Archiv für die ‘Selbstmotivation’ Kategorie

Heute ist Montag. Anfang einer Woche. Einer ersten von 52 folgenden. Der Beginn eines neuen Jahres. Keiner kann jetzt wissen was kommt. Was wir aber wissen ist, dass 365 neue Chancen vor einem jedem von uns liegen. 365 x morgens aufstehen und Ja! sagen, zum neuen Tag, zu einer neuen Herausforderung, die ganz allein in unseren Händen liegt. Neues annehmen, Veränderungen zulassen, im Flow sein mit der Umgebung, sich nicht gegen etwas stemmen, sondern für etwas sein. Position beziehen. Struktur aufbauen. Klar sehen.
Hilfreich dabei kann sein, innere Widerstände nicht klein machen, sondern sich zu unterhalten mit den eigenen, inneren Stimmen. Nachfragen warum etwas in uns gegen etwas ist. Zwiegespräch erlauben. Den Kern erfassen und klären. Widerstand umdrehen in positives Handeln. Warum bin ich gegen den neuen Chef? Warum soll ich mit dem Rauchen aufhören? Warum will ich nicht auf das angebotene Seminar? Warum kann ich nicht abnehmen? Oftmals spiegelt eine solche Situation lediglich andere Ursachen, die mit dem Ursprung der Ablehnung nichts zu tun haben! Sprich mit Deinem Unterbewußtsein, aktiv und freundschaftlich. Es ist Dein bester Kumpel und es weiß Bescheid und es kennt alle Antworten! Mach was aus dem Neuen Jahr!
Willst Du das Leben lieben musst Du bei Dir selbst anfangen! Komm mit Dir ins Reine, dann klappts auch mit anderen Menschen und Situationen. Dabei ist es ganz einfach, wenn man sich selbst ernst nimmt und sich selbst wertschätzt! Wer jetzt denkt, ach, das ist doch lächerlich, ich soll mit mir selbst sprechen, mit meinem Unterbewußtsein, hat sich schon große Chancen ad hoc vergeben - weil er sich selbst nicht würdigt. Setzt Dich hin, machs Dir gemütlich, werde ruhig. Und dann fragst Du still oder hörbar: Was hab ich gegen den neuen Chef? Lass alles zu und höre zu!
Da kommen die unterschiedlichsten Argumente! Von “ich find ihn einfach nur doof” bis hin zu “ich fühle mich übergangen”. Und dann frag weiter, warum übergangen? Na, weil ich selbst doch für den Posten im Gespräch war. Aha! Und warum glaubst Du, hast Du den Posten nicht bekommen? Von “keine Ahnung”, über “er ist ein Schleimer” bis ” er ist wirklich besser als ich” darf man alles zulassen und kommt der Wahrheit immer näher. Es kann sogar herauskommen, dass man selbst zwar gerne den Job gehabt hätte, aber in seinem Innersten der tatsächlichen Überzeugung war, noch gar nicht bereit dafür gewesen zu sein! Das wäre völlig in Ordnung und legitim. Wichtig dabei ist, dass man selbst feststellt, dass der Neue gar nichts für die von mir kommende Ablehnung kann. Und wenn ich das jetzt selbst weiß, kann ich ihm freundlicher begegnen, gut mit ihm arbeiten und habe mindestens ein Jahr Zeit meine eigenen Stärken in beruhigter Umgebung neu zu definieren. Allen ist geholfen. Das war der Sinn des Gespräches mit sich selbst! Die Wogen zu glätten und sich selbst zu besseren Voraussetzungen für gute Leistungen zu verhelfen!
(Dieses Fallbeispiel lässt sich natürlich auf viele Lebenssituationen übertragen, nicht nur auf den scheinbar ungeliebten, neuen Chef…)
Geben Sie Ihrem Leben ein kraftvolles Ja!
Bleiben Sie wertschätzend: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #001/2011 © Det Mueller
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Weihnachten ist fast vorbei. Sie haben aber noch ein paar gute Stunden, über Ihre Zukunft nachzudenken. Denn die beginnt in wenigen Tagen mit dem Neuen Jahr 2011. Was kann man diesmal anders machen? Der kleine Film gibt einen so einfachen wie eindringlichen Rat. Aber sehen und hören Sie selbst. Hat mich sehr berührt!
