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Archiv für die ‘Lohas Wissen’ Kategorie

Was essen wir in 20 Jahren?

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Heute, nämlich um den 31. Oktober 2011 herum, wird ein Mensch geboren, der anders ist. Er oder sie wird die Anzahl der Erdbewohner auf 7.000.000.000 festlegen. Zum Vergleich: noch 1960 waren wir nur 3 Milliarden, aber schon 2045 werden wir über 9 Milliarden sein. Wenn man weiß, dass bereits heute mindestens 1 Milliarde Menschen nicht täglich etwas zu essen findet, ist die Diskussion in Deutschland um deutlich mehr Nachwuchs kaum verständlich. Obwohl aktuell nur noch ein Zehntel der Weltbevölkerung in Europa lebt, müssen wir alle umdenken - denn sehr viel mehr Menschen kann unsere Erde unter den heutigen Bedingungen in 20 Jahren nicht mehr ernähren…

Problem Beispiel: Schon heute reicht die Ackerfläche in vielen Ländern nicht mehr aus. Also gingen viele Spekulanten und Investoren einkaufen, weltweit 22-50 Millionen Hektar! Riesige Landflächen, überall dort, wo es fruchtbares Ackerland gibt. Man höre und staune, auch in Äthiopien. Einem der ärmsten Länder der Welt, wo man für 5 Mrd Dollar jährlich Lebensmittel importieren muss und jeder 2. Bewohner unterernährt ist. Die vom Staat Äthiopien ersatzlos enteigneten Kleinbauern bekamen bei den neuen Besitzern keine Arbeit und keine Lebensmittel, sondern die Erträge werden vorwiegend an Spekulanten auf den Weltmärkten verkauft. Dadurch wurde der indische Unternehmer zu einem der reichsten Männer der Welt - nebenbei bemerkt, vorwiegend mit dem Anbau von Rosen für Europa, angebaut auf den fruchtbarsten Böden in Äthiopien.

Es geht also wie so oft nicht darum, ob die Erde die vielen Menschen verkraftet, sondern es geht um gerechtere Verteilung. Von Land, von Lebensmitteln, von Wasser. Aber es geht auch um unser Essverhalten. Jeder Deutsche z.B. verspeist in seinem Leben 33 Schweine, 8 Kühe und 720 Hühner. Das wird in 20 Jahren kaum noch möglich sein, wir müssen uns an anderes Essen gewöhnen.

Fest steht, dass schon 2030 Fleisch unbezahlbar wird. Nur noch wirklich reiche Menschen werden sich in nur 20 Jahren (!) Schnitzel, Steak und Huhn leisten können. Ein Luxus. Allein deswegen, weil die Anbauflächen schon jetzt verschwinden und die verbleibenden Reste für den riesigen Fleischbedarf nicht reichen. Rinder brauchen große Weideflächen und die werden für die immer schneller wachsende Bevölkerung genutzt (Infrastruktur). Aber auch für jene, die das schnelle Geld machen wollen und riesige Ländereien weltweit in Monokultur zur Gewinnung von AgroSprit aufkaufen [Biosprit macht Hunger >> hier], weshalb heute schon den Argentiniern die Landfläche für Rinderzucht ausgeht.

Beispiel Lösung: Die Welternährungsorganisation (FAO) hat Forscher beauftragt, herauszufinden, welche Ernährungsmöglichkeiten die kleinen Tiere bieten. Gemeint sind Insekten! Die Wissenschaftler sind sich darüber bewusst, dass sich viele Menschen davor ekeln, Insekten zu essen. Doch sei dies nur eine Ernährungsgewohnheit, sagt der Entomologe Prof. Arnold van Huis von der Uni Wageningen, NL. “Aber es ist schlicht irrational: Wenn Sie sich die Nährwerte anschauen, sind Insekten exzellentes Essen - vergleichbar mit Fisch, mit Schwein oder Rind.” Besonders in Holland werden jetzt schon tonnenweise Zophobas, ‘Riesenmehlwürmer‘ gezüchtet und angeboten.

