollen, wenden sich an die betreuende PR-Agentur:
SYMBIOSE EINS*
Neven-DuMont-Str. 1 (L)
50667 Köln
Germany
Sabine Lydia Müller
Geschäftsführung
Tel: +49-2 21-3 99 76 25
Fax: +49-2 21-3 99 76 26
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Bleiben Sie wertschätzend neugierig: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #174/2010 © Det Mueller
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Für alle die es nicht wissen, Flickr ist die weltgrößte Gemeinschaft von Hobby- und Berufsfotografen, die auf dieser Plattform ihre Bilder zeigen. Aktuell befinden sich mehr als vier Milliarden Fotos und Videos im Austausch. Zudem werden alle Bilder (wenn man das will) kommentiert. Auf diese Weise entstehen internationale Kontakte und Freundschaften, zuweilen auch Geschäftsverbindungen. Mir brachte es u.a. die Einladung, in einem renomierten US-Fotodesignmagazin mit 10 Bildern auf 6 Seiten vertreten zu sein…
Ich will jetzt aber hier nicht über Fotografie sprechen, sondern über die Macht der Riesen, wie Yahoo, Google und anderen. Flickr gehört Yahoo und hat 40 Millionen registrierte Mitglieder (!) weltweit. Ich selbst bin seit fast vier Jahren mit mehreren hundert Arbeiten dort vertreten; eine wunderbare entspannende Umgebung, in der ich meine neuesten Arbeiten “testen” lassen kann.
Aber der Spaß ist jetzt vorbei! Flickr hat seit vorgestern das komplette System umgestellt und sehr viele Neuerungen eingeführt, mit denen selbst ein alter Hase wie ich, große Schwierigkeiten hat, klar zu kommen. Frust macht sich breit, User rebellieren und schimpfen und klagen. Dennoch hat Flickr über seine nationalen Administratoren klar machen lassen, dass das alte System nie mehr zurückgeladen wird. Schluss! Basta! Es ist wie es ist und schließlich sei das Fortschritt! Friss oder stirb!
“Heinrich, mir graut´s vor Dir” sagt Gretchen in Goethes Faust - und so ähnlich gehts mir heute auch. Wieder einmal spürt man die unglaubliche Macht von Großkonzernen und seine eigene Hilflosigkeit. Erinnert mich stark an George Orwells Roman “1984” - Big Brother is watching you! Natürlich kann man meckern, man kann mit Austritt bzw. Weggang drohen, man kann facebooken, twittern, alles Mögliche machen - aber nutzen, nutzen wird es nichts! Denn diese Riesen, auch wie Google, der Chemieriese Monsanto, viele Grossbanken und andere, lachen doch über ein paar Hundert Quälgeister nur! Wenn sie es überhaupt wahrnehmen.
Und das macht mir manchmal richtig Angst!
Bleiben Sie wertschätzend kritisch: Det Mueller (alias Mario van Middendorf)
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Zur Abbildung oben: Das ist mein Ausdruck meiner Hilflosigkeit als Upload auf Flickr gestern. Wer meinen Flickr Fotostream besuchen will, kann das hier <<<
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Bizzlounge Lohas Beitrag #173/2010 © Det Mueller
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Dr. Simone Meller ist umtriebige wie wertschätzende Psychologin und Psychotherapeutin aus Hamburg, einigen meiner Leser durchaus bekannt, durch ihren wirklich tollen Blog “Schwungwerk“.
Sie bietet jetzt ein sehr interessantes Gruppencoaching (max. 6 Personen) am Donnerstag den 26. August in Hamburg an:
Das Antlitz der Wirtschaft ändert sich und damit unsere Berufe. Eingeladen sind alle, die konkrete Inspiration und nachhaltige Ermutigung für kleinere wie größere Veränderungen in ihren Arbeitsfeldern finden möchten. Dazu gehören beispielsweise:
- Führungskräfte und Projektleiter, die Strukturen und Abläufe auf innovative Weise verändern wollen
- Personalentwickler und Geschäftsführerinnen mit neuen Visionen von Unternehmenskultur und -erfolg
- Freiberuflerinnen und Selbstständige mit eigenwilligen, noch nicht ganz ausgereiften Geschäftsideen
- Angestellte und Arbeitssuchende, die bislang ungelebte Potenziale im Unternehmen realisieren wollen
- Alle Pioniere, die durch ihr eigenes Wachstum bewegen und damit neue Impulse in ihren Beruf tragen
Mehr darüber auf Simones Blog Schwungwerk hier <<<
Bleiben Sie wertschätzend munter: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #172/2010 © Det Mueller
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Ob Umweltschutz oder sozial-kulturelles Engagement, ob als Gruppe oder allein – jeder kann auch mit kleinen Ideen Großes bewirken. Damit möglichst viele zukunftsweisende Ideen umgesetzt werden können, haben dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission den gemeinsamen Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ ins Leben gerufen. Er ist ein Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, einer weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen.
