Archiv für die ‘Spiritualität’ Kategorie
Sonntag, 17. Mai 2009

Dieser Sonntag ist heute so völlig ohne Sonne. Es ist kalt und es regnet. Manch einem schlägt das auf die Seele, denn da sind ja noch die anderen Dinge, die temporär grau sind: der Job, die Beziehung, die Kinder und überhaupt - die Krise…
Humor hilft, Lachen ist gesund und wenn die fröhliche Botschaft dann auch noch so viel Ernsthaftes als Tipp mit sich bringt - klar, dann kann es nur Eckart sein, der er es wieder richtet. Gönnen Sie sich und klicken Sie diese 4 Minuten an, und ihr Tag - ach was sag ich denn - ihr ganzes Leben wird anders! Viel Spaß.
Bleiben Sie wertschätzend auch zu sich: Ihr Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #046/2009 © muellerkonzept
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Samstag, 9. Mai 2009

Der schöne Tag.
Die Sonne erwärmt Köln, und ich hab beschlossen, eine Runde im Städtchen zu drehen. Frühstück spät daheim, Mittagessen in meinem Lieblingsbistro in Rodenkirchen - ein echter Geheimtip! Hinter dem alteingesessenen Gemüse- und Früchtehandel der Familie Walterscheidt, schließt sich in ehemaligen Lagerräumen, das seit einigen Jahren begehrte Bistro Verde an. Gute Hausmannskost zu kleinen Preisen, tolle Weine in riesiger Auswahl und nettes, freundliches Personal, die mich alle lange kennen. Dann ab auf die Rheinuferstraße, Richtung City, vorbei an den neuen Kranhäusern. Dort im Herzen der Stadt, wo die Familie von Sky DuMont das DuMont Caré auf dem Grundstück des alten Verlagshauses seit 2001 in Betrieb hat: eine große, innerstädtische Einkaufsmeile.
Die aktive Kölnerin.
Und genau da, wurde heute mein oben gezeigtes Bild “Dogs 01″ zum Verkauf ausgestellt. Hedel Kamm (62), die Initiatorin der “Silberstreifen-Akademie” (eine privat initiierte Einrichtung zur Weiterbildung von älteren Menschen) veranstaltete einen Aktionstag und bat mich um eine Ausstellungs-Beteiligung, der ich sehr gerne gefolgt bin. Diese selbst schwer kranke Frau erstaunt mich immer wieder: Um von ihrer Krankheit abzulenken, rief sie die Akademie ins Leben und kämpft vorbildlich für diese Sache. “Mensch-Ärger-Dich-Nicht kann man im Altenheim spielen, aber wir wollen Kurse anbieten, bei denen alte Menschem aktiv im Leben bleiben.” So bietet die Akademie Workshops für Fotografie, Kreatives Schreiben, Diskussionsrunden zum modernen Leben, Computerkurse und vieles mehr. Im Link oben ist ein PDF Flyer als Download versteckt - so können Sie in Ruhe lesen, was alles geboten wird. Hedel Kamm ist ein echtes Kölner Vorbild: Lachen, auch wenns einem selbst schwerfällt und Gutes tun, um den eigenen Schmerz zu besiegen.
Der beeindruckende Jugoslave.
Einer der Menschen, die mich zu meinem Bild ansprachen, war Mihael, ein Ingenieur aus Ex-Jugoslawien, der seit 16 Jahren in Köln lebt. Im Gespräch ergab sich die Frage nach seinem Alter. Darauf antwortete er mir: “Ich habe kein Alter, nur eine mehr als sechzigjährige Lebenserfahrung”. Donnerwetter dachte ich, das klingt gut und schon kam der nächste Knaller: “Wissen Sie, was ein Pessimist ist?” fragte er nun mich mit seinem starken Balkan Akzent. Mit meiner Antwort unzufrieden sagte er: “Ein Pessimist ist ein Optimist mit sehr langer Erfahrung”. Und lachte.
Der fröhliche Italiener.
Ich ging raus, und setzte mich noch eine kleine Weile mit Grappa und Espresso vor die Oper. Am Nebentisch saß ein italienisches Ehepaar und unterhielt sich. Wortfetzen flogen mir ungewollt zu, als der Mann sagte: ” Ich werde jetzt heiraten und mir anschließend vom Vater die Firma überschreiben lassen”. Dann verstand ich einiges akustisch nicht und er sagte weiter “Und wo ist das Problem?” - “Ganz einfach: Eine geeignete Frau zu finden wird nicht schwer sein, aber einen Vater, der mir seine Firma überschreibt!” Ich mußte so laut lachen, dass die beiden sich umdrehten und ich entschuldigend sagte, dass ich ungewollt Zeuge ihres Gespräches geworden sei. Darauf sagte der Mann schmunzelnd zu mir: “Ich hoffe, Sie haben verstanden, dass es nicht um mich ging, sondern nur um einen Freund. Meine Frau hab ich ja gefunden, wie Sie sehen können” - und fügte noch hinzu, “ist das nicht ein perfekter Tag heute!”
Der charmante Indonesier.
Als ich zu meinem parkenden Auto kam, stand eine wirklich hübsche, indonesische Familie ratlos vor einem Wagen. Da ich an ihnen vorbei mußte, fragte ich, ob ich irgendwie helfen könnte. “Ja” antwortete lachend der Mann in perfektem Deutsch, “wenn Sie nicht zu Fuß wären schon - wir suchen seit 20 Minuten einen Parkplatz”. “Okay” antwortete ich schmunzelnd, “wenn Sie von meinem Auto weggehen könnten, dann fahre ich raus und Sie haben Ihren Parkplatz”…
Es gibt Tage, da liebe ich meine Stadt. Auch wenn zeitgleich auf der anderen Rheinseite heute wieder die rechtspopulistische Chaosgruppe mit dem geschickt gewählten Namen “Pro Köln” gegen ausländerfreundliche Gesinnung die Stadt verrückt machen wollte - im echten Leben, klappt die Verständigung bestens.
Bleiben Sie wertschätzend im Leben: Det Mueller
Bizzlounge Lohas Beitrag #042/2009 © muellerkonzept
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Sonntag, 3. Mai 2009