Junge Leute sollten sich schon mal an die neuen Rezepte der baldigen Zukunft gewöhnen:

  • Zophobas in Kokosmilch (Rezept)
  • Zaziki und Zophobas (Rezept)
  • Süßsaure Heuschrecken mit Ananas (Rezept)
  • Schweinemedaillons mit Bienenlarven in Honig (Rezept)

Guten Appetit! Und trösten Sie sich - Tausende von Menschen auf der Welt essen bereits heute Insekten. Und leben.

Übrigens: Nur 10% aller Erdbewohner leben in Europa. Ein Privileg, welches wir deutlich falsch genutzt haben. Wir können Afrikanern oder Asiaten nicht vorwerfen, dass sie zu viele sind. Nach Berechnungen der ‘Stiftung Weltbevölkerung‘ gibt es mehr als 200 Mio Paare auf der Welt, die gern verhüten würden, aber keinen Zugang zu entsprechenden Informationen oder Verhütungsmitteln haben. Statt diese Länder mit Öl, Diamanten und anderen Bodenschätzen nach unseren Regeln auszubeuten, hätten wir ihnen Bildung und damit Hilfe zur Selbsthilfe zurück geben müssen. Die vielen hundert Flüchtlinge im Mittelmeer sind nur die hungernden Vorboten…

Bleiben Sie wertschätzend | Det Mueller |

Bizzlounge Beitrag #070/2011 © www.lohas-blog.de, Köln

Det Mueller (Montag, der 31. Oktober 2011 / 18:07) | Keine Kommentare | Permalink

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Warum wir alle für ein gentechnikfreies Land sein sollten

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Aus der vereinzelten Ablehnung der Gentechnik ist mittlerweile eine deutschlandweite Volksbewegung geworden: Über 30.000 Bauern bilden gentechnikfreie Zonen, mehr als 270 Landkreise und Kommunen haben sich ebenfalls für gentechnikfrei erklärt. Und das ist gut so. Denn Gentechnik birgt enorme Risiken und bringt bisher Vorteile nur den Chemieriesen - allen voran dem US Konzern Monsanto, der die Welt fast im Griff hat. Henry Kissinger sagte einmal: “Wer das Öl besitzt, dominiert ein Land. Wer die Nahrungsmittel kontrolliert, dominiert das Volk”…

Ganz Thüringen ist seit Oktober 2010 Mitglied im europaweiten Netzwerk gentechnikfreier Regionen, mehrere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hamburg oder Bremen planen, Gentechnik wenigstens von landeseigenen Flächen zu verbannen oder haben dies schon getan.

Bayerische Kommunen setzten bereits im Frühjahr 2011 ein vorbildliches Signal für die Verweigerung ‘Grüner Gentechnik’: über 120 bayerische Gemeinden, Städte und Landkreise hatten sich bewusst zu einer Landwirtschaft ohne gentechnisch veränderte Pflanzen auf ihren kommunalen Flächen bekannt (s. Logo).

Zur Erinnerung, warum JEDER für gentechnikfreie Landwirtschaft sein sollte:

  • Sind gentechnisch veränderte Pflanzen erst einmal freigesetzt, verbreiten sie sich unkontrolliert und lassen sich nicht mehr zurückholen. Durch den Transport von Saatgut und Erntemaschinen, durch Wind und Bienen gelangen die Pollen oft kilometerweit.
  • Durch die Freisetzung von Gentech-Pflanzen wird die gentechnikfreie Landwirtschaft gefährdet. Verbraucherinnen und Verbraucher können auf lange Sicht nicht mehr frei wählen.
  • Vor allem die Imkerei ist durch Gentechnik gefährdet. Bienen kennen keine Sicherheitsabstände und sammeln auch Pollen von Gentechnik-Pflanzen. Imker haben daher besondere Probleme, ihre Produkte gentechnikfrei zu halten.
  • Gentechnisch veränderte Pflanzen funktionieren nur in einem landwirtschaftlichen System, das hochindustrialisiert ist. Herbizidresistente Pflanzen werden im Gesamtpaket mit chemischen Spritzmitteln verkauft.
  • Die Preise für Grundnahrungsmittel wie Reis und Getreide haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. Die Gentechnik-Industrie will das Problem mit trockenresisten Pflanzen und Hochertragssorten lösen. Doch laut einem aktuellen Bericht von Friends of the Earth ist die Gentechnik mit ihrer industriellen Landwirtschaft nicht Lösung, sondern eine der Ursachen des Problems.
  • Schon allein deswegen, weil der US Konzern Monsanto seit Jahren versucht, weltweit mit Milliarden von Dollar Staaten und Regierungen zu beeinflussen, um seine vorrangige Stellung zu festigen - die uns alle in Abhängigkeit bringt (lesen Sie meinen aufregenden Bericht >> hier).

