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Ein beschämendes Ergebnis für die Lebensmittelindustrie: Laut einer Studie des Allensbach-Institutes im Auftrag von SGS Fresenius haben 55 Prozent der Verbraucher Angst vor Mogelpackungen im Supermarkt. Und nur 9 Prozent glauben, dass die Angaben der Hersteller vertrauenswürdig und zuverlässig sind.
Das tiefe Misstrauen der Verbraucher hat sich die Lebensmittelindustrie selbst erarbeitet, führt sie ihre Kunden doch nicht nur ausnahmsweise, sondern oftmals ganz systematisch in die Irre. Manche bereits seit fast 50 Jahren, wie das aktuelle Mogelprodukt auf abgespeist.de zeigt: nimm2 von Storck.
Seit 1962 schon verspricht der Bonbon-Klassiker “wertvolle” Vitamine “für die ganze Familie“. Damals dichtete Hersteller Storck in Werbespots, nimm2 sei “so gesund wie Sonnenschein, Obst und frisches Gemüse“. Und auch heute setzt Storck alles daran, Eltern und Kindern zu suggerieren: Wenn schon naschen, dann wenigstens nimm2. Doch der künstliche Vitamincocktail ist nicht mehr als ein gewiefter Marketingtrick…
Die Wahrheit: nimm2-Produkte sind nicht besser oder gesünder als andere Süßigkeiten. „Fruchtsaft“ ist nur in winzigen Mengen enthalten und Traubenzucker hat gegenüber anderem Zucker keinen Vorteil. Der künstliche Vitamincocktail in den Bonbons ist außerdem nicht nur sinnlos, sondern höchst problematisch. Denn Kinder bekommen vermittelt, dass Süßigkeiten so „wertvoll“ und reich an wichtigen Nährstoffen sein können wie Obst und Gemüse. Doch gerade für Kinder ist eine klare Trennlinie zwischen Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln außerordentlich wichtig. Zuckerwerk darf Kindern nicht suggerieren, es sei „wertvoll“ und damit gesund oder unabdingbar.
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Nun, diese Meldung ist etwa eine Woche alt. Mittlerweile haben sehr viele Menschen bei Storck protestiert. Diese haben auch reagiert, aber so, dass man als Verbraucher endgültig das Gefühl bekommt, die Industrie halte uns alle für richtig dumm. Storck hat Antwortschreiben mit folgender Aussage formuliert: “Die Beliebtheit der nimm2-Bonbons spricht für sich – und gegen die von foodwatch für richtig gehaltenen Bewertungen.” Na das ist doch mal eine richtig tolle Stellungnahme der Industrie! Und sehr überzeugend, oder???
Wer sich weiter informieren oder ebenfalls Beschwerde bei Storck einlegen will, kann das hier <<<
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Bizzlounge Lohas Beitrag #170/2010 © Det Mueller
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Elektroautos wachsen zunehmend in unsere Gesellschaft, fast unbemerkt aber stetig. Das Herz eines solchen Fahrzeuges ist der Akku und den sollten Sie gut im Auge behalten, zeigt eine neue Studie:
“Der Akku ist mit eines der teuersten Elemente im Elektroauto. Aus diesem Grund sollte man beim Kauf eines Elektroautos unbedingt auf die Garantiezeit des Akkus achten. Der Marktforscher Eurotax-Schwacke empfiehlt in seiner neuesten Studie eine Mindestgarantiezeit von acht Jahren. Schließlich kann es immer mal passieren, dass der Akku schon nach Monaten oder wenigen Jahren den Geist aufgibt.