Hier der Link zum Video ( es ließ sich leider hier nicht einbinden):
eingebunden mit Embedded Video Download Video
Herzlichst: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #217/2010 © Det Mueller
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Wer gerne schreibt, frag sich zuweilen, welchem berühmten Stil er wohl ähneln würde, käme einer und könnte das bewerten. Nun hab ich soetwas bei der FAZ Net gefunden und stellte erstaunt fest “Ich schreibe wie Günter Grass“! Fein, dann wäre die “Blechtrommel” von mir und ich hätte ausgesorgt. Ob ihn das erfreuen würde? Keine Ahnung, jedenfalls ist es eine kurzweilige Unterbrechung.
Falls Sie auch mal testen wollen, bitte sehr: Geben Sie möglichst einen längeren Text ein (kopieren Sie einfach ihr Originalmanuskript und setzen es ein…), dann wird die Analyse genauer. Sie dauert tatsächlich nur Sekunden und kann >>> hier kostenlos gemacht werden. Viel Spaß!
Bleiben Sie wertschätzend: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #194/2010 © Det Mueller
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Wenn ich als Künstler aktiv bin, arbeite ich meist in der zweiten Tageshälfte und oftmals bis weit in die tiefe Nacht. Die Sonne ist weg, der Lärm auch und Ruhe zieht über das Land. Kein Telefon, keine Störungen. Nur Stille.
Meist öffne ich dann in einem neuen Fenster die US Seite Rainy Mood und lasse mein Unterbewusstsein umspülen, von der Frische, die das Geräusch von Regen und Gewitter auf angenehme Art vermitteln können. Eine 30-Minuten-Schleife läuft dann ab, die sich beliebig oft wiederholen läßt. Kostenfrei und problemlos. Sie sollten natürlich gute Boxen an ihrem Rechner haben.
Probieren Sie das mal aus, es ist wirklich beruhigend und nicht mit dem Regen am Fenster zu vergleichen. Geht sogar, wenn man seine Lieblingsmusik einfach weiterlaufen lässt, aber pur ist es für die schöpferische Arbeit ein wahrer Genuss…
Hier gehts zum Frischeregen <<<
Herzlichst Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #178/2010 © Det Mueller
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[INTRO Woche 5] Sie erinnern sich: Angeregt durch schöne Beiträge auf dem Ideenlese Blog hatte ich mir vorgenommen, seit 04. Juni täglich mindestens 7 Tage lang eine kleine Runde von etwa 4 km zu joggen. Ich hatte mich zudem entschieden, meine Quälerei bis Tag 7 öffentlich zu machen - getreu dem Managermotto “Blamiere Dich täglich” - um mein Vorhaben nicht sang- und klanglos, womöglich schon nach dem dritten Lauf aufzugeben…
Zwischenbericht 16. Juli: Um es kurz zu machen - ich laufe immer noch! Jetzt schon die fünfte Woche, ich weiß gar nicht mehr wieviel Tage und wieviele Kilometer. Einzige Ausnahmen waren die Samstage und Sonntage und letzte Woche an zwei Tagen, wo es in Köln extrem heiß war, schon morgens um acht Uhr. Ich habe immer noch keinerlei Schmerzen, Muskelkater oder sonstige Wehwehchen, die ich von früher kannte, als ich noch 2 bis 3 Mal pro Woche lief.
Von anfänglich lächerlichen 7 Minuten bis zum ersten qualvollen Japsen nach Luft, laufe ich jetzt locker und sehr entspannt 25 bis 35 Minuten an einem Stück durch. Die 10 Minuten Unterschied sind wichtig, aber entstehen offenbar auch durch die persönliche Tagesform. Ich hab es sogar schon einmal geschafft, in der City auf der Rheinpromenade zu laufen, 25 Minuten hin und wieder 25 Minuten zurück, nach einer Pause von 15 Minuten. Fünfzig Minuten - für mich eine erste, lange unvorstellbare Glanzleistung.