Ungeachtet aller alarmierender Ergebnisse lässt die zuständige Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA*) weiter Gentechnik-Pflanzen zu! Die EFSA bewertet die Gentechnik-Pflanzen im Hinblick auf mögliche Gefahren für unsere Nahrung. Sie wertet allerdings lediglich Studien aus, die von den Gentechnik-Unternehmen selbst kommen. Und viele davon hat Monsanto in Auftrag gegeben. Der Teufel soll sie holen

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Quellen

Slow Food Deutschland [hier]

Informationsdienst Gentechnik [hier]

Bayerisches Staatsministerium fUG [hier]

Love Green [hier]
Bizzlounge Beitrag #069/2011 © www.lohas-blog.de, Köln

Det Mueller (Dienstag, der 25. Oktober 2011 / 10:08) | Keine Kommentare | Permalink

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Storck: Selten so gelacht!

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Nimm Zwei ist für Kinder. Das wissen wir alle. Und nehmen, sollten gerade diese genau das nicht. Aber Storck ist der Meinung, wir alle hätten uns ohnehin geirrt. Das überzuckerte Bonbon sei nämlich für Erwachsene und die können ja lesen und verstehen, dass die Werbung mit dem Bonbon-Obst offenbar völliger Blödsinn ist.

Haha - der Film ist toll, selten so gelacht bei diesem ernsten Thema! Der “Goldene Windbeutel 2011“, der Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres ist sicher bald verdient. Klasse gemacht von Foodwatch und Dr. Thilo Bode

Bleiben Sie wertschätzend kritisch | Det Mueller |
Bizzlounge Lohas Beitrag #051/2011 © www.lohas-blog.de, Köln

Det Mueller (Dienstag, der 14. Juni 2011 / 06:52) | Keine Kommentare | Permalink

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E-Mobilität

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Ach hören Sie mir doch mit diesem Quatsch auf, das wird ja niemals richtig funktionieren” - so oder so ähnlich hören sich immer noch viele Antworten an, wenn man Menschen zum Thema Elektromobilität ins Gespräch locken will…

Dabei klappt es prima, seit vielen Jahrzehnten bereits - zum Beispiel bei Zügen und Bussen, bei Rollern, Rädern und anderen Vehikeln, etwa auf dem Golfplatz. Einer der schon sehr lange mit diesem Thema forscht, ist Siemens…

Das Kapitel Elektroauto wurde von Siemens nämlich bereits 1905 geöffnet: Die „Elektrische Viktoria“, die in etwa 50 Exemplaren als elegantes Hoteltaxi und Lieferwagen im Alltagseinsatz war, fuhr mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h und konnte mit einer Batterieladung rund 80 km zurücklegen.

Auch heute ist Siemens wieder ein Vorreiter der Elektromobilität. Zwar produziert der Konzern keine Elektroautos, hat jedoch eine eigene Geschäftseinheit gegründet, die Schlüsselkomponenten für den Antriebsstrang elektrisch angetriebener Personenkraftfahrzeuge und Light Commercials Vehicles entwickelt. Zum Portfolio gehören Elektromotoren, Leistungselektronik und intelligente On-Board Ladetechnik.

Im 20. Jahrhundert entwickelte Siemens sich zum führenden Anbieter von Elektroantrieben für die Schiene und nutzt heute seine große Expertise für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Elektroautos. Im November 2010 startete hierzu ein groß angelegter Flottenversuch. 100 Mitarbeiter in Deutschland werden bis April 2013 die Elektroautos im Alltagseinsatz testen und das Zusammenspiel von Auto und Stromnetz optimieren helfen.