Seit November 2008 ist Jigme Khesar Namgyel Wangchuck neuer König von Bhutan und mit 28 Jahren jüngster Monarch der Welt. Der Mann, der für ungeübte Augen ausschauen mag wie ein bunter Paradiesvogel, ist allerdings ausgezeichneter Oxford Absolvent und weiß genau, was in der Welt vor sich geht. Bhutan liegt mit 600.000 Bewohnern im Himalaya, zwischen China und Indien, überwiegend auf über 3.000 Metern. Dem Himmel sehr nah. Und die Menschen dort sind sehr glücklich!
Vielleicht liegt die Klarheit der Gedanken der Regierenden in dieser Hochlage begründet: Der neue König hat seinen Untertanen zugesagt, an der Philosophie seines 52-jährigen Vaters festzuhalten, nämlich das “Brutto-National-Glück” (bei uns Bruttosozialprodukt) zu mehren, anstatt sich um nüchterne Wirtschafts-Indikatoren zu kümmern. Und noch eine Neuerung war dem Vater versprochen: Im März wählten die Bhutanesen in den ersten demokratischen Wahlen ein neues Parlament und einen Regierungschef - der König bleibt oberster Repräsentant.
Was mich an dem Geschehen sehr fasziniert hat, ist das Denken dieser Menschen: Man stelle sich blos vor, Frau Merkel würde als neue Staatsmaxime das “Bruttoinlandsglück” festschreiben, vermutlich würde man sie ihres Amtes entheben. Dabei ist es genau das, was wir alle suchen, jeder auf seine Weise. Fürst Karma Ura, Leiter des Insitutes für Bhutan Studien brachte es auf den Punkt, warum die Suche nach dem Glück so einfach sei: Gute Politik und klare Werte! Und da sind sich die Bhutanesen so einig wie alle Lohas Befürworter: Wertschätzung, Dankbarkeit und Demut sind diese Werte. Er fügt noch hinzu: “Ich dachte die weltweite Krise zwingt die Regierenden zum Umdenken. Aber nein, als Stimulus bieten sie noch mehr Geld auf, für die selbe kranke Art des Wachstums. Wir hier machen das anders!”
Auch in unseren Reihen wird es Viele geben, die jetzt lächelnd denken, solche Dinge sind nur in exotischen Ländern zu finden und nicht übertragbar auf uns. Aber genau diese westlich arrogante Haltung ist jene, die uns auch auf Randgruppen oder Andersdenkende amüsiert herabschauen läßt und unseren Staat in grenzenlose Verschuldung geführt hat. Das Lachen bestimmter Bankmanager gilt hierfür als offizielles Symbol.
Wenn Sie meiner Meinung sind, habe ich eine Liebeserklärung an das persönliche Glück vorbereitet: In meiner T-Shirt Sammlung der Wertschätzung gibt es ab sofort zwei neue Motive. Aussage: “spirituell bereit fürs bruttoinlandsglück”
 
Beide kann man hier ganz leicht bestellen und der Welt zeigen, was man selbst denkt!
Bleiben Sie wertschätzend und stark: Ihr Det Mueller
Die Suche nach dem Glück: ZDF Video vom Beitrag 28.04.2009 unbedingt ansehen hier.
Wer lieber lesen will, bitte auf presse.com hier.
Foto oben: © REUTERS (Desmond Boylan)
Lohas Beitrag Bizzlounge #039/2009 © muellerkonzept
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Donnerstag, 30. April 2009
Das auch die Werbung sich ändert, in Zeiten von Lohas und Nachhaltigkeit - darüber hatte ich mehrfach berichtet und gezeigt, welche öffentlichen Möglichkeiten bestehen, Werbung “umweltschonend” und dennoch attraktiv unter das Volk zu bringen.
Aber auch die engagierte Kunst beschreitet neue Wege in dieser Richtung, entdeckt dabei wieder ihre eigentliche Aufgabe, durch Provokation zum Nachdenken anzuregen.