Der Austausch des Akkus könne leicht Kosten in Höhe von etwa 10.000 Euro verursachen, die der Halter des Fahrers bei abgelaufener Garantie aus eigener Tasche zahlen müsste. Nicht gerade ein Schnäppchen. Zudem sinke durch die Abnutzung der Akkus der Restwert des Elektroautos schon nach 5 Jahren auf nur noch 10 Prozent des Neupreises, so das Ergebnis der Studie…”
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Bizzlounge Lohas Beitrag #168/2010 © Det Mueller
Quelle: Blog Nachhaltig Mobil
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“Das Gespenst der Ampel hat endgültig seinen Schrecken verloren“, oder “der Vuvuzela Terror der Ampelbefürworter” sei endlich gescheitert. So feiert das Branchenblatt der Lebensmittelindustrie, die “Lebensmittelzeitung“, die Niederlage der Ampelbefürworter im Europäischen Parlament am 16. Juni diesen Jahres - ich hatte davon berichtet.
Warum aber freuen ausgerechnet die sich so, die uns Verbrauchern täglich das Essen und die Energie auf die Teller liefern sollen? Ganz einfach: es geht um viel viel Geld, das jene nicht verdienen würden, wenn die Ampel gekommen wäre!
Mindestens eine Milliarde Euro sind nach eigenen Angaben der Konzerne in ihre Lobbyarbeit geflossen! Diese Summe muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!!! Eine Milliarde Euro, um eine sinnvolle, von den Verbrauchern gewünschte, Lebensmittelkennzeichnung zu Fall zu bringen! Eine Milliarde Euro, um Beamte und Abgeordnete in Brüssel mit so absurden Argumenten, wie z.B. dass die Ampel zu Fehlernährung führe, gegen die Ampel zu mobilisieren!
Foodwatch schreibt: Ohne Zweifel, der Sieg der Konzerne ist ein Rückschlag für die Verbraucherrechte. Die Ampel hätte die Konsumenten auf einen Blick erkennen lassen, ob ein Produkt viel, mittel oder wenig Salz, Zucker oder Fett enthält. Über zwei Drittel der Verbraucher hatten deshalb folgerichtig die leicht verständliche Ampelkennzeichnung gefordert. Auch Krankenkassen, Herz- und Kreislaufspezialisten, Kinderärzte und Diabetesverbände in ganz Europa hatten sich öffentlich für die Ampel ausgesprochen. Kein Wunder. Allein in Deutschland belasten die Kosten ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck das Gesundheitssystem mit 70 Milliarden Euro!
Was also konnte den Siegeszug der Ampel noch aufhalten? Wer konnte ein Interesse daran haben, diesen durch und durch sinnvollen Vorschlag zur Lebensmittelkennzeichnung zu verhindern? Die Antwort liegt auf der Hand: Die Lebensmittelkonzerne und ihre politischen Steigbügelhalter, darunter auch das deutsche “Verbraucherministerium“. Denn die Ampel hätte vermeintlich gesunde Fitness-Flakes als Zuckerbomben und angeblich wertvolle Kinderdrinks als heimliche Dickmacher entlarvt!
Aber wir, das “Verbraucherimperium” schlagen zurück! Foodwatch bittet um kleine Spenden, damit jeder von uns Förderer wird und die Macht der Lebensmittelkonzerne in die Schranken verweist. Kann man sich nicht mehr auf den Staat verlassen, müssen wir uns selbst helfen. Mehr als 17.000 Förderer gibt es schon! Aber wir brauchen mehr! Machen auch Sie mit, mit 5, 10 oder 20 Euro monatlich, so wie Sie es können!
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Zur Anmeldung der Fördermitgliedschaft
bei Foodwatch geht es hier <<<
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Und wer es immer noch nicht weiß: Foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet von Dr. Thilo Bode, dem ehemaligen deutschen und später internationalen Greenpeace Chef, zur kritischen Kontrolle aller Lebensmittel in Deutschland. Foodwatch hat es sich als politisch aktive Organisation zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Sinne der Verbraucher zu ändern. Damit wir uns nicht länger durch irreführende Lebensmittel-Kennzeichnungen an der Nase herumführen lassen müssen!