Jeder ist aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen – ob mit einer guten Idee oder mit einem bereits laufenden Projekt, das dazu beiträgt, die Welt von morgen nachhaltig lebenswert zu gestalten. Die Projekte und Ideen müssen übertragbar sein und an verschiedenen Orten umgesetzt werden können, damit möglichst viele zum Nachahmen angeregt werden. Mehr als 1.200 Gewinner-Projekte können sich über jeweils 1.000 Euro Fördergeld freuen.
Alles Wissenswerte rund um den Wettbewerb sowie ausführliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie auf der Homepage ideen-initiative-zukunft.de. Hier können sich Interessierte auch bis zum Bewerbungsschluss am 15. Oktober 2010 bewerben.
Fragen zum Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ beantwortet gerne das Info-Team von Montag bis Freitag von 9 – 18 Uhr unter 0721/ 625 14-44.
Bleiben Sie wertschätzend: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #167/2010 © Det Mueller
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“Das Gespenst der Ampel hat endgültig seinen Schrecken verloren“, oder “der Vuvuzela Terror der Ampelbefürworter” sei endlich gescheitert. So feiert das Branchenblatt der Lebensmittelindustrie, die “Lebensmittelzeitung“, die Niederlage der Ampelbefürworter im Europäischen Parlament am 16. Juni diesen Jahres - ich hatte davon berichtet.
Warum aber freuen ausgerechnet die sich so, die uns Verbrauchern täglich das Essen und die Energie auf die Teller liefern sollen? Ganz einfach: es geht um viel viel Geld, das jene nicht verdienen würden, wenn die Ampel gekommen wäre!
Mindestens eine Milliarde Euro sind nach eigenen Angaben der Konzerne in ihre Lobbyarbeit geflossen! Diese Summe muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!!! Eine Milliarde Euro, um eine sinnvolle, von den Verbrauchern gewünschte, Lebensmittelkennzeichnung zu Fall zu bringen! Eine Milliarde Euro, um Beamte und Abgeordnete in Brüssel mit so absurden Argumenten, wie z.B. dass die Ampel zu Fehlernährung führe, gegen die Ampel zu mobilisieren!
Foodwatch schreibt: Ohne Zweifel, der Sieg der Konzerne ist ein Rückschlag für die Verbraucherrechte. Die Ampel hätte die Konsumenten auf einen Blick erkennen lassen, ob ein Produkt viel, mittel oder wenig Salz, Zucker oder Fett enthält. Über zwei Drittel der Verbraucher hatten deshalb folgerichtig die leicht verständliche Ampelkennzeichnung gefordert. Auch Krankenkassen, Herz- und Kreislaufspezialisten, Kinderärzte und Diabetesverbände in ganz Europa hatten sich öffentlich für die Ampel ausgesprochen. Kein Wunder. Allein in Deutschland belasten die Kosten ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck das Gesundheitssystem mit 70 Milliarden Euro!
Was also konnte den Siegeszug der Ampel noch aufhalten? Wer konnte ein Interesse daran haben, diesen durch und durch sinnvollen Vorschlag zur Lebensmittelkennzeichnung zu verhindern? Die Antwort liegt auf der Hand: Die Lebensmittelkonzerne und ihre politischen Steigbügelhalter, darunter auch das deutsche “Verbraucherministerium“. Denn die Ampel hätte vermeintlich gesunde Fitness-Flakes als Zuckerbomben und angeblich wertvolle Kinderdrinks als heimliche Dickmacher entlarvt!
Aber wir, das “Verbraucherimperium” schlagen zurück! Foodwatch bittet um kleine Spenden, damit jeder von uns Förderer wird und die Macht der Lebensmittelkonzerne in die Schranken verweist. Kann man sich nicht mehr auf den Staat verlassen, müssen wir uns selbst helfen. Mehr als 17.000 Förderer gibt es schon! Aber wir brauchen mehr! Machen auch Sie mit, mit 5, 10 oder 20 Euro monatlich, so wie Sie es können!
