Utrecht ist eine mittelgroße Stadt in den Niederlanden, mit einer wunderschönen Altstadt und sehr besonderen Grachten. Der Nachteil der mittelalterlichen Architekturstruktur: es bleibt wenig Platz für Verkehr und Logistik. Enge Zeitfenster regeln das Ausladen in den Umweltzonen. Ein wirkliches Problem für die vielen Geschäfte im Zentrum…
Für Kommunen mit ähnlicher Problematik wurde nun der Mini-Elektro-LKW als Logistik System ‘CargoHopper’ konzipiert und in Utrecht erstmalig erfolgreich eingesetzt. Die kleine E-Zugmaschine kann drei Mini-Anhänger ziehen, die mit jeweils 1 Tonne Waren bestückt werden können. So legt der CargoHopper bis zu 100.000 Kilometer zurück und spart bis zu 30 Tonnen CO2 jährlich ein. Die Container haben Normmaße; 8 Stück passen exakt auf einen normalen LKW und werden mit Gabelstaplern umgeladen - natürlich außerhalb der ‘Grünen Zonen’. Not macht erfolgreich erfinderisch, eine klasse Idee. Kontakt und Details >> [hier]
Heute, nämlich um den 31. Oktober 2011 herum, wird ein Mensch geboren, der anders ist. Er oder sie wird die Anzahl der Erdbewohner auf 7.000.000.000 festlegen. Zum Vergleich: noch 1960 waren wir nur 3 Milliarden, aber schon 2045 werden wir über 9 Milliarden sein. Wenn man weiß, dass bereits heute mindestens 1 Milliarde Menschen nicht täglich etwas zu essen findet, ist die Diskussion in Deutschland um deutlich mehr Nachwuchs kaum verständlich. Obwohl aktuell nur noch ein Zehntel der Weltbevölkerung in Europa lebt, müssen wir alle umdenken - denn sehr viel mehr Menschen kann unsere Erde unter den heutigen Bedingungen in 20 Jahren nicht mehr ernähren…
Problem Beispiel: Schon heute reicht die Ackerfläche in vielen Ländern nicht mehr aus. Also gingen viele Spekulanten und Investoren einkaufen, weltweit 22-50 Millionen Hektar! Riesige Landflächen, überall dort, wo es fruchtbares Ackerland gibt. Man höre und staune, auch in Äthiopien. Einem der ärmsten Länder der Welt, wo man für 5 Mrd Dollar jährlich Lebensmittel importieren muss und jeder 2. Bewohner unterernährt ist. Die vom Staat Äthiopien ersatzlos enteigneten Kleinbauern bekamen bei den neuen Besitzern keine Arbeit und keine Lebensmittel, sondern die Erträge werden vorwiegend an Spekulanten auf den Weltmärkten verkauft. Dadurch wurde der indische Unternehmer zu einem der reichsten Männer der Welt - nebenbei bemerkt, vorwiegend mit dem Anbau von Rosen für Europa, angebaut auf den fruchtbarsten Böden in Äthiopien.
Es geht also wie so oft nicht darum, ob die Erde die vielen Menschen verkraftet, sondern es geht um gerechtere Verteilung. Von Land, von Lebensmitteln, von Wasser. Aber es geht auch um unser Essverhalten. Jeder Deutsche z.B. verspeist in seinem Leben 33 Schweine, 8 Kühe und 720 Hühner. Das wird in 20 Jahren kaum noch möglich sein, wir müssen uns an anderes Essen gewöhnen.
Fest steht, dass schon 2030 Fleisch unbezahlbar wird. Nur noch wirklich reiche Menschen werden sich in nur 20 Jahren (!) Schnitzel, Steak und Huhn leisten können. Ein Luxus. Allein deswegen, weil die Anbauflächen schon jetzt verschwinden und die verbleibenden Reste für den riesigen Fleischbedarf nicht reichen. Rinder brauchen große Weideflächen und die werden für die immer schneller wachsende Bevölkerung genutzt (Infrastruktur). Aber auch für jene, die das schnelle Geld machen wollen und riesige Ländereien weltweit in Monokultur zur Gewinnung von AgroSprit aufkaufen [Biosprit macht Hunger >> hier], weshalb heute schon den Argentiniern die Landfläche für Rinderzucht ausgeht.