So ganz nebenbei habe ich 4-5 kg abgenommen und bin damit erstmals seit 3 Jahren von 94 kg wieder unter die 90 kg-Marke gekommen. Ein wunderbarer Nebeneffekt! Ich fühle mich erheblich beweglicher und leistungsfähiger, was in diesen heißen Tagen von großem Nutzen war. Das Gewicht ist für mich tatsächlich nur eine Nebensache - ganz entscheidend ist für mich aber der trainierte Aufbau von Ausdauer. Beim Wandern oder Treppensteigen schnell außer Atem zu sein, hat mich fürchterlich genervt. Und deshalb werde ich das “Streakrunning” [Täglichlaufen] fortsetzen, mit neuen Zielen…
Also - besonders den Männern und besonders jenen, die sich wie ich jenseits der Fünfzig befinden, kann ich nur zurufen “macht was!” - “bewegt euch”, es verändert alles! Und es geht, leichter als “Mann” denkt - schwierig ist nur der Anfang, die Überwindung des inneren “Schweinehundes”, der selbstverständlich alles ins Rennen wirft um uns davon abzuhalten, denn auf dem Sofa wars ja so bequem.
Hinzukommen zwei weitere Faktoren, die die Lebensqualität erheblich verbessern: Muskelaufbau und viel mehr Durchblutung auch im Hirn, durch die neuen, großen Mengen an Sauerstoffzufuhr. Etwa ab Mitte Dreißig bis Anfang Vierzig baut der Körper Muskelmasse ab. Ein natürlicher Prozess. Wer daran verzweifelt, wird auch nichts mehr ändern. Es wird jedes Jahr dramatischer. Aber auch jenseits der Vierzig kann “Mann” weiterhin Muskeln aufbauen, wenn man sie benutzt. Es geht nur etwas langsamer. Muskeln sind aber die allerbesten Fettverbrenner und schon von daher wichtig, für ein gutes Körpergefühl. Aber auch die Sehnen, Bänder und die Sprunggelenke, profitieren mächtig von der neuen Bewegungsqualität. Na ja und der Sauerstoff - da passiert mächtig was im Kopf, nämlich auch da wird man beweglicher, schneller, das Denken und Erinnern bzw. die Merkfähigkeit wächst deutlich. Und, dass das Erleben der eigenen Sexualität neue Qualitäten bringt, muss ich wohl kaum extra erwähnen - Männer sollten ihren Körper kennen.
Übrigens: Selbstwertschätzung und Selbstachtung sind natürlich auch Faktoren für ein Leben als Lohas Protagonist. Nur wer mit sich im Reinen ist, hat ein Ohr für andere Menschen…
Schönes Wochenende und schönen Ferienanfang: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #165/2010 © Det Mueller
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Hab da was ausgegraben, was Sie alle interessieren dürfte:
Stark durch den Sturm ist spannendes Lebenscoaching für Erwachsene. Hochrangige Trainer haben Audioseminare aufgenommen - zu allen relevanten Fragen. 11 Experten. 32 Seminare. 14 Stunden pures Wissen. Organisiert und initiiert von Sebastian Purps. Er arbeitet als Coach für Privatpersonen sowie Manager und Unternehmer und verbindet seine langjährige Wirtschaftserfahrung mit Methoden aus dem Systemischen Coaching, der Hypno-Therapie und dem NLP. „Stark durch den Sturm“ ist sein neuestes Projekt…
“Mit dieser Initiative, die weit mehr ist als ein übliches Seminar, lernst Du Dich sich selbst besser kennen - von Krisenbewältigung über Stressabbau, Selbstmotivation, Potentialentfaltung, Emotionaler Kompetenz , Karrieremanagement, soziale Einflüsse, persönliche Ziele, Lebendigkeit bis hin zu Bewegung & Psyche und mehr Lebensenergie ist alles dabei”, sagt mir Sebastian Purps im Gespräch.
Und wirklich klasse: Nirgends sonst findet man Tipps dieser Experten so günstig - zum Einführungspreis von nur 19,95 Euro - ja richtig gelesen, für alle 14 Stunden Hörwissen gebündelt! Sebastian Purps hat dafür zwei Hände voll außergewöhnlicher Menschen ausgesucht: Profis wie den Top-Führungsexperten Boris Grundl oder Prof. Gerald Hüther, einen der anerkanntesten Neurowissenschaftler Deutschlands. Gemeinsam haben sie diese Audioseminare produziert, die Menschen in Veränderungsphasen helfen. Die Gewinne des Projekts werden investiert in Charity-Projekte für die Menschen, die sich „Stark durch den Sturm“ noch nicht kaufen würden: Kinder. Es ist übrigens ein anerkanntes Programm der SINN-Stiftung.
