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Archiv für die ‘Firmen’ Kategorie

Gründerpreis: 30.000 Euro zu gewinnen!

Freitag, 27. Februar 2009

Ziel des KarmaKonsum Gründerpreises 2009 ist es, Gründern im neogrünen und sozialen Markt (Lohas und andere nachhaltige Unternehmen) eine fundierte Förderung zu ermöglichen, relevante Branchenkontakte herzustellen und ein attraktives Forum zu bieten. Der KarmaKonsum Gründerpreises wird in Kooperation mit der GLS-Bank und GreenVenture.net realisiert. Dem Sieger winkt ein Dienstleistungspaket im Wert von 30.000 EUR. Vielleicht etwas für Sie?

Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen (10-seitige Gründungsskizze) ist der 19. April 2009!

Details dieser ersten Gründungsinitiative auf KarmaKonsum hier <<<

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Lohas Beitrag Bizzlounge #016/2009 © muellerkonzept

Richtig Lüften: Gedanken über Corporate Blogs.

Donnerstag, 26. Februar 2009

pluggit.png

Heute schon gelüftet? Falsches oder schlechtes Lüften bringt viel Ärger ins Haus oder die Wohnung: Schadstoffe sammeln sich, Schimmelpilze können sich bilden und damit sogar Krankheiten. Gleiches gilt natürlich für Büros, Schulen und Hotels.

Vor einiger Zeit entdeckte ich das Lueftungsblog.de, ein Corporate Blog der Firma PLUGGIT aus München. Martin Krohn, Geschäftsführer der Münchner Firma philosophierte mal über den Sinn eines Corporate Blogs…

Seine Gedanken sind ganz interessant in dem Post Warum bloggen wir eigentlich? zusammengefasst. Dabei führte er den, vielen Bloggern bekannten, Saftblog als gutes Beispiel für Corporate Blogs an.

Das Geheimnis dieses Erfolges sehe ich allerdings weniger in der Tatsache, dass es ihn überhaupt gibt, sondern vorwiegend in dem enormen Aufwand und dem unglaublichen Engagement der Saftblogger in die täglichen Posts und in persönliche Kontakte. Die sind nämlich zwar immer irgendwie mit ihrer Firma verbunden, aber konsequent menschenfreundlich und sehr realitätsnah geschrieben. Mit anderen Worten - rundum authentisch! Das damit eine kleine regionale Saftkelterei in kurzer Zeit mehr als überregional bekannt wurde, scheint dann fast zwangsläufig. Und das im Ergebnis der neue Kundennutzen - Saftversand überregional - eine deutlich zunehmende und wichtige Umsatzrolle spielt, ist fast automatisch anzunehmen. Das Bloggen übernimmt hier die Rolle einer wesentlich teureren PR-Maßnahme. Schön, wenn es auch so funktioniert und für viele Unternehmen eine Möglichkeit im Marketingmix neue Wege zu gehen.

Übrigens: Die Münchner Lüftungsprofis entwickeln modernste Systeme zur Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung für Wohnhäuser und Wohnungen. Das geht fast von allein und entscheidend dabei ist wohl, dass, wie auch immer vorher gewonnene Wärme nicht verloren geht, sondern in die Räume mit Frischluft angereichert rückgeführt wird. Hört sich gut an. Wer mehr wissen will:

Das Lüftungsblog von PLUGGIT hier <<<<

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Lohas Beitrag Bizzlounge #015/2009 © muellerkonzept

Werbung mit LOHAS Verständnis.

Dienstag, 10. Februar 2009

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snow tagging | image © the curb

Das dürfte Prinz Charles gefallen: Werbung, ohne auch nur mit einem Hauch, das ökologische System durch Fremdmaterialien (Plakate, Leuchtwerbung, Lacke, Papierverbrauch etc.) zu beeinflussen. Die Lösung ist ganz einfach: Die englische Werbeagentur Curb hat sich darauf spezialisiert alle Botschaften einzig mit Mitteln zu verbreiten, die Mutter Natur selbst zu bieten hat…

Da das Vereinigte Königreich zur Zeit mit großen Schneelasten zu kämpfen hat, ist aktuell natürlich Schnee das Mittel zum Zweck. Über 3.500 sogenannte snow tags werben zur Zeit in London für eine Firma oder ein Produkt. Mit einer Art Stempel werden Logos und Botschaften in den Schnee gedruckt (Foto).