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Bizzlounge Lohas Beitrag #166/2010 © Det Mueller
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Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen extremer Armut. Sieh nicht weg. Geh nicht vorbei. Du kannst etwas dagegen tun! Im September treffen sich die Staats- und Regierungschefs zum Weltarmutsgipfel der Vereinten Nationen in New York. Sie beraten über den Stand der Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele (MDG), mit denen unter anderem extreme Armut und Hunger bis 2015 halbiert werden sollen.
Erinnere die Bundesregierung an ihre Versprechen. Fordere sie auf, Wort zu halten und den Versprechen Taten folgen lassen. Verhindere weitere Opfer:
1. Gib Deine Stimme gegen Armut.
2. Sag der Bundesregierung, warum sie handeln muss.
3. Werde aktiv, organisiere Aktionen, setze das Kampagnensymbol in Szene und sammle Stimmen gegen Armut. Fotos und Videos von Deinen Aktionen kannst Du in die Aktionskarte hochladen.

Informationen, Bildmaterial, ein tolles Video und weitergehende Hintergründe finden sich hier <<<
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Bizzlounge Lohas Beitrag #164/2010 © Det Mueller
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Merkwürdige “Tierschützer”, empörte Menschen die scheinbar helfen wollen aber schlecht informiert sind, Mitläufer die sich aufregen - es gibt viel dummes Zeug in diesen Tagen wieder zu lesen und das alles zu Lasten von Dänemark! Unsere sympathischen Nachbarn will ich hier deutlich in Schutz nehmen, denn die Färöer Inseln gehören zwar zu Dänemark, aber sind eigenständig!
Das Töten der Grindwale scheint grausam, aber nur, weil es öffentlich passiert und nicht in Schlachthäusern! Bevor jemand schlecht informiert allzuschnell Partei ergreift oder sich von Vorurteilen leiten läßt, sollten wir alle mal nachdenken, wie tausende von Kühen, Schweinen und Hühnern, oftmals kläglich, täglich in Deutschland geschlachtet werden, bevor sie - hübsch garniert - auf unsere Teller kommen. Und, um es auch ganz deutlich vorweg zu sagen - ich bin gegen das eine, wie das andere - allerdings sollte Kritik immer sachlich bleiben. Und ein ganzes Volk (Dänemark) anzuklagen, wie es in den meisten Rundbriefen und Mails geschieht, ist kein Weg!
Die Färöer sind, wie Grönland, eine „gleichberechtigte Nation“ innerhalb des Königreichs Dänemark, bereits seit 1948 weitgehend autonom und haben mit dem Løgting eines der ältesten Parlamente der Welt. Die Bewohner werden Färinger genannt. Sie sprechen die färöische Sprache, die aus dem Altwestnordischen stammt und mit Isländisch und Norwegisch verwandt ist. Die Färinger sehen sich als Nachfahren aus der Wikingerzeit auf den Färöern und als eigenständiges Volk, nicht als Dänen.
Der Vorwurf an die “mordenden Wikinger”: Das jährliche Abschlachten einer Delphinart, die Grindwal oder Pilotwal genannt wird. In früheren Jahren waren es über 1.200 Exemplare, im letzten Jahr 2009, waren es aber nur noch 310 Exemplare im ganzen Jahr. Die Tendenz also eher abnehmend. Bleibt die Frage nach der Notwendigkeit (Hunger) und nach der Art und Weise des Tötens…

Mit regem Interesse nimmt die Allgemeinheit alljährlich am Jagdschlachten (Grindadráp) der Grindwale teil. Angeblich zum Zweck der Nahrungsbeschaffung für die ganze Insel, wird diese Jagd seit hunderten von Jahren auch heute noch jährlich wiederholt. Einwände: Die Färöer leiden aber keinen Hunger und viele der Delphine sind zudem schwer mit Quecksilber und anderen Schwermetallen belastet, was ihren Verzehr ohnehin fragwürdig macht!