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Zur Anmeldung der Fördermitgliedschaft
bei Foodwatch geht es hier <<<
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Und wer es immer noch nicht weiß: Foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet von Dr. Thilo Bode, dem ehemaligen deutschen und später internationalen Greenpeace Chef, zur kritischen Kontrolle aller Lebensmittel in Deutschland. Foodwatch hat es sich als politisch aktive Organisation zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Sinne der Verbraucher zu ändern. Damit wir uns nicht länger durch irreführende Lebensmittel-Kennzeichnungen an der Nase herumführen lassen müssen!
Bleiben Sie wertschätzend aktiv: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #166/2010 © Det Mueller
Archiv für die ‘Menschen’ Kategorie

Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen extremer Armut. Sieh nicht weg. Geh nicht vorbei. Du kannst etwas dagegen tun! Im September treffen sich die Staats- und Regierungschefs zum Weltarmutsgipfel der Vereinten Nationen in New York. Sie beraten über den Stand der Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele (MDG), mit denen unter anderem extreme Armut und Hunger bis 2015 halbiert werden sollen.
Erinnere die Bundesregierung an ihre Versprechen. Fordere sie auf, Wort zu halten und den Versprechen Taten folgen lassen. Verhindere weitere Opfer:
1. Gib Deine Stimme gegen Armut.
2. Sag der Bundesregierung, warum sie handeln muss.
3. Werde aktiv, organisiere Aktionen, setze das Kampagnensymbol in Szene und sammle Stimmen gegen Armut. Fotos und Videos von Deinen Aktionen kannst Du in die Aktionskarte hochladen.

Informationen, Bildmaterial, ein tolles Video und weitergehende Hintergründe finden sich hier <<<
Bleiben Sie wertschätzend zum Leben: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #164/2010 © Det Mueller
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Marianne Quast ist eine gute Bekannte von mir. Sie ist Autorin mehrerer Kinderbücher, psychologische Astrologin und eine echte Expertin für Reisen und Hintergründe zum Thema “Kraftorte”.
Wie manche von Ihnen wissen, arbeite ich unter meinem Künstlernamen “Mario van Middendorf” als Fotokünstler und Marianne bat mich heute um ein Portrait für Ihre schöne Website. Sensitive Portraits für besondere Menschen in ungewöhnlichen Berufen gehört normalerweise nicht zu den Aufgaben künstlerischer Fotografie, dennoch ist es nun mein sechstes Frauenportrait, nach einer spirituellen Lebensberaterin, einer Hypnotherapeutin, einer Homöopathin, einer Beraterin für Berater und einer Psychologin. Dinge entwickeln sich einfach und man sollte sie dankbar annehmen…
Da der “Jakobsweg“ auch durch Köln läuft, haben wir diesen Platz gewählt um das sommerliche Portrait zu fertigen, was uns beiden viel Freude gemacht hat, trotz großer Hitze. Hinter Marianne schwammen unzählige, winzige Entchen auf dem Rautenstrauchkanal, ein wunderschönes Symbol für neues Leben.
Wer sich für Kraftorte, besonders aber für die Kathedrale von Chartres (1 Stunde südl. von Paris) interessiert, sollte sich Mariannes Homepage einmal sorgfältig anschauen. Im Oktober plant sie die nächste Kraftortreise zum “Herzen Europas” - ein energetisches Event! Zur Homepage “Quastrologie” gehts hier <<<
Bleiben Sie wertschätzend: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #163/2010 © Det Mueller
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Christo und Jeanne-Claude sind eines der ungewöhnlichsten Künstlerpaare des 20. Jahrhunderts. Einem breiten Publikum in Deutschland wurden Sie durch die Verhüllung des Berliner Reichstags im Jahr 1995 bekannt. Ihre Kunst verfremdet Landschaften, Bauten und Objekte, die dadurch eine völlig neue Ästhetik und Bedeutung erlangen.
Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt im Gedenken an Jeanne-Claude, die Ende letzten Jahres verstarb, und zu Ehren des außergewöhnlichen Duos eine umfangreiche Ausstellung mit Skizzen, Collagen, Zeichnungen, Fotografien und Objekten zu ihren größten und spektakulärsten Projekten.
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Ausstellung Christo und Jeanne-Claude bis 26. September 2010!
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Max Ernst Museum Brühl des LVR
Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1
50321 Brühl (Rheinland)
Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 11 - 18 Uhr
1. Donnerstag im Monat: 11 - 21 Uhr
Bleiben Sie wertschätzend kunstinteressiert: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #162/2010 © Det Mueller
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