Beispiel Lösung: Die Welternährungsorganisation (FAO) hat Forscher beauftragt, herauszufinden, welche Ernährungsmöglichkeiten die kleinen Tiere bieten. Gemeint sind Insekten! Die Wissenschaftler sind sich darüber bewusst, dass sich viele Menschen davor ekeln, Insekten zu essen. Doch sei dies nur eine Ernährungsgewohnheit, sagt der Entomologe Prof. Arnold van Huis von der Uni Wageningen, NL. “Aber es ist schlicht irrational: Wenn Sie sich die Nährwerte anschauen, sind Insekten exzellentes Essen - vergleichbar mit Fisch, mit Schwein oder Rind.” Besonders in Holland werden jetzt schon tonnenweise Zophobas, ‘Riesenmehlwürmer‘ gezüchtet und angeboten.
Junge Leute sollten sich schon mal an die neuen Rezepte der baldigen Zukunft gewöhnen:
Schweinemedaillons mit Bienenlarven in Honig (Rezept)
Guten Appetit! Und trösten Sie sich - Tausende von Menschen auf der Welt essen bereits heute Insekten. Und leben.
Übrigens: Nur 10% aller Erdbewohner leben in Europa. Ein Privileg, welches wir deutlich falsch genutzt haben. Wir können Afrikanern oder Asiaten nicht vorwerfen, dass sie zu viele sind. Nach Berechnungen der ‘Stiftung Weltbevölkerung‘ gibt es mehr als 200 Mio Paare auf der Welt, die gern verhüten würden, aber keinen Zugang zu entsprechenden Informationen oder Verhütungsmitteln haben. Statt diese Länder mit Öl, Diamanten und anderen Bodenschätzen nach unseren Regeln auszubeuten, hätten wir ihnen Bildung und damit Hilfe zur Selbsthilfe zurück geben müssen. Die vielen hundert Flüchtlinge im Mittelmeer sind nur die hungernden Vorboten…
Aus der vereinzelten Ablehnung der Gentechnik ist mittlerweile eine deutschlandweite Volksbewegung geworden: Über 30.000 Bauern bilden gentechnikfreie Zonen, mehr als 270 Landkreise und Kommunen haben sich ebenfalls für gentechnikfrei erklärt. Und das ist gut so. Denn Gentechnik birgt enorme Risiken und bringt bisher Vorteile nur den Chemieriesen - allen voran dem US Konzern Monsanto, der die Welt fast im Griff hat. Henry Kissinger sagte einmal: “Wer das Öl besitzt, dominiert ein Land. Wer die Nahrungsmittel kontrolliert, dominiert das Volk”…
Ganz Thüringen ist seit Oktober 2010 Mitglied im europaweiten Netzwerk gentechnikfreier Regionen, mehrere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hamburg oder Bremen planen, Gentechnik wenigstens von landeseigenen Flächen zu verbannen oder haben dies schon getan.
Bayerische Kommunen setzten bereits im Frühjahr 2011 ein vorbildliches Signal für die Verweigerung ‘Grüner Gentechnik’: über 120 bayerische Gemeinden, Städte und Landkreise hatten sich bewusst zu einer Landwirtschaft ohne gentechnisch veränderte Pflanzen auf ihren kommunalen Flächen bekannt (s. Logo).
Zur Erinnerung, warum JEDER für gentechnikfreie Landwirtschaft sein sollte:
Sind gentechnisch veränderte Pflanzen erst einmal freigesetzt, verbreiten sie sich unkontrolliert und lassen sich nicht mehr zurückholen. Durch den Transport von Saatgut und Erntemaschinen, durch Wind und Bienen gelangen die Pollen oft kilometerweit.