Ich liebe ja kleine Start-Ups, auch die, die sich mit neuen Fortbewegungstechnologien beschäftigen. Aber ich finde es sehr wichtig, dass große Konzerne mit im Boot sind, um das Renommee der Sache zu sichern und auch, um der Petrol-Lobby immer mehr den Wind aus den Segeln zu nehmen. Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselantrieb sind einfach Dinosaurier, auf die man sehr gut verzichten kann…

Weitere Details auf der neuen Plattform in der Siemens Homepage >> [hier]

Bleiben Sie wertschätzend mobil | Ihr Det Mueller |

Bizzlounge Lohas Beitrag #044/2011 © www.lohas-blog.de, Köln

Det Mueller (Montag, der 16. Mai 2011 / 18:44) | 2 Kommentare | Permalink

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E10: Lebensmittelindustrie schlägt Alarm

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Es ist keine (!) Verordnung der EU sondern eine Entscheidung unserer Regierung: Seit Januar 2011 wird an deutschen Tankstellen Kraftstoff mit zehn Prozent Ethanol verkauft. Aber keiner will ihn! Und das ist gut so. Lesen Sie warum…

Die Politiker wollen uns weismachen, dass sogenannte Bio-Kraftstoffe das Klima schonen. Doch längst haben Berichte über die umweltzerstörerischen Produktionsverfahren das vermeintliche Bio-Image des Agrosprits zerstört. [Anmerkung von mir: Im TV erklärte gestern ein ADAC Sprecher, dass bei Stichproben immer nur maximal 5% "Bioanteil" im Benzin gefunden wurden - die 10% sind also nur eine vorerst angestrebte obere Grenze].

Selbst das Bundesumweltamt äußerte sich kritisch und das Institute for European Environment Policy (IEEP) bezeichnet Agrosprit sogar als Klimakiller. Womöglich ist er doppelt so schädlich wie herkömmlicher Kraftstoff. Die “nachwachsenden Rohstoffe”, die E10 und Biodiesel ein ökologisches Image verleihen sollen, werden auf riesigen Plantagen angebaut. Für diese Monokulturen werden Regenwälder, Feuchtgebiete und anderen wertvolle Ökosysteme vernichtet.

Die Lebensmittelindustrie schlägt auch Alarm. Der Agrosprit verdrängt den herkömmlichen Anbau und lässt die Preise für Nahrungsmittel steigen. Aktuell ist der Nahrungsmittelpreis-Index der Vereinten Nationen schon auf dem höchsten Stand seit 21 Jahren.

Zu einer Protestnote an Frau Merkel und mehr Hintergründen gehts direkt >> [hier] via “Rettet den Regenwald”.

Fahren Sie wertschätzend langsam und wenig: | Ihr Det Mueller |
Bizzlounge Lohas Beitrag #020/2011 © Det Mueller

Det Mueller (Freitag, der 11. März 2011 / 07:56) | 2 Kommentare | Permalink

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Geschenke, die das Leben verändern.

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Weihnachten ist fast vorbei. Sie haben aber noch ein paar gute Stunden, über Ihre Zukunft nachzudenken. Denn die beginnt in wenigen Tagen mit dem Neuen Jahr 2011. Was kann man diesmal anders machen? Der kleine Film gibt einen so einfachen wie eindringlichen Rat. Aber sehen und hören Sie selbst. Hat mich sehr berührt!

Hier der Link zum Video ( es ließ sich leider hier nicht einbinden):

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Herzlichst: Det Mueller

Bizzlounge Lohas Beitrag #217/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Sonntag, der 26. Dezember 2010 / 15:33) | Keine Kommentare | Permalink

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Lohas-Wohnen: Hausboote in Duisburg

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Meine Frau und ich haben vor einigen Wochen das große Glück gehabt, ihren Geburtstag auf einem wunderschönen Hausboot in Amsterdam zu feiern (Foto oben). Mehrere Tage Leben auf dem Hausboot genießen, ist eine wirklich tolle Sache. Auch in Deutschland beginnt man langsam darüber nachzudenken, denn Wohnen auf Wasserstraßen ist aus vielerlei Gründen eine gute, nachhaltige Sache…