Das Blutmeer: In solchen Buchten wurden in der Dekade 1981 bis 1990 etwa 19.000 Wale getötet, zwischen 1991 und 2000 “nur” noch knapp 9.500 Wale. In den letzten Jahren gingen die Zahlen weiter zurück - im Vorjahr 2009 waren es gar nur noch 310, weil auch die Einheimischen ein Umdenken angefangen haben, besonders aber deswegen, weil sie sich auch um ihr Ansehen als Ferieninsel sorgen!

Das Wasser der entsprechenden Bucht färbt sich bei einem Grindadráp rot. Diese Bilder wirken auf Außenstehende oft schockierend (Deutsche Metzger in Schlachthäusern sehen das sicher berufsbedingt anders). Da keine Harpunen und Speere oder gar Schusswaffen verwendet werden dürfen, müssen die Jäger im eiskalten Wasser stehen und mit jedem einzelnen Tier kämpfen. Beteiligte beschreiben es als besonders anstrengend und hohe Konzentration erfordernd. Für sie bedeutet es in erster Linie kostenlose Nahrungsbeschaffung für sich und ihre Familien…

Getötet werden die Grindwale mit dem Grindaknívur, dem Grindmesser. Dabei wird ihnen das Rückenmark im Nacken und die Halsschlagader durchtrennt, sodass sie innerhalb weniger Sekunden sterben. Sie verbluten also nicht, wie in zahlreichen Berichten behauptet wird!

Die Färöer sind im Gegensatz zu Dänemark nicht Mitglied der Europäischen Union und gehören gemäß Art. 3 Abs. 1 ZK nicht zum Zollgebiet der Gemeinschaft. Zusammen mit Island bilden sie seit dem 1. November 2006 eine Wirtschaftsunion. Island, Grönland und die Färöer arbeiten bereits seit 1985/1997 im Westnordischen Rat zusammen. Die Färöer liegen nördlich von England, zwischen Island und Norwegen.
Der Grindwal (auch Pilotwal oder Calderon Delphin): Das männliche Tier erreicht eine Länge von drei bis sechs, maximal bis zu acht Metern und ein Gewicht von maximal drei Tonnen. Weibliche Tiere sind mit einer maximalen Länge von 6 Metern etwas kleiner. Der Körper ist nahezu zylindrisch, der kugelförmige Kopf ist kaum vom Rumpf abgesetzt und die Melone überragt die sehr kurze Schnauze der Tiere.
Grindwale leben wie die meisten Delfine in Gruppen, die als Schulen bezeichnet werden. Diese bestehen durchschnittlich aus zwanzig Tieren, zu Zeiten des saisonalen Hauptauftretens der Beutetiere konnten jedoch auch schon Schulen von bis zu 600 Individuen beobachtet werden. Das Sozialgefüge der Schulen ist hoch entwickelt und die Angehörigen der Gruppe folgen immer einem Leittier (daher der Name Pilotwal), meistens einem dominanten Männchen.
Wie bei vielen anderen Walen stellt auch für den Bestand der Grindwale die Verschmutzung der Meere die Hauptbelastung dar. Da sie an der Spitze der Nahrungskette stehen, reichern sich in der Muskulatur und der Leber sowie in den Nieren Schwermetalle wie Quecksilber, Blei oder Kadmium an. In der Speckschicht kommt es vor allem zu Einlagerungen von fettlöslichen Umweltgiften wie polychlorierten Biphenylen (PCB) oder Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) und dessen Abbauprodukt Dichlordiphenyldichlorethen (DDE).
Am 28. November 2008 berichtete das Wissenschaftsmagazin New Scientist, dass die Gesundheitsbehörde der Färöer dazu aufgerufen hat, ab sofort kein Fleisch von Grindwalen mehr zu verzehren, da es aufgrund der hohen Konzentration an Giftstoffen nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist!