Durch die Freisetzung von Gentech-Pflanzen wird die gentechnikfreie Landwirtschaft gefährdet. Verbraucherinnen und Verbraucher können auf lange Sicht nicht mehr frei wählen.
Vor allem die Imkerei ist durch Gentechnik gefährdet. Bienen kennen keine Sicherheitsabstände und sammeln auch Pollen von Gentechnik-Pflanzen. Imker haben daher besondere Probleme, ihre Produkte gentechnikfrei zu halten.
Gentechnisch veränderte Pflanzen funktionieren nur in einem landwirtschaftlichen System, das hochindustrialisiert ist. Herbizidresistente Pflanzen werden im Gesamtpaket mit chemischen Spritzmitteln verkauft.
Die Preise für Grundnahrungsmittel wie Reis und Getreide haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. Die Gentechnik-Industrie will das Problem mit trockenresisten Pflanzen und Hochertragssorten lösen. Doch laut einem aktuellen Bericht von Friends of the Earth ist die Gentechnik mit ihrer industriellen Landwirtschaft nicht Lösung, sondern eine der Ursachen des Problems.
Schon allein deswegen, weil der US Konzern Monsanto seit Jahren versucht, weltweit mit Milliarden von Dollar Staaten und Regierungen zu beeinflussen, um seine vorrangige Stellung zu festigen - die uns alle in Abhängigkeit bringt (lesen Sie meinen aufregenden Bericht >> hier).
Ungeachtet aller alarmierender Ergebnisse lässt die zuständige Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA*) weiter Gentechnik-Pflanzen zu! Die EFSA bewertet die Gentechnik-Pflanzen im Hinblick auf mögliche Gefahren für unsere Nahrung. Sie wertet allerdings lediglich Studien aus, die von den Gentechnik-Unternehmen selbst kommen. Und viele davon hat Monsanto in Auftrag gegeben. Der Teufel soll sie holen…
Mein Freund Wolff Horbach wohnt in der Nähe von Köln. Ist der Autor des Buches “77 Wege zum Glück” deshalb unglücklich? Ich glaube kaum. Obwohl ja die Deutsche Post AG in ihrem vor einigen Wochen veröffentlichten ‘Glücksatlas‘ festgestellt haben will, dass der Wohnort einen entscheidenden Einfluss auf das Glücksempfinden hat. Mein Freund hat dazu eine etwas andere Meinung…
Demnach steht die Region Hamburg an der Spitze der Glückseligkeit und das Land Thüringen belegt Platz 19. Köln und die Rheinlande liegen über dem Bundesdurchschnitt immerhin auf Platz 9. Wolff kritisiert in einem Beitrag auf seinem Glücksblog ‘Faktor G‘ mit Recht, dass zwar die Region einen gewissen Einfluss auf die Stimmung haben kann, aber allein kein Kriterium für Glücksempfinden sei. Das Problem sei vielmehr der menschliche Drang immer alles vergleichen zu müssen. Vergleiche mit anderen Menschen sind deshalb meist eher als Anfang vom Unglücklichsein zu werten.
Ich denke, sicher ist es schöner im Schwabenländle (Baden Platz 6, Württemberg Platz 9) zu wohnen, als im Ruhrgebiet (Westfalen Platz 12) mit Blick auf ehemalige Kohlehalden. Obwohl schon dass eine sehr regionale Einschränkung ist, denn das Ruhrgebiet hat auch unglaublich schöne Gegenden. Der Sache mit dem Vergleichen, stimme ich aber voll zu.