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Beim derzeitigen Vorzeigestandort Innenhafen Duisburg treffen die wesentlichen Komponenten Wasser, hervorragende Infrastruktur in urbaner Lage und Atmosphäre idealtypisch zusammen. Die Nutzung von “Floating Homes“,also Wasserhäusern, ermöglicht die Bereitstellung neuen, hochwertigen Wohnraums ohne zusätzlichen Flächenverbrauch – eine wesentliche Qualität nachhaltiger Quartiersentwicklung in jedem Ballungsgebiet. Zwei baugleiche „Wasserhäuser“ bieten hier auf je zwei Etagen etwa 125 Quadratmeter Wohnfläche einschließlich großzügiger Terrasse und nutzen Wasser sowie Sonne als regenerative Energiequellen. Lohas-Wohnen!

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Das oftmals noch völlig ungenutzte Potential für weitere Wohnformen dieser Art, bieten alle ehemals für die Industrialisierung so wichtigen Wasserwege und Hafenanlagen entlang der Ruhr, des Rhein-Herne-Kanals und der Lippe. Bei einer Voruntersuchung haben Projektentwickler festgestellt, dass bereits heute entlang dieser Hauptwassersysteme neun aktive Marinas bestehen, die grundsätzlich die technischen Voraussetzungen für die Nutzung mit Hausbooten bieten, beispielsweise in Bochum, in Essen am Baldeneysee, in Recklinghausen oder in Dorsten. Stadtplanerisch reizvolle Anlegestellen entstehen zudem in den nächsten Jahren im neuen Phönixsee, im ehemaligen Industriehafen des Stadtquartiers Fürst Bismarck in Gelsenkirchen oder im Projekt Ruhrbania in Mülheim.

Anfang 2011 werden die beiden ersten Wasserhäuser in Duisburg <<< über die Firma THS Wohnen zu mieten sein. Und ich kann mir vorstellen, dass ein ziemlicher Run auf diese wenigen, besonderen Wohnmöglichkeiten einsetzen wird. Vielleicht Anlass genug auch in anderen Städten darüber nachzudenken…

In Köln gibt es m.W.n. nur einen echten Wasserbewohner - ein junger Mann, Jörg Remus hat sich sein Hausboot für rund 30.000 Euro selbst gebaut.

Wer sich aber grundsätzlich fürs Wohnen auf dem Wasser interessiert kann sich auch hier <<< schlau machen. Die Hamburger Firma DomusAqua verkauft Hausbootkonzepte als “Sportboote”, wodurch sich die behördlichen Quälereien auf ein Minimum im Kampf um Liegeplätze reduzieren. 60 qm Wohnfläche gibt es zum Selbstausbau ab 69.000,- Euro. Das Fertigboothaus kostet etwa das Doppelte (nächstes Foto).

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Noch mehr und sehr schöne Hausboote zum Wohnen in 3 Größen bis 255 qm, gibt es über “Floating Homes” hier <<< Die Abbildung unten zeigt die mittlere Größe bis 160qm.
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Bleiben Sie wertschätzend: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #214/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Freitag, der 17. Dezember 2010 / 17:08) | Keine Kommentare | Permalink

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Meine 9 Tipps für bessere Weihnachtskommunikation.

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Um es gleich vorweg und deutlich zu sagen: Aus meiner bald dreißigjährigen Erfahrung als Designer und Werbetexter sind 75% aller Weihnachtskarten die ich von Zulieferern, Händlern, besuchten Hotels, Druckereien, Versicherungen und Kunden (!) bekomme, wirklich “für den Müll”. Und aus menschlicher Sicht, sind es sogar 95%! Verzeihung, aber das ist so. Meist stellt sich nämlich nicht mehr die Frage nach Inhalt, sondern nur nach einem jährlich wechselnden Motiv, möglichst mit Schneelandschaft und irgendwie passend zum CI. Folgerung: Jeder Visitenkarte wird in Unternehmen mehr Ehrgeiz und Zeit gewidmet, als der Weihnachtskarte!