Ebenso im Angebot sind Logos aus wachsenden Materialien (Gras etc) oder Sand, ebenso wie Logos die durch UV Strahlung der Sonne “Abdrücke” auf dem Untergrund hinterlassen. Was mir besonders gut gefällt sind die “clean ads“. Das sind Werbebotschaften, die zuvor in ein Trägermaterial geschnitten werden, welches dann als Maske auf stark verschmutzte Bürgersteige aufgelegt und mit Wasser an den Motivstellen gereinigt, sichtbar werden.

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clean advertising | image © the curb

Das Ergebnis ist der saubere, ursprüngliche Untergrund in Form der Werbebotschaft. Nach einigen Tagen vernichten sich alle Botschaften auf natürliche Art. Gute Idee und sehr beispielhaft.

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Zur Homepage der Agentur Curb gehts hier <<<

Lohas Beitrag Bizzlounge #010/2009 © muellerkonzept

Feines Wellness Blog: WellnessLife

Donnerstag, 5. Februar 2009

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Annette Heydenreich und Dietrich Blank führen gemeinsam das wunderschöne Blog “WellnessLife“. In ihrem ganz persönlichen Internet-Tagebuch lassen sie uns an ihren Reisen durch Wellness Welten und einzigartige Hotels teilhaben. Dabei verraten sie Kunden, Freunden und Business Partnern, noch mehr Hintergrundinfos und Geheimtipps rund um das große Thema Wellness.WellnessLife ist wohl auch die konsequente Ergänzung zum seit 1999 bestehenden WellnessFinder, ein Portal zur Information und Buchung von Wellnessreisen.

Vor allem aber soll WellnessLife eine Plattform für Gespräche sein! Kommunikation ist herzlich willkommen. Und das glaubt man gerne, liest man sich gemütlich durch die interessanten Posts. Was ich persönlich sehr schöne finde: Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, scheinen beide Autoren jenseits der Fünfzig zu sein. Ein wunderbares Beispiel also, für Internet Affinitäten der Zielgruppe 50plus! Klasse!

hotelempfehlung.jpg

Eine aktuelle Empfehlung auf dem Blog und DAS Ziel für Wein-Kenner, Wellness-Fans und Architektur-Interessierte ist das kleine “Kamptal” von dem es heißt: Heiß und kalt, mild und rau, bodenständig und innovativ, diese scheinbaren Widersprüche, vereinen sich zu einem spannungsgeladenen „Gesamtkunstwerk Kamptal“ wie beispielsweise im Wine & Spa Resort Loisium Hotel in Langenlois, Niederösterreich.

Bleiben Sie wertschätzend: Herzlichst Det Mueller

Zum Blog WellnessLife hier <<<
Zum Wellness Finder hier <<<

Lohas Beitrag Bizzlounge #09/2009 © muellerkonzept

Grandiose Idee, Blogger für eine gute Sache zu gewinnen.

Montag, 26. Januar 2009

querschnitt.png

Hamoun Kamai, (24), lebt in Pforzheim. Ein sympathischer junger Mann. Geboren wurde er 1985 in Teheran/Iran und kam als Kind mit seiner Familie nach Deutschland. Längst ist er deutscher Staatsbürger und, seit einem unverschuldeten Autounfall im Jahr 2004 Tetraplegiker, also vom Hals an abwärts gelähmt. Nichts bewegt sich, außer dem Kopf. Aber den benutzt er grandios!

hamoun-kamai.png2006 hat Hamoun, nach tiefen Depressionen beschlossen, sein Leben nicht aufzugeben, sondern für sich in der Krise die Chance zu sehen. Er gründete die Stand Up Initiative und wurde Geschäftsführer der Stand Up gemeinnützige GmbH. Damit will er aufklären und Geld sammeln, für vielerlei Projekte, die anderen Querschnittgelähmten helfen sollen.