Ob Auto, Figur, Einkommen oder jetzt eben der Wohnort - wer nicht fest in sich ruht, wird immer irgendwo einen Menschen finden, dem es scheinbar besser geht als einem selbst. Vergleiche wecken Unzufriedenheit…
Schon aus jeder spirituellen Schrift, etwa bei Christen oder Buddhisten können wir lernen, dass das Glück nur aus einem selbst kommen kann und niemals abhängig ist von Dingen. Die Menschen im Königreich Bhutan etwa, zählen zu den glücklichsten Menschen auf der Welt. ‘Verglichen’ mit uns, ‘besitzen’ sie aber fast nichts. Und doch haben sie so viel mehr, als mancher Glücksuchende hinter dem Lenkrad seines Sportwagens in Hamburg…
In Berghülen, mitten auf der Schwäbischen Alb im Herzen des Innovationslandes Baden-Württemberg, entsteht derzeit das neue Zuhause des Familienunternehmens ‘Galaxy Energy’, die weltweit in Sachen Solarenergie unterwegs sind. Für ihre eigene Halle kommt jetzt eine interessante Technik weltweit erstmalig zum Einsatz: das patentierte InDach-System…
Lichtdurchlässige Hochleistungsmodule, die aus einer Großraumhalle im Zusammenspiel mit dem ISOCAL-SolarEis-System ein Passivenergiehaus im Industriemaßstab machen. Lichtdurchflutet und warm.
Noch mal zum Vergleich:
Bei einem Niedrigenergiehaus wird durch eine besonders gute Wärmedämmung der Verlust an Heizwärme auf ein Minimum reduziert.
Ein Haus oder, wie hier sogar eine Halle, in Passivenergiebauweise benötigt keinerlei aktives Heiz- oder Klimasystem.
Wer sich dafür interessiert, findet weitere Informationen >> [hier]
Der klinische, Schweizer Psychologe Dr. Hans-Peter Zimmermann hat schon eine ungewöhnliche Sicht auf die Welt und das ist gut so. Seit vielen Jahren ist er sehr erfolgreich unterwegs, als Autor und Unternehmensberater, vorwiegend für andere Coaches, heilende Berufe, aber vor allem auch für den Mittelstand und Kleinbetriebe. Seit einigen Jahren nutzt er auch Video Podcasts als Kommunikationsmittel und nimmt diese auf, während er tatsächlich im Auto oder auf seinem Boot unterwegs ist…
Im heutigen Beispiel “HPZ unterwegs: Route Nr. 15” erzählte er uns von seinem Selbstversuch der geplanten Auszeiten: 5 Sommer-Wochen mal nur vormittags zu arbeiten. Kleinunternehmer können in aller Regel keine 3 oder 4 Wochen am Stück Ferien machen. Der Chef als Kraftquelle des Unternehmens muss aber funktionieren und sollte Wege finden, seine Power und Kreativität dauerhaft zu erhalten und zu erneuern. Aber hören und schauen Sie selbst, vielleicht eine Anregung auch für Sie?
Am 24. und 25. September 2011 öffnet in Köln die vierte „ökoRAUSCH - Messe für Design mit Bewusstsein“ ihre Türen für Fachpublikum und Besucher.
Noch zentraler und größer präsentiert sich die Messe für nachhaltiges Design und Kunst erstmals im Kölner Barthonia Forum, der ehemaligen 4711-Seifenfabrik in der Venloer Strasse in Köln-Ehrenfeld. Über 50 zukunftsorientierte Aussteller präsentieren ihre Produkte aus den Bereichen Design, Kunst und Nachhaltigkeit auf der ökoRAUSCH. Sie zeigen, dass nachhaltiges Design innovativ und ästhetisch zugleich ist und sich Idealismus, Originalität und Kreativität hervorragend mit wirtschaftlichem Denken vertragen…
In der ökoRAUSCH-Kunstausstellung eröffnen neun ausgewählte Künstler den Besuchern darüber hinaus ihren ganz eigenen Blick auf die Gesellschaft und ökologisches Bewusstsein.