Der niederländische Künstler Henk Hofstra hatte vor genau einem Jahr eine ganz besondere Idee, die Züge des spirituellen Gesetzes der Anziehung (law of attraction; loa) mit einem sozialen Anliegen zu verbinden. Er verwandelte eine Hauptstraße in der friesischen Gemeinde Drachten visuell in ihren Urzustand. Er bemalte diese Straße - einen Kilometer lang und acht Meter breit - mit 4.000 Litern blauer Farbe…

Warum: Inmitten des blauen Bandes waren dann die Worte “Wasser ist Leben” zu lesen, was daran erinnern sollte, dass früher exakt im Verlauf der Straße ein wunderbarer Kanal zu finden war. Fließendes Wasser, mit beruhigenden Geräuschen, mit grüner Bepflanzung und mit tierischen Bewohnern.

Erst dachte Jedermann, mit Wasser sei der heutige Wert des Trinkwassers gemeint und es gab viele Diskussionen. Allmählich aber merkten die Menschen, welche Wirkung allein schon die Vision eines Kanals auf das Stadtleben hatte. So beschloss die Gemeinderegierung Ende des Jahres 2008, in den kommenden Jahren die vollständige Zerstörung der Straße und den Rückbau in einen großartigen Kanal. Wie geil ist das denn!!!
Eine wunderbare Idee - man sollte sie beobachten und am besten nachmachen!
Bleiben Sie wertschätzend: Det Mueller
Dank an Simone Düllman-Peckert (FID Verlag Bonn), treue Leserin meiner Beiträge für den schönen Hinweis!
Lohas Beitrag Bizzlounge #038/2009 © muellerkonzept
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Montag, 20. April 2009
Die Sonne scheint wieder, und wie zur Unterstützung habe ich bei einem guten Freund heute diesen Text gefunden, den Charlie Chaplin am 16.4.59 zu seinem 70igsten Geburtstag verfasst hat. Ich bin sicher er passt auch einige Tage nach seinem 120igsten noch. Bitte sehr:
___________
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !
Charlie Chaplin
an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959
Bleiben Sie wertschätzend: Herzlichst Det Mueller
Lohas Beitrag Bizzlounge #034/2009 © muellerkonzept
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Freitag, 3. April 2009

Der klinische, Schweizer Psychologe Dr. Hans-Peter Zimmermann hat schon eine ungewöhnliche Sicht auf die Welt und das ist gut so. Seit vielen Jahren ist er sehr erfolgreich unterwegs, als Autor und Unternehmensberater, vorwiegend für andere Coaches und heilende Berufe, aber auch für den Mittelstand und Kleinbetriebe…
Seit einiger Zeit nutzt er auch Video Podcasts als Kommunikationsmittel und nimmt diese auf, während er tatsächlich im Auto unterwegs ist, privat oder zu Seminaren. Eine gute Idee, wie ich finde, denn viele von uns kennen das: im Auto kommen häufig gute Ideen und eine bessere Möglichkeit die ansonsten vergeudete Zeit der Fortbewegung von A nach B sinnvoll zu nutzen gibt es kaum. Zudem ein gutes Instrument des Selbstmarketing.
Im Beispiel “HPZ unterwegs: Route Nr. 8″ erzählte er uns, welche Chancen in einem Krankheitsschicksal stecken, ob seelischer oder körperlicher Natur. Er bezieht Partei für jene “Heiler”, die sagen, Du bist noch nicht bereit Deine “Krankheit” zu heilen, also lasse ich sie Dir, denn Dein (noch) Nichtbereitsein, ist auch ein Grundrecht. Er spricht damit natürlich nicht gegen Hilfeleistung, aber deutlich gegen jede Art von übertriebenem Helfersyndrom. Schließlich, so Zimmermann, steckt in jedem Krankheitsschicksal die Chance auf eine neue Reise zu sich selbst.
Und tatsächlich sehe ich das genauso. Jeder Schicksalsschlag kann eine Heilung sein, denn man wurde aus seiner üblichen Bahn geworfen und muß nach anderen Wegen, nach neuen Türen suchen. Wir Menschen sind doch oftmals so, dass, wenn alles irgendwie “glatt läuft”, kaum einer auf die Idee käme, sein Leben neu zu überdenken. “Never change a winning team” wurde uns seit Urzeiten in Marketingvorträgen eingehämmert. Erst Verlust oder Schicksalsschläge ermuntern oder zwingen uns neue Pfade zu entdecken. Ein oftmals reinigender Prozess.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern, die vielleicht traurig oder enttäuscht, verletzt oder deprimiert ins Osterfest 2009 reisen, die Kraft in sich zu erkennen, Veränderungen auch anzunehmen. Dem was Sie loslassen, folgt sehr häufig Besseres! Ich spreche da voll aus eigener Erfahrung.
Zum HPZ Power Blog mit den Podcasts 1-10 von Dr. Zimmermann gehts hier, Sie werden dann feststellen, dass er aus technischen Gründen seit Januar einen zweiten Blog betreibt, wohin Sie dort umgeleitet werden.
Bleiben Sie wertschätzend: Herzlichst Det Mueller
Lohas Beitrag Bizzlounge #029/2009 © muellerkonzept
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