Ja und hier mein Angebot an meine BL-Leser: Ich habe 10 Gutscheincodes, die ich verlose. Damit kann man das gesamte 14 - Stunden - Paket kostenlos herunterladen. Einzige Bedingung: Blogger sollten über “Stark-Durch-Den-Sturm” bloggen, wer nicht bloggt, bekommt einen Code so. Es zählt die Reihenfolge der “Bestelleingänge” via Kommentar. Schreibt einfach “Ja, ich will einen Code”. Vergesst nicht eure eMail Adresse anzugeben, sonst kann ich ja nix schicken! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Zur Website “Stark durch den Sturm” gehts hier <<<
Zum Blog “Stark durch den Sturm” gehts hier <<<
Bleib Du wertschätzend: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #154/2010 © Det Mueller
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[INTRO 7] Angeregt durch feine Beiträge auf dem Ideenlese Blog hatte ich mir vorgenommen, täglich mindestens 7 Tage lang eine kleine Runde von knapp 4 km zu joggen. Ich hatte mich zudem entschieden, meine Quälerei bis Tag 7 (heute) öffentlich zu machen - getreu dem Managermotto “Blamiere Dich täglich” - um mein Vorhaben nicht sang- und klanglos, womöglich schon nach dem dritten Lauf aufzugeben. Streakrunning (Täglichlaufen) ist aber irgendwie besonders und ich freue mich heute, mein Experiment geschafft zu haben - viel besser, als ich dachte…
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[Tag 07] Donnerstag, 10. Juni 2010. Mittag, 12.12 Uhr.
Heute ist es geschafft! 7 Tage bin ich nun für meine Verhältnisse (57 Jahre, Raucher, 10-15 kg Übergewicht, wenig trainiert) erfolgreich insgesamt über 30 km gelaufen und hab mich dabei fast 4 Stunden schnell bewegt in frischer Luft aufgehalten. Eigentlich ein Witz, wenn ich bedenke, wie oft ich schon Sonntags 3-5 Stunden-Wanderungen hinter mich gebracht hatte. Aber ja eben, hinter mich, heißt - es ist vorbei! Vergangenheit. Jetzt ist Neuanfang…
Wir Männer bescheißen uns ja gerne, wenn es um uns selbst geht. Und genau das wollte ich ändern. Ich wollte meine alte Beweglichkeit wieder und habe in dieser Woche gelernt, dass das möglich ist. Besser als ich dachte, wenn der innere Schweinehund irgendwie besiegt werden kann.
Insofern waren diese Anstrengungen lohnend für Körper und Seele. Ich habe etwa 1-2 kg abgenommen, was nicht viel ist, aber ehrlich - 4 km sind eben auch nicht viel. Entscheidender ist, dass ich meine Oberschenkelmuskeln wieder deutlich spüre, meine Sprunggelenke sich erheblich verändert haben, was sich z.B. in einem anderen Gang jetzt schon deutlich zeigt. Irgendwie bin ich mehr geerdet, hab wieder Vertrauen zu meinen eigenen Füßen. Und vor allem große Lust weiterzumachen. Mein Ziel soll sein, noch in diesem Monat 30 Minuten am Stück ohne Pause zu schaffen.
Resultat: Heute 25 Minuten mittelschnell gelaufen, plus 2x 2-Minuten-Gehen, plus 80 m Sprint, plus 1x 4 Minuten-Gehen zum Ende. Streckenerweiterung auf insgesamt 6 km, 33 Minuten unterwegs! Kein Schmerz. Sehr befriedigend, aber erschöpft. Das Wetter ist heute schwül.