„Nachhaltiges Design“ ist das Kernthema des neu konzipierten zweitägigen Symposiums. Aber auch Themen wie „Kreativwirtschaft“, „kulturelle Vielfalt“, „Klimawandel“, „Social Entrepreneurship“ und „grüner Lifestyle“ sollen zwischen Messebesuchern und Symposiumsakteuren diskutiert und aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert werden.
In diesem Jahr findet auf der ökoRAUSCH die Auftaktveranstaltung zur Roadshow „11 Impulse für Morgen“ des Kompetenzzentrums Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes statt.
Zur Homepage mit Video und Bildern vom letzten Jahr, Öffnungszeiten und weiteren Details gehts >> [hier]
Wenn ich eine, für mich neue Homepage anschaue, bin ich immer schon sehr glücklich, wenn der Besitzer geschrieben hat ‘Herzlich willkommen’ und zwar richtig, nämlich mit einem kleinen willkommen. So einfach. Und doch wird es hierzulande unglaublich oft falsch gemacht. Nicht so, bei der hübschen Bienenfrau aus dem Norden: Agnes Flügel. Die hat vor 10 Jahren ihr Leben umgekrempelt und macht nun vieles anders und für sich richtiger. Wieder eine von den Kleinunternehmer-Geschichten, die ich persönlich so liebe, weil sie zeigen, alles ist möglich, wenn man nur will und seine Arbeit liebt…
“Meine ersten Gläser Honig habe ich noch verschenkt. Die Resonanz war so positiv, dass ich bald darauf meinen Honig ausgewählten Hamburger Einzelhändlern anbot: Aus dem Hobby wurde die Honigmanufaktur Flügelchen. Mittlerweile führen über vierzig Verkaufsstellen in verschiedenen Bundesländern Flügelchen-Produkte. Und nach wie vor wird jedes einzelne in Handarbeit mit viel Idealismus und Liebe zur Natur hergestellt“.
Die gelernte Medienfachfrau erlebte vor über 10 Jahren eine Sinn - und Lebenskrise, rettete sich heraus, verließ Hamburg und die Businesskostüme, und zog mit ihrem Mann weiter gen Norden, in das schöne Land zwischen Schlei und der Eckernförder Bucht. Durch Kontakte zu einem alten Imker lernte sie kurz entschlossen das Handwerk und besitzt heute selbst über 80 Bienenvölker. Letzte Woche war sie Gast in der schönen NDR-Talkshow “Tietjen & Hirschhausen” und erzählte begeistert vom Leben mit Bienen. Darüber und über ihre Lebenskonzeptumwandlung hat sie mittlerweile sogar ein Buch geschrieben, dass seit Juli erhältlich ist - “Die Honigfrau” im Ludwig Verlag, mit einem Vorwort von Sarah Wiener.
Besuchen Sie ihre schöne Homepage mit Shop und vielen Tipps >> [hier]
Das alte Schätzchen hat 10 oder 15 Jahre gut gedient, es soll weg. Technisch prima in Schuss, sieht es aber doch betagt aus, weil man lange keine Schönheitspflege mehr betrieben hat. Das kann bis zu 400 Euro den Preis drücken. Die teuren Mittel aus Baumarkt oder KFZ Zubehörladen müssen es überhaupt nicht sein! Sie haben bereits alles daheim, was sie brauchen und es wirkt genial…
Ich hab hier mal zehn Tipps aufgefangen, die kürzlich in einer TV-Dokumentation vor laufenden Kameras auf ihre tatsächliche Wirkung hin geprüft und für tauglich befunden worden sind:
1_Stoßstangen: Graue Stoßstangen sind ein typisches und sehr auffälliges Alterszeugnis. Schnelle Abhilfe und große Wirkung zeigt die Behandlung mit schwarzer Schuhcreme aus der Tube mit Schwämmchen.