Der StandardsatzAuch in diesem Jahr bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihrer Familie geruhsame Feiertage” wirkt auf mich alljährlich wie ein Schock. Warum lassen diese nicht gleich einen Stempel drucken? Wäre zumindest noch kreativ! Denn neben zaghaften Unterschriften, von Menschen, die sich nicht mal identifizieren lassen, finden sich seit Jahren noch diese zunehmend unehrlichen Zusätze “Auf Präsente… blah…blah… haben wir zu Gunsten einer Spende… blah…blah… dieses Jahr verzichtet“…. Letztendlich bleibt als Kernbotschaft nur hängen: “Wir wollen mit Ihnen Geld verdienen, sonst nichts”!

Der Sinn einer Xmas Karte besteht in der Aussage “Wir haben an Sie gedacht” und “danken Ihnen für ein Stück Wegbegleitung”. Dagegen ist nichts einzuwenden. Warum aber sagt das kaum Jemand wirklich wertschätzend? Mit einer gelungenen Grußbotschaft, lassen sich allerdings viele Aspekte zwischenmenschlicher Kommunikation positiv verbinden. Auch im Geschäftsleben und ganz besonders in der Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel. Deshalb hier und jetzt, wie jedes Jahr, mein Reminder:


Neun persönliche Tipps vom Designer und Texter Det Mueller

1 Bevor Sie eine schlechte Weihnachtskarte zum Druck geben, verzichten Sie lieber ganz darauf. Niemand wird Ihre Karte vermissen! Und für die Umwelt ist es auch besser.

2 Haben Sie Weihnachten verpasst, können Sie immer noch eine kreative, überraschende Neujahrs-Grußbotschaft versenden. Nicht nur die Post wird es Ihnen danken, denn die meisten Empfänger finden Ihre Weihnachtsbotschaften ohnehin erst am Arbeitsplatz, wenn Sie Mitte Januar aus dem Urlaub zurück kommen. Und im Januar, will Niemand mehr etwas von Christbäumen oder geruhsamen Feiertagen hören!

3 Denken Sie daran, welche Bedeutung Weihnachten hatte und immer noch hat. Das Thema heißt “Nächstenliebe” und nicht Firmendarstellung.

4 Nutzen Sie die große Chance, wenigstens einmal im Jahr, diese persönliche Botschaft nicht nur an Kunden, sondern auch an Mitarbeiter und Zulieferer zu schicken. Denken Sie auch an die Pförtner, die Putzkolonnen, die Gärtner, die Fahrer und die Köche. Ein freundliches Wort, auch geschrieben, ist 1000 Mal mehr Wert als ein Scheck: Und dieses Wort heißt “danke”!

5 Eine Weihnachtsbotschaft, egal ob Karte, Brief, oder Anruf, sollte Ausdruck Ihrer Wertschätzung sein. Eine eMail ist zwar leider, trotz Nettikette, oftmals nur noch ein unschönes Rudiment der ursprünglichen Kommunikations-Form Brief, aber wenn es nicht anders geht oder Sie nur noch eMail Anschriften besitzen, statt echter Adressen, dann seien Sie auch hier wertschätzend: Schreiben Sie eine Anrede, formatieren Sie die Mail und enden Sie mit Grußwort und Namen!

6 Wenn Ihnen kein Text einfallen will, dann tun Sie so, als ob Sie an einen Freund schreiben. Ihr Kunde war streckenweise im Jahr Ihr Freund, denn mit seinen Aufträgen finanzierte er Ihren Lebensstil. Und all die anderen - die Sekretärinnen, die Gärtner, die Fahrer, die Boten und die Kellner in Ihrem Mittagslokal, haben Ihnen zu großen Teilen Ihre Arbeit erleichtert und Sie ein Stück weit unterstützt. Vergessen Sie das niemals: Jede Leistung ist immer auch Teamwork!

7 Wenn die Industrie Weihnachtsprodukte schon Ostern plant oder gar herstellt, um ab September in Supermärkten nervend präsent sein zu können, dann machen Sie sich zu eigen, bereits nächstes Jahr im August (!) Ihre Weihnachtsbotschaften mit auf die Agenda zu nehmen. Eine gute Botschaft erfordert mindestens zwei Meetings und einige Handlungsanweisungen. Beauftragen Sie Profis, es kostet nicht die Welt, aber es bringt dem Image mehr als manche Werbekampagne. Fragen Sie auch Mitarbeiter und Familienmitglieder nach Ihrer Meinung.