Ich danke allen für ihr Interesse, hoffe, dass ich den einen oder anderen motivieren konnte und werd in ein paar Wochen mal erzählen, wie es weitergegangen ist…
Bleibt wertschätzend zu euch selbst: Herzlichst Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #153/2010 © Det Mueller
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[INTRO 6] Angeregt durch schöne Beiträge auf dem Ideenlese Blog habe ich mir vorgenommen, jetzt täglich mindestens 7 Tage lang eine kleine Runde von knapp 4 km zu joggen. Ich habe mich zudem entschieden, meine Quälerei bis Tag 7 öffentlich zu machen - getreu dem Managermotto “Blamiere Dich täglich” - um mein Vorhaben nicht sang- und klanglos, womöglich schon nach dem dritten Lauf aufzugeben. Aber, ich habe auch die Hoffnung, den ein oder anderen anzuregen, es ebenfalls zu versuchen. Streakrunning (Täglichlaufen) ist irgendwie besonders! Ich freue mich übrigens sehr über Anregungen oder eigene Erfahrungsberichte…
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[Tag 06] Mittwoch, 09. Juni 2010. Mittag, 13.00 Uhr.
Scheinbar integriert der Körper Wohlbefinden schnell in seinen täglichen Rhythmus, denn heute gab es keinerlei Widerstände irgendeines Hundes. Wie selbstverständlich hab ich meine Laufsachen angezogen und wartete auf das innere Zeichen. Gegen 13.00 kam es dann auch und ich lief los…
Nutze den Tag, oder besser noch, die Gunst der Stunde. War ich gestern nicht richtig dabei, nicht wirklich in mir, so merkte ich heute schon ebenso früh - das wird gut. Und so kam es auch. Es war das genaue Gegenteil von gestern.
Etwa zur halben Zeit kam die große Überraschung. Dort, wo ich sonst abbiege, um den Rückweg anzutreten, meinte meine Intuition, es könne nicht schaden ein paar Meter aufzustocken. Also nahm ich ein Feld mehr dazu, einen wunderschönen Bauernhof und rund 800 geschätzte Meter Plus. War ich mir anfangs nicht ganz sicher, ob ich wirklich 4.000 Meter laufe, oder nur 3.800, so bin ich mir heute sicher auf jeden Fall ein klein wenig mehr als 4 km hinbekommen zu haben. Ist letztendlich auch nicht so wichtig, wichtiger ist die Zeit! Wohlgemerkt nicht die Geschwindigkeit, sondern die Dauer. Meinem Ziel, relativ zügig 30 Minuten zu bewältigen, bin ich heute ein ganzes Stück näher gekommen. Wow, das macht Mut und Lust auf mehr.
Resultat: Heute 25 Minuten gleichbleibend am Stück gelaufen. Streckenerweiterung um ca. 800 m. Plus kurzer 2-Minuten-Gehen Einlage. Kein Schmerz. Heute war es glücksbringend und sehr befriedigend! Morgen ist also mein letzter Tag des Experimentes, aber ich seh schon, ich werde weitermachen. Allerdings nur hin- und wieder darüber berichten. Denn der Lohas-Blog ist ja kein Laufjournal…
Bleibt wertschätzend zu euch selbst: Herzlichst Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #152/2010 © Det Mueller
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[INTRO 5] Angeregt durch schöne Beiträge auf dem Ideenlese Blog habe ich mir vorgenommen, jetzt täglich mindestens 7 Tage lang eine kleine Runde von etwa 4 km zu joggen. Ich habe mich zudem entschieden, meine Quälerei bis Tag 7 öffentlich zu machen - getreu dem Managermotto “Blamiere Dich täglich” - um mein Vorhaben nicht sang- und klanglos, womöglich schon nach dem dritten Lauf aufzugeben. Aber, ich habe auch die Hoffnung, den ein oder anderen anzuregen, es ebenfalls zu versuchen. Streakrunning (Täglichlaufen) ist irgendwie besonders! Ich freue mich übrigens sehr über Anregungen oder eigene Erfahrungsberichte…
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[Tag 05] Dienstag, 08. Juni 2010. Vormittag, 9.20 Uhr.