2_Felgen: Der Männer liebstes Kind und von Frauen meist wenig beachtet, leidet so manche Felge unter dem Dreck, den Bremsen verursacht haben. Aber es gibt eine starke Waffe für glänzende Altfelgen - das aggressive Backofenspray. Man muss ein wenig kräftiger schrubben, aber es hilft deutlich und verändert den Gesamteindruck enorm. [Im Backofen würde ich es allerdings nicht mehr anwenden, dafür gibt es biologisch günstigere Mittel].
3_Reifen: Auch wenn die Profiltiefe noch bestens ist, sehen viele Reifen nach kurzer Zeit ebenfalls grau aus. Auch hier wirkt die schwarze Schuhcreme in wenigen Minuten Wunder.
4_Sitze: Kleine Löcher im Stoff, besonders bei groben Mustern, kann man ‘unsichtbar machen’ - mit Alleskleber und Flusenbüscheln. Einen Tropfen Kleber ins Loch eindrücken und einige Flusen darauf leicht andrücken. Härten lassen, ggfs. überstehende Flusen mit der Schere kürzen.
5_Stoffflecken: Das beste Mittel gegen Schokolade und andere Flecken im Stoff ist - Rasierschaum! Aufsprühen, leicht einreiben und mit feuchtem Tuch abtupfen. Fertig!
6_Lack: Aufkleber auf dem Lack lassen sich mühelos entfernen, wenn man sie mit Salatöl tränkt! Sie lassen sich dann ziemlich einfach abreiben. Die Sache mit der Erwärmung durch Fönluft ist dagegen unzufriedenstellend und auf keinen Fall (!) Nagellackentferner benutzen, der löst nämlich den Lack auf!
7_Glas: Aufkleber auf Glas hingegen lösen sich tatsächlich mit Nagellackentferner am besten.
8_Kratzer: Kleinere Kratzer im Lack werden deutlich weniger sichtbar, wenn man sie mit Zahnpasta poliert. In jeder Zahncreme sind Schleifmittel, die auch hier ihre Wirkung deutlich zeigen.
9_Armaturen: Auch das Cockpit leidet unter dem Alter und wird grau. Wirklich gute Effekte erzielt man zur Farbauffrischung mit Sonnencreme! Einreiben, etwas wirken lassen, sanft abreiben, fertig. Außerdem riecht es frisch.
10_Hundehaare: Die Rückstände ihres besten Freundes sind für den Folgebesitzer extrem unangenehm. Sie müssen weg. Weil sie selbst aber diesen einfachen Trick nicht kannten, haben auch sie diese Reinigung nur selten vorgenommen. Staubsaugen bringt fast nichts, aber der Einsatz von Gummihandschuhen rettet alles! Handschuhe anziehen, mit beiden Händen gleichzeitig die Sitzfläche einfach nur großräumig abstreifen. Die Handschuhe laden sich auf und wirken wie ein Magnet, supereinfach mit Riesenwirkung!
Alle Tipps kann man ohnehin von Zeit zu Zeit am Auto anwenden, selbst wenn es nicht verkauft werden soll. Man hat selbst mehr Freude an seinem Fahrzeug, tut etwas für die Werterhaltung und alle Prozeduren zusammengerechnet, brauchen weniger als 90 Minuten - Wagenwäsche vorher mit eingerechnet…
[Köln Aktiv] ist meine Sommerserie zum Leben in meiner Heimatstadt. In diesen nächsten Wochen will ich die Vielfalt von nachhaltig orientiertem, oder wertschätzendem Denken und Handeln kleinerer Unternehmer, Institutionen oder kulturellen Ereignissen vorstellen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in unregelmäßiger Regelmäßigkeit…
Heute Beitrag 4: Kramer Consulting Köln - wie man mit Psychologie und Herz Unternehmensführer und Teammitglieder wieder an einen Tisch bringt und damit tatsächlich etwas bewegen kann…
Konflikte gehören eindeutig zu den größten Störungen im Arbeitsleben. Wie soll man gut zusammenarbeiten, wenn man den Kollegen oder Vorgesetzten am liebsten von hinten sieht? Wer innerlich mit so schwierigen Gefühlen wie Wut, Neid, Ärger und Hass beschäftigt ist, kann sich kaum noch der eigentlichen Arbeit widmen. Konflikte kosten wertvolle Zeit und viel Geld.