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Bei aller Tierliebe und angebrachter Kritik, ist es dennoch immer notwendig, sich erst einmal genauestens zu informieren! Die Verunglimpfung eines ganzen Volkes - hier der Dänen - ist mindestens genauso unzumutbar und ungerecht! Und dann gilt auch noch, den Blick auf den eigenen Teller zu senken. Wer grundsätzlich glaubt, das Fleisch im Supermarkt wäre auf andere Weise als durch Tötung eines Lebewesens in die Verpackung gekommen, ist wohl hilflos mit dem Leben überfordert! Man muß nicht gleich Vegetarier werden - es reicht, wenn wir alle erheblich mehr über unser Essen nachdenken würden und den Fleischkonsum sinnvoll reduzierten…
Bleiben Sie wertschätzend kritisch, aber fair: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #158/2010 © Det Mueller
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Blogs zum Thema “Nachhaltigkeit” oder “Lohas” gibt es ja mittlerweile zahlreich in Deutschland und ich freue mich über jeden neuen, weil es einfach zeigt, dass sich immer mehr Menschen mit dem Thema anfreunden.
Auf Ecogood.de gibts nun aber auch tatsächlich praktische Tipps, wie jeder von uns seinen kleinen, bescheidenen Beitrag leisten kann. Am Beispiel oben - WM Fähnchen am Auto - ist das gut zu erkennen. Fahnen wollen im Wind wehen, das aber bedeutet “Luftwiderstand”, also mehr Benzinverbrauch. 15 Euro Ersparnis pro Jahr klingt lächerlich, aber multiplizieren Sie das mal mit schätzungsweise 20 Millionen autofahrenden WM-Fans, eine virtuelle Riesensumme käme da zusammen. Tatsächlich aber wird eine Riesenmenge an völlig unnütz verschwendetem Kraftstoff in die Umwelt geblasen…
Ecogood übt aber nicht nur Kritik, sondern gibt gute Alternativtipps. Im Falle der WM Begeisterungsausdrucksmöglichkeiten wäre die Alternative zur Fähnchensammlung, die Spiegelmütze - die einfach über die Außenspiegel gezogen werden und keinen Benzinmehrverbrauch darstellen.
Die Lohas Protagonisten hießen ja in ihrer Urform “Kulturell Kreative” - ein Indiz dafür, dass Nachdenken und Handeln irgendwie in sinnvollem Zusammenhang stehen, oder?
Zum Blog Ecogood gehts hier <<<
Bleiben Sie wertschätzend nachdenklich: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #157/2010 © Det Mueller
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Es ist eine herbe Enttäuschung: Das Europäische Parlament hat vorgestern gegen die Einführung einer verpflichtenden Nährwertampel gestimmt. Das Votum gegen die Ampel zeigt einmal mehr: Statt Bürgernähe herrscht in Europa die Lobbymacht der Industrie. Die Lebensmittel-Lobby hat sich ihre Kampagne gegen die Ampel eine Milliarde Euro kosten lassen. Eine Milliarde, die unter anderem aufgewendet wurde, um das von der Industrie entwickelte Kennzeichnungs-Modell “Guideline Daily Amount” (GDA) einzuführen und zu bewerben. Diesem massiven Lobbydruck von Kellogg’s, Nestlé und Co haben sich die Parlamentarier nicht widersetzt. Jetzt soll die verwirrende GDA-Kennzeichnung in ganz Europa Standard werden.
Dass die Ampelkennzeichnung als freiwillige und zusätzliche Darstellung möglich bleiben soll, ist für foodwatch kein Fortschritt. Das war bisher schon möglich und bringt den Verbrauchern gar nichts. “Denn wer heute schon ohne Scham Zucker- und Fettbomben als Fitnessprodukte verkauft, wird diesen Schwindel sicherlich nicht freiwillig durch leuchtend rote Ampeln entlarven”, so foodwatch. Und sie haben leider Recht! Zwar muss der Ministerrat noch dem Beschluss zustimmen, doch es besteht kein Zweifel: Die Industrie hat bei der heutigen Abstimmung wieder mal einen Etappensieg errungen. Zu ihrem Nutzen und wieder mal gegen das Volk!