Jürgen Heinz, aktiver Blogger und Geschäftsführer der internationalen Schmuckfirma TeNo, ebenfalls aus Pforzheim, hat gute Kontakte zu Hamoun. Nun könnte so eine erfolgreiche Firma sicherlich einfach mal eine größere Summe spenden, aber Jürgen machte daraus eine grandiose Blogger-Spenden-Idee, von der Viele profitieren, indem sie einfach mitmachen:

Die Aktion: Der TeNo Blog will zu einem bestimmten Beitrag die meisten Kommentare, die je ein Blogposting hatte. Die Latte liegt hoch - als Beispiel wurde Robert Basics berühmtes Basic Thinking Blog angeführt, der mit Verkauf seines Blogs rund 450 Abschiedskommentare vermelden konnte. TeNo will mehr: Avisiert sind rund 1250 Kommentare für die TeNo je 2.00 Euro zu Hamouns guter Sache beisteuern will.

Fazit: So kommt nicht nur ein gutes Sümmchen für Hamouns Stand-Up-Initiative zusammen, sondern die Menschheit erfährt mehr über Querschnittlähmung, ihre Folgen und die Menschen, die es betroffen hat. Eine beachtenswerte, lebensbejahende Lektion über Freundschaft und Hoffnung. Abgesehen davon, dass diese Aktion auch noch Spaß macht, lernen wir alle davon, dankbar zu sein, das wir gesund sein dürfen und das es niemals einen Grund geben darf, sein Leben aufzugeben! Und wir lernen wieder einmal, dass bestimmte Schicksalsschläge jeden treffen können und auch diese “betroffenen” Menschen gerne leben wollen, wenn wir als Gemeinschaft ihnen die gleichberechtigte Chance ganz selbstverständlich dazu geben.

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Schreiben Sie Ihren Kommentar ins TeNo Blog hier <<<
Schauen Sie sich die Hintergründe bei Hamoun an, hier <<<

Und bleiben Sie wertschätzend: Herzlichst Ihr Detlef Mueller

Lohas Beitrag Bizzlounge 06/09 © muellerkonzept

Biobay: Neues Portal für “grünen” Durchblick.

Samstag, 17. Januar 2009

Bio-Milch, Ökomöbel, Kinderspielzeug, Solarstrom - viele Menschen wollen leben und einkaufen, ohne sich und der Umwelt zu schaden. Aber wer kennt sich noch aus bei über 1.000 verschiedenen Bio-Siegeln und Begriffen? Biobay.de, das neue Internetportal verheißt hier Durchblick: Es bietet ein umfangreiches Bio-Anbieter-Register sowie Informationen und Kundenmeinungen rund um Bio-Lifestyle.

Zur Homepage Biobay gehts hier <<<

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Lohas Beitrag 02/09 BizzLounge © muellerkonzept

LOHAS Mode: hessnatur bloggt.

Freitag, 19. Dezember 2008

Nicht verwunderlich, hat aber dennoch gedauert: Der große Hersteller, Initiator und Händler nachhaltiger Mode hessnatur, startete Montag sein erstes Blog. Viel gibts natürlich noch nicht zu sehen - jeder New Blogger kennt das - aber dafür berichte ich ja hier, damit wir Nachhaltigkeits-Fans die Frequenz etwas erhöhen mögen. Herzlichen Glückwunsch an Wolf Lüdge und sein Team!

Wer hessnatur noch nicht kennen sollte, hier einige Auszüge aus der Unternehmensphilosophie:

“Visionen sind seit jeher Auslöser und treibende Kraft in der Realisierung richtungweisender Ideen. Genau so, wie unsere Kinder uns dazu bewegen, das eigene Leben zu überdenken und Werte umzugewichten.

Die Gründungsidee des Unternehmens hessnatur hängt unmittelbar mit diesen beiden Faktoren zusammen: Dem Traum des Firmengründers Heinz Hess vom harmonischen Einklang zwischen Mensch und Natur und der Geburt seines ersten Sohnes. Nun trägt bereits eine neue Generation Verantwortung für giftfreie und fair produzierte Mode. Und das im Sinne einer modern verstandenen Ökologie, die sich dem Zeitgeist stellt und weiterentwickelt.”