8 Viele Hunderttausende deutscher Menschen waren im vergangenen Jahr in Seminaren, Workshops, in Psychotherapien oder bei einem Coach. Meist ging es dabei, neben der Aufarbeitung von Altlasten, um die Chance, den Weg zu finden, ein besserer, ein in sich selbst ruhender Mensch zu werden. Weihnachten und Jahreswechsel sind Möglichkeiten, das Gelernte zu zeigen und zu leben. Seien Sie wenigstens einmal im Jahr dankbar und offenbaren Sie ein kleines Stück Demut - vor dem Leben und Ihren Mitmenschen. Das hat nichts mit Kirche zu tun, sondern mit menschenfreundlicher Achtsamkeit und Respekt!

9 Leben Sie vor, was Sie sich selbst wünschen. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Achtung. Wenn Ihnen gar nichts einfällt, ein Designer oder Texter zu teuer sind, dann kaufen Sie eine schöne Blankokarte und schreiben Sie händisch mit Füller ganz einfach darauf: “Ich danke Ihnen Herr/Frau Musterschmitz, dafür, dass Sie mich wieder ein Jahr begleitet haben.” Und auf die Rückseite: “Frohe Weihnachten. Herzlichst Ihr/e …..” Diese kleine Geste wirkt verblüffend und wird sicher nicht ohne Reaktion bleiben. Denn mal ehrlich: Haben Sie jemals auf Ihre Firmenweihnachtskarte eine Reaktion bekommen?

Machen Sie es besser! Bleiben Sie authentisch!

Und bleiben Sie wertschätzend: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #204/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Donnerstag, der 25. November 2010 / 15:34) | Keine Kommentare | Permalink

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Dauerholz: Ökorrekte Alternative zu illegalen Tropenhölzern.

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Die schlechte Nachricht:
Tropenholz war begehrt, weil wir Menschen es liebten. Die Edelhölzer Mahagoni, Teak, Palisander oder Bangkirai kannte jedes Kind. Um eine Geige zu bauen oder einen edlen Schreibtisch, war dagegen auch wenig zu sagen. Als vor Jahrzehnten aber der Wahnsinn begann, sich auch Terrassen und Parkett in Edelhölzern legen zu lassen, oder als Sperrholz, Besenstiel, Fensterrahmen, Klodeckel und Lärmschutzwand zu vermarkten, kippte die Regenwald-Welt wegen dieses Massenbedarfs um: In jeder Sekunde unseres schönen Lebens, werden etwa 35 Flächen in Fussballfeldgröße abgeholzt.

Im Regenwald regieren Bulldozer und Kettensäge ohne Rücksicht auf die Folgen. Um schnellen Profit zu machen, wird alles vermarktbare Holz rausgeholt und die Vegetation plattgewalzt. Umgerechnet auf einen Tag, entspricht das der kaum vorstellbaren Größe von ganz England, also 550 Millionen Quadratkilometer! So ganz “nebenbei” sterben pro Tag 137 (!) Tier- und Pflanzenarten aus.

Die gute Nachricht:
Von 2013 an wird illegal geschlagenes Tropenholz in der EU verboten sein. Tropenholz ohne Herkunftsnachweis und daraus hergestellte Produkte dürfen dann in der Union nicht mehr gehandelt werden. Das Ziel: Urwälder, wie etwa am Amazonas, vor einem Kahlschlag bewahren. Verbraucher, Architekten und auch Kommunen werden zukünftig vermehrt nach anderen dauerhaften Hölzern suchen, denn legal geschlagenes Tropenholz ist selten - und es gibt schon heute eine ökologische Alternative.