Aber ist die Ampel nun wirklich weg? Auf der Verpackung leider schon. Aber sonst keineswegs. Seit Mitte Januar berechnet die größte unabhängige Konsumenten-Plattform Codecheck.info für jedes von der Community erfasste Lebensmittel die Ampelwerte. Über das Internet an jedem Computer, mithilfe des internetfähigen Handys auf codecheck.mobi und seit März auch über jedes Smartphone können seither Verbraucher für eine steigende Anzahl von Lebensmitteln die Ampel kostenlos abrufen. Gerade die für das Google Android und das iPhone entwickelten Apps erfreuen sich riesiger Popularität: 270′000 mal wurden die Apps in kürzester Zeit heruntergeladen. Offensichtlich wird die Ampel von Verbrauchern geschätzt und nachgefragt!
Irgendwann dreht sich der Volkswille mal ganz fürchterlich gegen Regierungen und Lobbyisten! Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Deutschland und andere aufwachen und sich diese ständigen Lügen und nicht erfüllten Wahlversprechen nicht mehr gefallen lassen!
Täglich wertschätzend, aber zunehmend kritisch: Ihr Det Mueller
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Foto © Fotolia payed by muellerkonzept/Lohas-Blog.de
Bizzlounge Lohas Beitrag #156/2010 © Det Mueller
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Hab da was ausgegraben, was Sie alle interessieren dürfte:
Stark durch den Sturm ist spannendes Lebenscoaching für Erwachsene. Hochrangige Trainer haben Audioseminare aufgenommen - zu allen relevanten Fragen. 11 Experten. 32 Seminare. 14 Stunden pures Wissen. Organisiert und initiiert von Sebastian Purps. Er arbeitet als Coach für Privatpersonen sowie Manager und Unternehmer und verbindet seine langjährige Wirtschaftserfahrung mit Methoden aus dem Systemischen Coaching, der Hypno-Therapie und dem NLP. „Stark durch den Sturm“ ist sein neuestes Projekt…
“Mit dieser Initiative, die weit mehr ist als ein übliches Seminar, lernst Du Dich sich selbst besser kennen - von Krisenbewältigung über Stressabbau, Selbstmotivation, Potentialentfaltung, Emotionaler Kompetenz , Karrieremanagement, soziale Einflüsse, persönliche Ziele, Lebendigkeit bis hin zu Bewegung & Psyche und mehr Lebensenergie ist alles dabei”, sagt mir Sebastian Purps im Gespräch.
Und wirklich klasse: Nirgends sonst findet man Tipps dieser Experten so günstig - zum Einführungspreis von nur 19,95 Euro - ja richtig gelesen, für alle 14 Stunden Hörwissen gebündelt! Sebastian Purps hat dafür zwei Hände voll außergewöhnlicher Menschen ausgesucht: Profis wie den Top-Führungsexperten Boris Grundl oder Prof. Gerald Hüther, einen der anerkanntesten Neurowissenschaftler Deutschlands. Gemeinsam haben sie diese Audioseminare produziert, die Menschen in Veränderungsphasen helfen. Die Gewinne des Projekts werden investiert in Charity-Projekte für die Menschen, die sich „Stark durch den Sturm“ noch nicht kaufen würden: Kinder. Es ist übrigens ein anerkanntes Programm der SINN-Stiftung.
Ja und hier mein Angebot an meine BL-Leser: Ich habe 10 Gutscheincodes, die ich verlose. Damit kann man das gesamte 14 - Stunden - Paket kostenlos herunterladen. Einzige Bedingung: Blogger sollten über “Stark-Durch-Den-Sturm” bloggen, wer nicht bloggt, bekommt einen Code so. Es zählt die Reihenfolge der “Bestelleingänge” via Kommentar. Schreibt einfach “Ja, ich will einen Code”. Vergesst nicht eure eMail Adresse anzugeben, sonst kann ich ja nix schicken! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Zur Website “Stark durch den Sturm” gehts hier <<<
Zum Blog “Stark durch den Sturm” gehts hier <<<
Bleib Du wertschätzend: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #154/2010 © Det Mueller
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Fast zwei Jahre gab es nun die wunderschönen “Natürlich Köln / München / Hamburg / Düsseldorf / Berlin- Magazine” mit tollen Berichten, Fotos und Lesertipps für ein nachhaltig angelegtes Leben. Neben dem “Mantelmagazin-Teil” der für die ganze Republik gültig war, gab es zu den genannten Städten immer auch einen umfangreichen “Lokalteil”, der geholfen hat, die eigene Stadt immer wieder neu zu entdecken.