Zum Blog gehts hier <<<

Zur Homepage hier <<<

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Gerade haben Sie den LOHAS Beitrag Nr. 23 der Bizzlounge gelesen. Herzlichen Dank. Wenn Sie mehr über LOHAS erfahren wollen, besuchen Sie mich auch gerne hier

Der Verantwortungsbär.

Samstag, 13. Dezember 2008

“Verantwortung tragen meint aktive Verantwortung und nicht, in die Verantwortung gezogen werden. Sie kann weder delegiert noch übertragen werden. Wer sich ihrer bewusst wird, erfährt sich selbst als Lebensgestalter und nicht nur als Lebensverwalter“…

‚Verantwortung tragen’ ist ein Bekenntnis, aber auch eine Haltung und ein Lebensgefühl: ‚Ich tue es!’“, so Dr. Alexandra Hildebrandt, die Leiterin der Gesellschaftspolitik bei der Arcandor AG, über Mission und Vision dieser neuen Micro-Kampagne des Konzerns und ist mit der Losung „Ich tue es!“ nur mehr einen Herzschlag entfernt von der großen globalen Losung “Yes, We Can!”.

Mikroförderung verweist auf das regionale Engagement, auf das gleichzeitige Daheim- und Inder-Welt-Sein, auf Knotenpunkte im globalen Netzwerk. Es geht ums Mitmachen, Mitgestalten und Mithelfen. Diese Haltung setzt ein vielfältiges und multilokales bürgerschaftliches Engagement voraus.

In einer limitierten Auflage von 500 Stück wandert der handgefertigte Winzlingsbär durch die Republik. Ziel ist, dass sich möglichst viele Verantwortungsträger mit diesem Bären abbilden lassen und ein verbindliches Bekenntnis zu ihrer eigenen Verantwortung ablegen. Zahlreiche Zeitungen schrieben schon über dieses Projekt und forderten ihre Leser dazu auf, über ihre Verantwortung im täglichen Leben zu berichten.

Finanziert wird dieses Projekt aus den Tantiemen des Buches „Die Andersmacher. Unternehmerische Verantwortung jenseits der Business Class” (J.Kamphausen-Verlag, Bielefeld 2008), in dem erfolgreiche Andersmacher für eine nachhaltige Wirtschaft vorgestellt werden.

Wenn ich Frau Dr. Hildebrandt richtig verstanden habe, ist bereits aktuell der zweite Band in Arbeit und sie wünschte sich, dass unabhängig vom Anstoß durch Arcandor, die Bärenaktion irgendwann zum Selbstläufer für eine vorbildliche Sache wird, damit immer mehr Menschen erkennen, wie wichtig verantwortungsvolles Handeln für die Gemeinschaft ist. Egal ob es von Firmen, Kommunen, Vereinen oder Familien initiativ ausgeht. Wir alle sind Bestandteil der Weltgemeinschaft in der wir selbst friedlich leben wollen und wir alle tragen dafür gemeinsam die Verantwortung.

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Kontakt:

Dr. Alexandra Hildebrandt | Leiterin Gesellschaftspolitik
Arcandor AG | Konzernkommunikation
Theodor-Althoff-Straße 2 | D-45133 Essen
alexandra.hildebrandt@arcandor.com

Zur Homepage Arcandor gehts hier<<<

Zur Buchbestellung bei Amazon gehts hier <<<

Wertschätzende Kommunikation: Neun Tipps zu Weihnachten.