Eine Lösung:
Menschen, die verantwortungsvoll nach vorne schauen, setzen auf heimische Hölzer, die ebenso edel sind, sich gut verarbeiten lassen und zudem auch dauerhaft langlebig sind. Dauerholz, die Erfindung eines deutschen Tischlermeisters, ist aufgrund einer neuartigen Wachskonservierung beständig wie Tropenholz, dabei aber ökologisch unbedenklich: Das Holz stammt aus heimischer Forstwirtschaft und das verwendete Wachs ist absolut ungiftig. Bis in den Holzkern wird jede Zelle mit Wachs durchtränkt – dadurch werden die Terrassendielen auf natürliche Weise so wetterfest und farb- und formstabil wie Tropenholz. Und wie man oben sehen, kann man sich damit absolut sehen lassen! Und das mit gutem Gewissen!

Weitere Informationen und Bezugsquellen finden Sie auf der Dauerholz Homepage >>> hier.

Bleiben Sie wertschätzend zum Regenwald: Ihr Det Mueller

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Retten Sie den Regenwald:

>>> für Kinder hier
regenwald-kids.jpg

>>> für Erwachsene hier
regenwald-adult.jpg

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Bizzlounge Lohas Beitrag #200/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Freitag, der 12. November 2010 / 11:13) | Keine Kommentare | Permalink

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Landspiegel: Neues Magazin zur Nachhaltigkeit ab 29. Oktober am Kiosk

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Von mir bisher leider fast unbemerkt, gibt es seit längerer Zeit schon, ein schönes Portal zum Thema “Leben mit der Natur, ländlich wohnen und gesund genießen unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit” - nämlich den LANDSPIEGEL.de

Der leicht hausbackene Name täuscht sehr: schon dieses schöne Online-Magazin präsentiert cool und auffallend modern, Land und Natur und eine Fülle an Ideen für den Hauptplatz des Lebens, nämlich den persönlichen Wohn- und Lebensraum. Schaun Sie bitte unbedingt mal rein, es lohnt sich auch weiterhin!

Nachdem wir einige Newcomer in der Lohas-Szene als Print-Magazin haben kommen und leider auch wieder gehen sehen, finde ich es natürlich begrüßenswert und auch mutig, einen weiteren Schritt in diese Richtung - nämlich vom Online-Magazin zum zusätzlich gedruckten Heft - miterleben zu dürfen:

Ab 29. Oktober 2010, also in wenigen Tagen, wird es den LANDSPIEGEL auch bundesweit in einer Startauflage von 200.000 Stück, zum Heftpreis von lockeren 3,90 Euro für immerhin 144 pralle Seiten, zweimonatlich käuflich zu erwerben geben!

Klar, das Web ist wichtig und hat seinen Platz - aber liebe Leute, mal ehrlich, gibt es etwas Schöneres, als bequem mit einem Glas Rotwein im Lieblingssessel zu hocken, Feierabend oder Wochenende zu genießen und dabei eine faszinierende Lektüre vor sich zu haben, die man “richtig anfassen” kann?

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Der LANDSPIEGEL in Printversion will Lohas-Protagonisten 6 x im Jahr zum Lesen und Träumen verführen, mit beeindruckenden Reportagen über schöne Landhäuser, altes Handwerk, besondere Menschen, Geschichten über Tiere und ungewöhnliche oder einfach nachvollziehbare Freizeitaktivitäten. Berauschend fotografiert werden alternative Reiseideen, Mode und Wellness abseits der ausgetretenen Pfade genüsslich vor Ihnen ausgebreitet.

Ich persönlich wünsche mir, dass dem LANDSPIEGEL gelingt, möglichst viele Menschen mit seinem Magazin zu inspirieren und zu begeistern. Junge wie alte, Stadtmenschen wie Landleute, Szenegänger wie Kaminfeuerliebhaber! Die Zeit ist reif, für ein weiteres, dauerhaft am Markt erscheinendes, “großes Magazinformat”, vielleicht diesmal tatsächlich als “Leitorgan der Lohas-Kultur“?! In einigen Monaten werden wir mehr wissen!

Also aufgemerkt und hingeschaut - LANDSPIEGEL ab 29.Oktober am Kiosk gedruckt und weiterhin natürlich online im Web hier <<<

Bleiben Sie gut informiert wertschätzend: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #191/2010 © Det Mueller

Det Mueller (Montag, der 18. Oktober 2010 / 13:39) | Keine Kommentare | Permalink


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