Heute nun schreibt mir Jan Kurz, der Chefredakteur, dass die Printversionen eingestellt werden. Trotz einer übergroßen Leserresonanz und vielen, gesicherten Jahresabos, mußte dennoch aus ökonomischen Gründen diese Variante vorzeitig beendet werden.
Ich finde das sehr schade, kann aber die Gründe bestens verstehen. Wer weiß, welche enormen Summen aufgewendet werden müssen, um ein neues Magazin am übervollen Markt erfolgreich zu etablieren, kann das gut nachvollziehen. Ebenso erinnern wir uns alle noch an IVY, das Lohas Magazin von Burda, welches nach nur einer Hochglanzausgabe den gleichen Gründen vor einigen Jahren zum Opfer fiel. Und wenn man bedenkt, welch enorme Finanzpower mit Burda damals hinter diesem Projekt stand, muß man sich verbeugen, vor der Ausdauer und dem Mut des kleinen Aulis Verlages, der immerhin 6 Ausgaben in 5 Städten allein gestemmt hatte! Hochachtung!
Aber es geht weiter! Etwas in der Hand zu haben, zu lesen, wo man will, unabhängig von Netz und Empfang finde ich oft sehr viel schöner, als nur vor dem Rechner zu hängen - aber der Trend geht weiter zu den elektronischen Medien, spart zudem viele viele Bäume und die “Natuerlich-Magazine” haben deshalb ihre ohnehin schöne Internetpräsenz mächtig ausgebaut. Ab sofort gibt es also alle News und Tipps nur noch hier <<< online und kostenlos.
Allen wünsche ich ein wertschätzendes Wochenende:
Herzlichst Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #135/2010 © Det Mueller
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Umweltschutz in Europa kann Spaß machen oder gefährlich sein - je nachdem, wie - und wo - man sich engagiert. Die Briten Sebastian Copeland und David de Rothschild riskieren ihr Leben für die Umwelt - der Eine segelt auf einem Floß aus Plastikflaschen um die Welt, um auf die Verseuchung der Meere hinzuweisen, der Andere warnt vor der Klimakatastrophe, in dem er zu Fuß alleine die Antarktis durchquert. Was treibt die beiden Extrem-Umweltschützer an? Londoner Graffiti-Künstler gehen das Thema pragmatischer an - sie verzieren die City ökologisch korrekt mit Licht und Moos. “green street art” - die macht sich inzwischen auch die Werbung zunutze. Die Visionäre der Transition-Town Bewegung wollen den ganz großen Wurf: Sie planen die Stadt von morgen, die ganz ohne den Verbrauch fossiler Brennsstoffe auskommen soll…
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Yourope am 28. März 2010, um 17.45 Uhr auf ARTE:
Greenliving - Kämpfen und werben für eine grüne Zukunft
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Und das werden Sie am Sonntag sehen können:
- 1. Niederlande - Transition Towns, Deventers grüne Zukunft
- 2. Frankreich - Umweltschutz unter Lebensgefahr ? David de Rothschild und Sebastian Copeland
- 3. Großbritannien - Green Street Art
- 4. Greenwashing bei RWE
- 5. Deutschlands erster Ökorapper Meyah Don im Skype-Interview
Mehr Infos über Yourope im Netz hier <<<
Bleiben Sie wertschätzend kritisch: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #127/2010 © Det Mueller
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