Die leidenschaftliche Wahlkölnerin und gebürtige Schwäbin Barbara Kramer, arbeitet seit 10 Jahren als Klärungshelferin im beruflichen Kontext. Ob in Berlin, in München oder Hamburg, ob in der Schweiz oder in Deutschland, ob in Englisch oder auf Deutsch, sie wird immer dann beauftragt, wenn innerbetriebliche Konflikte den Arbeitsalltag empfindlich stören und Teams und Abteilungen trotz hoher Fachkompetenz nicht so erfolgreich sind, wie sie sein könnten.
Die studierte Diplom-Psychologin siehts dennoch gelassen: “Mein tiefes Verständnis menschlichen Seins, meine Leichtigkeit und mein Humor unterstützen mich in meiner Arbeit, vertrauensvolle Beziehungen zu Menschen aufzubauen und sie in herausfordernden Situationen zu begleiten.”
Ihrem Lebensmotto von Mahatma Gandhi (”Du selbst musst die Veränderung sein, die Du in der Welt sehen willst…“) folgt sie intensiv und intuitiv: Sie lebt Nachhaltigkeit, von Ernährung oder freiwilligen Konsumeinschränkungen, bis hin zum Leben ohne Auto in Kölns erster, autofreier Wohnsiedlung.
Ihr Angebot, wird oft gebucht, wie die Referenzliste auf ihrer Homepage zeigt und sieht so aus:
Klärung von Konflikten in der Unternehmensleitung, in Teams und zwischen Mitarbeitern
Unterstützung einer erfolgreichen Übergabe von Familienunternehmen an die Nachfolgegeneration
Teamentwicklung und gemeinsame strategische Ausrichtung
Coaching von Führungskräften in herausfordernden Lebenssituationen
Sie selbst sagt dazu, eher bescheiden, dass sie stolz darauf ist, in Deutschland eine durchweg positive Sinneshaltung in Unternehmen festgestellt zu haben. Noch vor 15 Jahren, war es eher verpönt, bei internen, zwischenmenschlichen Problemen externe Berater hinzuziehen. Heute sei das völlig anders. Es braucht zwar Mut über gegenseitige Kränkungen und Verletzungen zu sprechen, aber in der Regel bringt das alle Beteiligten einen mächtigen Schritt weiter. Unternehmen wissen zudem, dass externe Berater eine Bereicherung sind, weil sie sehr neutral arbeiten können. Sie selbst ist überzeugt davon, dass gut geklärte Konflikte die Arbeitsbeziehungen erheblich stärken. Führungskräfte haben schließlich das wirtschaftliche Problem erkannt, welches von erheblichen Störungen ausgehen kann und sind schon deshalb äußerst interessiert an “Fortschritt durch Klärung”.
Barbara Kramer ist auch Geschäftsführerin vom Institut für Klärungshilfe, welches seit einigen Jahren, unter Mitwirkung des Schweizer “Erfinders der Klärungshilfe”, Dr. Christoph Thomann, eine umfangreiche und begehrte Ausbildungsreihe zum “Zertifizierten Klärungshelfer” erfolgreich anbietet.
Die bisherigen Beiträge dieser Reihe:
[Beitrag Köln Aktiv #1:] Messekonzepte, Jo Lämmle und die Konzeptmeisterei arcmo >> [hier]
[Beitrag Köln Aktiv #2:] Designakademie, ecosign Köln >> [hier]
[Beitrag Köln Aktiv #3:] Marc Rexroth, reditum Möbel Köln >> [hier]
Aufruf: Kennen Sie selbst ein Unternehmen, das in diese Reihe passen würde, dann schreiben Sie mir. Ich freue mich immer über gute Tipps! eMail hier