Montag, 8. Dezember 2008

Um es gleich vorweg und deutlich zu sagen: Aus meiner Designersicht sind 75% aller Weihnachtskarten die ich von Zulieferern, Händlern, besuchten Hotels, Druckereien, Versicherungen und Kunden (!) bekomme, wirklich “Schrott”. Und aus menschlicher Sicht, sind es sogar 98%! Verzeihung, aber das ist so. Die Tendenz, eine Weihnachtskarte als tatsächliche Kommunikationsmöglichkeit zur Auffrischung und Neugewinnung von Kontakten sinnvoll und wertschätzend einzusetzen, geht jährlich weiter gegen Null…

Offenbar wird bei vielen die Pflichtübung Weihnachtskarte immer noch im allerletzten Moment in Auftrag gegeben. Deutlicher Ausdruck der Nicht-Wertschätzung des Planenden! Aber natürlich nicht bei Designern - nein, denn so wichtig sind Xmas Karten nun wirklich nicht - sondern bestenfalls bei der Hausdruckerei. Hier stellt sich nicht die Frage nach dem Inhalt, also dem geschriebenen Wort als dankende Botschaft, sondern nur nach einem jährlich wechselnden Motiv, möglichst mit Schneelandschaft und irgendwie passend zum CI. Jeder Visitenkarte wird mehr Ehrgeiz gewidmet, als der Weihnachtskarte!

Der Standardsatz “Auch in diesem Jahr bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihrer Familie geruhsame Feiertage” wirkt auf mich jedes Jahr wie ein Schock und macht mir Weihnachten nicht angenehmer, geschweige denn geruhsamer. Ich könnte jedes Mal laut schreiend “nein” rufen, “nicht schon wieder”! Daneben dann zaghaft eine oder zwei Unterschriften, von Menschen, die sich nicht mal identifizieren lassen. Und dann finden sich seit Jahren noch diese zunehmend unehrlichen Zusätze “Auf Präsente…blah…blah…haben wir zu Gunsten einer Spende …blah …blah …dieses Jahr verzichtet”….

Nein, so nicht! Nicht im 21. Jahrhundert.

Der Sinn einer Xmas Karte besteht doch in der Aussage “Wir haben an Sie gedacht” und “danken Ihnen für ein Stück Wegbegleitung”. Fein, dagegen ist nichts einzuwenden. Warum aber sagt das kaum Jemand wirklich wertschätzend? Warum entsteht beim Empfänger der Botschaft oftmals das Gefühl der Namenlosigkeit? Der Austauschbarkeit?

Mit einer gelungenen Grußbotschaft hingegen, lassen sich unglaublich viele Aspekte zwischenmenschlicher Kommunikation verbinden. Auch im Geschäftsleben und ganz besonders in der Weihnachtszeit. Und dem Jahreswechsel.

Neun persönliche Tipps vom Designer und Texter

1 Bevor Sie eine schlechte Weihnachtskarte zum Druck geben, verzichten Sie lieber ganz darauf. Niemand wird Ihre Karte vermissen!

2 Haben Sie Weihnachten verpasst, können Sie immer noch eine freundliche Neujahrs-Grußbotschaft versenden. Nicht nur die Post wird es Ihnen danken, denn die meisten Empfänger finden Ihre Weihnachtsbotschaften ohnehin erst am Arbeitsplatz, wenn Sie Mitte Januar aus dem Urlaub zurück kommen. Und im Januar, will Niemand mehr etwas von Christbäumen oder geruhsamen Feiertagen hören!

3 Denken Sie daran, welche Bedeutung Weihnachten hatte und immer noch hat. Das Thema heißt “Nächstenliebe” und nicht Firmendarstellung.

4 Nutzen Sie die große Chance, wenigstens einmal im Jahr, eine persönliche Botschaft an Mitarbeiter, Kunden und Zulieferer zu schicken. Denken Sie auch an die Pförtner, die Putzkolonnen, die Gärtner, die Fahrer und die Köche. Ein freundliches Wort, auch geschrieben, ist 1000 Mal mehr Wert als ein Scheck: Und dieses Wort heißt “danke”!

5 Eine Weihnachtsbotschaft, egal ob Karte, Brief, oder Anruf, sollte Ausdruck Ihrer Wertschätzung sein. Eine eMail ist zwar leider, trotz Nettikette, oftmals nur noch ein unschönes Rudiment der ursprünglichen Kommunikations-Form Brief, aber wenn es nicht anders geht oder Sie nur noch eMail Anschriften besitzen, statt echter Adressen, dann seien Sie auch hier wertschätzend: Schreiben Sie eine Anrede, formatieren Sie die Mail und enden Sie mit Grußwort und Namen!