Erste Mails beantwortet und meinen verschiedenen Webverpflichtungen nachgekommen. Merke aber schon im Ansatz, heute ist irgendetwas anders. Weiß nur noch nicht was. Scheint aber so zu sein, dass der Schweinehund heute nicht der Störenfried ist, sondern ich selbst…
Fest steht, die Euphorie der letzten Tage fehlt heute gänzlich! Ich laufe los, fühle aber nicht rein in den Weg. Das Wetter ist okay, ganz leichte Regentropfen. Das Knie meldet sich kurz! Hab keine rechte Lust, muss dauernd an ein Gespräch mit einem Bekannten denken, der mir gestern erzählt hat, absolut genau auf meinen Körper zu hören, wenn ich schon nicht auf ihn hören wollte, der mir dringend vom Täglichlaufen abraten wollte. Er selbst ist seit Jahren ein guter Läufer, 3x in der Woche flitzt er mindestens eine gute Stunde durch unsere Wälder. Dann wieder denke ich an einen alten Freund, der seit 30 Jahren täglich bei jedem Wetter, Sommer wie Winter eine Stunde joggen geht. Er ist Anwalt und braucht das als Energieaufladung nach seinem Bürojob.
Die Psyche spielt sicher beim Laufen eine große Rolle, besonders später bei größeren Strecken. Und der Körper ist keine Maschine. Er verhält sich jeden Tag anders. Das muß man akzeptieren. Also werde ich das Ergebnis heute einfach hinnehmen und mich daran erfreuen, dass ich vor 5 Tagen nicht in der Lage war, diese lächerlichen 4 km überhaupt an einem Stück zu laufen und dafür dann auch noch über 30 Minuten gebraucht habe.
Resultat: Wieder 20 Minuten am Stück gelaufen. Plus kurzer 2-Minuten-Gehen Einlage. Wenig bis kein Schmerz. Dafür heute innerlich irgendwie nicht anwesend. Deswegen war dieser Lauf heute nicht glücksbringend, aber dennoch wichtig.
Bleibt wertschätzend zu euch selbst: Herzlichst Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #151/2010 © Det Mueller
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[INTRO 4] Angeregt durch schöne Beiträge auf dem Ideenlese Blog <<< habe ich mir vorgenommen, jetzt täglich mindestens 7 Tage lang eine kleine Runde von etwa 4 km zu joggen. Ich habe mich zudem entschieden, meine Quälerei öffentlich zu machen - getreu dem Managermotto “Blamiere Dich täglich” - um mein Vorhaben nicht sang- und klanglos, womöglich schon nach dem dritten Lauf aufzugeben. Ich freue mich übrigens sehr über Anregungen oder eigene Erfahrungsberichte…
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[Tag 04] Montag, 07. Juni 2010. Vormittag, 11.05 Uhr.
Bin lange schon wach, auch bereits in Joggingklamotten gehüllt und trotzdem versucht da dauernd einer mir mit Aufschiebeversuchen zu kommen. Alles ist trocken, es ist schön aber nicht heiß - ideales Laufwetter. 11.05 hab ich den Schweinehund auf meine Seite gezogen…
Schon nach hundert Metern merke ich die Besonderheit des heutigen Tages: mir tut absolut gar nichts weh! Kein Knie, kein Rücken, kein Muskelkater. Ich bin völlig baff und will es so recht nicht glauben, Heilung durch ständige Bewegung?
Bis vor 3 Jahren bin ich regelmäßig 2-3x pro Woche gelaufen, eine halbe Stunde und mehr. Manchmal zwackten die Waden mit leichten Krämpfen, oder auch meine Knie. Wenn es zu arg wurde, hab ich mehrere Tage ausgesetzt. Jetzt aber, hab ich bereits in 4 Tagen das Laufpensum von sonst 2 Wochen absolviert, ohne Schonung. Und mir gehts gut.
Das nächste Phänomen fiel mir gestern schon auf: der Kopf arbeitet interessierter mit. Scheinbar freuen sich meine Synapsen über dieses Plus an Sauerstoff mächtig. Gedanken ziehen durch mein Hirn. Kreative und kritische. Hat jemand gestern Abend den Tatort gesehen? So grausam das war, aber das ist die weit verbreitete Realität. Jeder Politiker müsste gezwungen werden sich das anzuschauen!
Resultat: Wieder 20 Minuten am Stück gelaufen! Plus einer 100-Meter Spurteinlage mit anschließendem 2-Minuten-Gehen, da war ich schon an der Haustür. Keinerlei Schmerz! Find ich gut! So gaaanz langsam schleicht sich das Gefühl ein, das Laufen könnte eine wirkliche Dauereinrichtung werden.
Bleibt wertschätzend zu euch selbst: Herzlichst Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #149/2010 © Det Mueller
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