6 Wenn Ihnen kein Text einfallen will, dann tun Sie so, als ob Sie an einen Freund schreiben. Ihr Kunde war streckenweise im Jahr Ihr Freund, denn mit seinen Aufträgen finanzierte er Ihren Lebensstil. Und all die anderen - die Sekretärinnen, die Gärtner, die Fahrer, die Boten und die Kellner in Ihrem Mittagslokal, haben Ihnen zu großen Teilen Ihre Arbeit erleichtert und Sie ein Stück weit unterstützt. Vergessen Sie das niemals: Jede Leistung ist immer irgendwie Teamwork!

7 Wenn die Industrie Weihnachtsprodukte schon Ostern plant oder gar herstellt, um ab September in Supermärkten nervend präsent sein zu können, dann machen Sie sich zu eigen, bereits nächstes Jahr im August (!) Ihre Weihnachtsbotschaften mit auf die Agenda zu nehmen. Eine gute Botschaft erfordert mindestens zwei Meetings und einige Handlungsanweisungen. Beauftragen Sie Profis, es kostet nicht die Welt, aber es bringt dem Image mehr als manche Werbekampagne. Fragen Sie auch Mitarbeiter und Familienmitglieder nach Ihrer Meinung.

8 Viele Hunderttausende deutscher Menschen waren im vergangenen Jahr in Seminaren, Workshops, in Psychotherapien oder bei einem Coach. Meist ging es dabei, neben der Aufarbeitung von Altlasten, um die Chance, den Weg zu finden, ein besserer, ein in sich selbst ruhender Mensch zu werden. Weihnachten und Jahreswechsel sind Möglichkeiten, das Gelernte zu zeigen und zu leben. Seien Sie wenigstens einmal im Jahr dankbar und offenbaren Sie ein kleines Stück Demut - vor dem Leben und Ihren Mitmenschen. Das hat nichts mit Kirche zu tun, sondern mit menschenfreundlicher Achtsamkeit und Respekt!

9 Leben Sie vor, was Sie sich selbst wünschen. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Achtung. Wenn Ihnen gar nichts einfällt, ein Designer oder Texter zu teuer sind, dann kaufen Sie eine schöne Blankokarte und schreiben Sie händisch mit Füller ganz einfach darauf: “Ich danke Ihnen Herr/Frau Musterschmitz, dafür, dass Sie mich wieder ein Jahr begleitet haben.” Und auf die Rückseite: “Frohe Weihnachten. Herzlichst Ihr/e …..” Diese kleine Geste wirkt verblüffend und wird sicher nicht ohne Reaktion bleiben. Denn mal ehrlich: Haben Sie jemals auf Ihre “normale” Firmenweihnachtskarte eine Reaktion bekommen?

Machen Sie es besser! Bleiben Sie authentisch!

Herzlichst : Ihr Det Mueller

Erste Bank wird Blogger: Die “grüne” GLS aus Bochum.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

“Grünes Geld” liegt im Trend. Und das nicht erst seit die Finanzkrise viele Anleger ihre Strategie überdenken lässt. Immer mehr Menschen möchten Verantwortung für die Verwendung ihres Geldes übernehmen…

Nachhaltigkeit im Bankgeschäft bedeutet Bankangebote, die soziale, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte heutiger und künftiger Generationen in Industrie- wie Entwicklungsländern berücksichtigen. Abstrakte Geldgeschäfte, mit denen ohne Rücksicht auf die Auswirkungen in der realen Wirtschaft Geld mit Geld verdient wird, gehören nicht dazu.

Die GLS Bank Bochum war in Deutschland Vorreiter für diese Art von Geldgeschäften. Nun sind sie wieder Vorreiter und sind die erste deutsche Bank, die blogt! Wer Lust hat, sich das schöne Blog anzuschauen folgt dem Link hier <<<.

Da das Blog ein Unterverzeichnis von Utopia ist, können Nicht-Utopisten leider keine Kommentare abgeben, aber natürlich alle Artikel lesen. Und wer gezielte Infos möchte, geht auf die interessante Homepage hier <<< Viel Spaß!

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